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Warum diese Marihuana-Dividendenaktie im Oktober „nur“ 15 % nachgab

Foto: Getty Images.

Was bisher geschah

Die Aktien von Innovative Industrial Properties (WKN:A2DGXH) sanken im Oktober laut Daten von S&P Global Market Intelligence um 15 %. Im November sind sie – bis Freitag – jedoch bereits wieder um 8,6 % gestiegen, dank eines Anstiegs von 6,7 % am Donnerstag.

Die Entwicklung ist im größeren Zusammenhang des S&P-500-Indexes zu sehen, der im vergangenen Monat um 6,8 % gefallen ist und in diesem Monat bis Freitag bisher ein Plus von 2,7 % erzielt hat.

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Innovative Industrial Properties ist ein auf die Marihuana-Industrie fokussierter Immobilienfonds (REIT). Er zielt auf Liegenschaften in Staaten ab, in denen Marihuana für den medizinischen Gebrauch zugelassen ist.

Was heißt das?

Wir können den Rückgang der Aktien von Innovative Industrial Properties (IIP) im vergangenen Monat auf den Rückgang des Cannabis-Sektors zurückführen. Der Sektor hatte eine Korrektur, nachdem er im Spätsommer in Erwartung des 17. Oktobers nach oben geschossen war. Zu diesem Zeitpunkt wurde Marihuana in Kanada für den Freizeitgebrauch für Erwachsene zugelassen. Fast alle Unternehmen der Region verzeichneten nach diesem Termin einen deutlichen Kursrückgang ihrer Aktien. Der Rückgang der IIP-Aktien um 15 % war verglichen mit anderen eigentlich recht gering. Die Aktien von Tilray, Canopy Growth und Aurora Cannabis – den drei größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung – stürzten im Oktober um 34 %, 24,2 % bzw. 29,2 % ab.

Natürlich sind die IIP-Aktien im Spätsommer auch nicht so stark angestiegen wie die Aktien der meisten anderen Big Players (mit Ausnahme von Aurora). Im Allgemeinen handelt es sich um eine weniger volatile Aktie. Das liegt vor allem daran, dass das Unternehmen eher indirekt an der Marihuana-Industrie beteiligt ist und nicht direkt, und dass es als REIT organisiert ist, was bedeutet, dass im Gegenzug für eine günstige Steuerbehandlung mindestens 90 % der Einnahmen als Dividende ausgezahlt werden müssen. In diesem Sinne liegt die Rendite der Aktien derzeit bei 3,15 %.

Der rasante Start der IIP-Aktie in den November hinein ist auf die Veröffentlichung solider Ergebnisse des dritten Quartals zurückzuführen. Aufgrund von Übernahmen stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 152 % auf 3,93 Mio. US-Dollar, der Gewinn pro Aktie stieg um 133 % auf 0,21 US-Dollar, und die bereinigten Mittel aus dem operativen Geschäft – was dem „Gewinn“ für REITs entspricht und die Dividendenausschüttung fördert – stiegen um 81 %.

So hat sich die IIP-Aktie seit ihrem Börsengang (IPO) an der NYSE im Dezember 2016 entwickelt:

DATEN VON YCHARTS.

Aufgrund der relativ geringen Größe von Innovative Industrial Properties (mit nur zehn Liegenschaften) sollte das Unternehmen noch für einige Zeit über ein erhebliches Wachstumspotenzial verfügen. Die mögliche geografische Präsenz wird sich wahrscheinlich weiter ausdehnen, zumindest langsam. Parallel zu den jüngsten US-Zwischenwahlen zum Beispiel stimmten die Leute in Missouri und Utah dafür, Marihuana für den medizinischen Gebrauch zu legalisieren, zumindest für Menschen mit bestimmten Krankheiten. (Und außerdem gaben die Wähler in Michigan grünes Licht für den Freizeit-Gebrauch von Marihuana für Erwachsene.)

Natürlich würden riesige Möglichkeiten für das Unternehmen entstehen, wenn Cannabis auf Bundesebene in den USA legal würde, obwohl dieser Meilenstein wahrscheinlich noch etwas in der Zukunft liegt.

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Dieser Artikel wurde von Beth McKenna auf Englisch verfasst und am 10.11.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool empfiehlt  Innovative Industrial Properties.

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