The Motley Fool

Drei Aussagen, über die du bei einer Korrektur nicht nachdenken solltest

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Guter Rat ist leider im Regelfall eher selten und oftmals teuer. Doch vor allem wenn die Börsen wie im Oktober etwas korrigieren, wird man als Investor regelrecht überschüttet mit vermeintlich guten Tipps, wie man sich in diesen turbulenten Marktphasen verhalten sollte.

Leider gibt es hierbei so einige Ratschläge, die zu einem regelrecht fatalen und teuren Fehlverhalten führen können. Werfen wir in diesem Sinne einen Blick auf drei übliche Aussagen, die du auch – beziehungsweise vor allem – bei einer Korrektur besser links liegen lassen solltest.

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Verkaufe alles!

Ein üblicher und nicht seltener Rat in solchen Zeiten ist, dass man sich bei drohenden Korrekturen finanziell am besten schützt, indem man alles verkauft. Bestimmt sind dir derartige Aussagen auch schon vorgekommen.

Jedenfalls dürfte hier bereits ein erster teurer Fehler lauern, den man besser nicht begehen sollte. Zum einen ist das Verkaufen von Aktien stets mit Gebühren verbunden. Sprich, um sein Geld vor der vermeintlichen Korrektur zu schützen, muss man zur Liquidation seiner Portfolios zunächst einmal ordentlich in die Tasche greifen. Klingt nicht gerade sinnvoll, wenn du mich fragst. Das ist allerdings noch nicht alles.

Denn was man hierbei zum anderen noch bedenken sollte, ist, dass einem niemand genau sagen kann, wann es letztlich zu einer Korrektur kommen wird. Ja, du hast richtig gelesen: Niemand. Sofern sich der Ratschlaggeber daher irrt (und die Wahrscheinlichkeit bei kurzfristigen Vorhersagen ist gar nicht mal so gering) und die Märkte doch plötzlich steigen, wirst du diese positive Entwicklung schon mal nicht mitnehmen können. Und du hast, wie gesagt, sogar noch weiteres Geld für den Verkauf deiner Aktien ausgegeben.

Häufig werden derartige Aussagen zudem noch mit dem vermeintlich positiven Tipp verbunden, dass man ja wieder einsteigen könne, sobald sich die Börsen beruhigen und wieder steigen. Allerdings schließt sich hier das gleiche Dilemma an, nämlich dass niemand konkret bestimmen kann, wann das passiert. Wenn man dann wiederum teurer einsteigt als vorher, könnte man sogar noch ein drittes Mal eine unkluge Entscheidung treffen.

Derartige Ratschläge sind daher insgesamt nichts weiter als der überaus unFoolishe Versuch, den Markt timen zu wollen. Auf die Gefahr hin, dass man schon aus Sicht der Gebühren teuer versucht, schlauer zu sein als die breite Masse, und hierbei riskiert, im Grunde genommen einen Großteil zu verpassen. Wer hingegen weiterhin an seinen Aktien festhält, wird diese teuren Fehler schon mal nicht begehen.

Dieses Mal ist es anders!

Weitere, teure Worte, die im Kontext von Marktkorrekturen schon so manchen Anleger viel Geld gekostet haben, sind die folgenden fünf: Dieses Mal ist es anders.

In der Regel bezieht sich ein solcher Tipp darauf, dass die nun drohende Korrektur besonders schlimm werden könnte. Die Hütte brennt, die Apokalypse steht quasi vor der Tür und jeder, der investiert ist, wird sein Geld niemals wiedersehen … so oder so ähnlich ist häufig der Tonus bei einem solchen Ratschlag.

Das Tückische dabei: Oftmals werden sogar vermeintlich gute Gründe für den Abverkauf des Jahrtausends geliefert. Ein rezessiver Abschwung beispielsweise oder drohende Wirtschaftskonflikte, oder scheinbar irrsinnige Bewertungsniveaus, oder, oder, oder.

Doch sollte man als Investor eines stets bedenken: Bis auf die aktuelle Korrektur haben die Märkte bislang langfristig jede Korrektur wieder ausgeglichen. Auch wenn Märkte daher grundsätzlich kurz- und mittelfristige Aufs und Abs kennen, ist diese Neigung zu normalen Korrekturen und Erholungen bislang die einzige langfristige Konstante geblieben.

Der Markt ist zu volatil, um einzusteigen!

Eine weitere, sogar regelrecht irrationale und irrsinnige Aussage für alle langfristigen Anleger ist, dass der Markt innerhalb von Korrekturen zu volatil sei, um einzusteigen. Das entbehrt allein vom Grundsatz her jedweder Logik für alle langfristigen Investoren.

Volatilität ist nämlich eigentlich ein Geschenk, das einem oftmals erst die Möglichkeit eröffnet, manche Aktien zu einem wieder angemessenen Preis zu erwerben. Anstatt sich daher über Volatilität zu beschweren, sollte man sich als langfristig orientierte Anleger eher über sie freuen.

Du hast doch schließlich auch keine schlechte Laune, wenn die von dir geschätzten Socken in der von dir geschätzten Qualität plötzlich im Sonderangebot feilgeboten werden, oder? Genauso verhält es sich im Grunde genommen auch mit der Volatilität, die Chancen schafft und in der Erholung eher wieder nimmt.

Schlechter Rat kann teuer sein …

Ein schlechter, kurzfristig gedachter Rat könnte daher für alle langfristigen Investoren wirklich teuer sein. Zumindest sofern man persönlich die falschen Konsequenzen daraus zieht.

Wer sich jedoch stets darauf besinnt, wie man Foolish investiert und welches Potenzial die Börsen langfristig haben, dürfte wohl nicht mehr sonderlich zugänglich für derart schlechte Tipps sein.

Und falls doch, war es bestimmt nicht verkehrt, dass wir an dieser Stelle einmal über solche kurzfristig gedachte Tipps gesprochen haben.

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