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Warum Berkshire Hathaway im Jahr 2018 um 12 % gestiegen ist

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2), das Konglomerat unter der Führung des legendären Investors Warren Buffett, hat sich 2018 für die Investoren recht gut entwickelt. Die Aktie ist in diesem Jahr bereits um fast 12 % gestiegen und hat damit die Gesamtrendite des S&P 500 von 6,5 % fast verdoppelt.

Nicht nur die Geschäfte von Berkshire haben sich in diesem Jahr gut entwickelt, sondern auch das genau beobachtete Aktienportfolio des Unternehmens. Berkshire schafft es aber auch endlich, einen Teil seines Bargeldes zu nutzen. Buffett und Vizepräsident Charlie Munger haben angegeben, dass sie der Meinung sind, dass die Aktie attraktiv bepreist ist.

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Starke Leistung der Geschäftsbereiche des Unternehmens

Das Kerngeschäft von Berkshire ist die Versicherung, und dieses Unternehmenssegment hat sich 2018 recht gut entwickelt. Im letzten Quartal erwirtschafteten die Versicherungen von Berkshire einen Gewinn von 1,68 Mrd. US-Dollar, was in scharfem Gegensatz zu den katastrophenbedingten Schäden des Vorjahres steht.

Auch die anderen Geschäftsfelder von Berkshire entwickeln sich gut. BNSF steigerte das Vorsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahr um rund 10 %. Industrieprodukte, zu denen Precision Castparts, Lubrizol und andere gehören, verzeichneten einen Gewinnanstieg vor Steuern, und Berkshires Dienstleistungs- und Einzelhandelsgeschäfte verzeichneten einen beeindruckenden Anstieg des Gewinns vor Steuern um 25 %. Berücksichtigt man die Vorteile der Steuerreform, so hat sich das Betriebsergebnis von Berkshire im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Das Aktienportfolio von Berkshire hat sich größtenteils gut entwickelt

Natürlich wäre keine Diskussion über Berkshire Hathaway vollständig, ohne das rund 200 Mrd. US-Dollar schwere Aktienportfolio des Unternehmens zu erwähnen. Obwohl mehr als 40 Aktien im Portfolio vertreten sind, beschränkt sich der Großteil des Wertes auf nur fünf Unternehmen: Apple (WKN:865985), American Express (WKN:850226), Bank of America (WKN:858388), Coca Cola (WKN:850663) und Wells Fargo (WKN:857949). (Anmerkung: Berkshire besitzt ebenfalls eine große Beteiligung an Kraft Heinz (WKN:A14TU4), es wird aber nach einer anderen Methode bilanziert.)

Während die beiden großen Banken den Richtwert nicht erreicht haben, haben die anderen Unternehmen zweistellige Gesamtrenditen für Berkshire erzielt. Das gilt insbesondere für Apple, die mit Abstand größte Aktienposition von Berkshire. Der Technologieriese hat 2018 bisher eine Gesamtrendite von fast 23 % erzielt, was zweifellos dazu beigetragen hat, die Performance zu steigern.

Unternehmen Marktwert der Beteiligung von Berkshire Gesamtrendite in Jahresvergleich
Apple 51,7 Mrd. USD 22,7 %
Coca-Cola 19,9 Mrd. USD 11,5 %
American Express 16,4 Mrd. USD 10,3 %
Bank of America 19,4 Mrd. USD (1,8 %)
Wells Fargo 24,0 Mrd. USD (9,7 %)

Datenquellen: Berkshire Hathaways SEC-Einreichungen, CNBC.

Berkshires Bargeldberg schrumpft endlich

Ein weiteres ermutigendes Zeichen für die Investoren ist, dass es Berkshire gelungen ist, seine liquiden Mittel im Jahr 2018 endlich zu nutzen. Der Bargeldbestand des Unternehmens hatte seit geraumer Zeit zugenommen und erreichte Ende 2017 einen Höchststand von 116 Mrd. US-Dollar. Buffett und Munger erklärten den Investoren, dass sie Mühe hatten, attraktive Investitionen zu finden und es gab Spekulationen, dass Berkshire sogar eine Dividende einführen könnte.

Glücklicherweise konnten Buffett und sein Team einen Teil des Geldes einem produktiven Zweck zuführen. Bis zum Ende des dritten Quartals ist der Bargeldhaufen von Berkshire auf 103,6 Mrd. US-Dollar gesunken. Das ist auf eine wesentliche Erhöhung der Apple-Beteiligung zu Beginn des Jahres sowie auf mehrere andere wichtige Aktienkäufe in den letzten Quartalen zurückzuführen.

Eine Änderung des Rückkaufprogramms gab den Aktien einen weiteren Schub

Schließlich waren die Anleger begeistert, als Berkshire sein Aktienrückkaufprogramm umgestaltete. Bisher konnte das Unternehmen nur dann Aktien zurückkaufen, wenn sie mit weniger als 120 % des Buchwerts gehandelt wurden — ein Wert, der seit einiger Zeit nicht mehr erreicht wurde.

Jetzt kann Buffett jederzeit Aktien zurückkaufen, wenn er und Munger sich einig sind, dass die Aktie für einen erheblichen Abschlag auf ihren inneren Wert gehandelt wird. Berkshire kaufte im dritten Quartal Aktien im Wert von 928 Mio. US-Dollar zurück, was nicht nur dem Unternehmen hilft, sein Geld zu verwenden, sondern auch den Investoren zeigt, dass Buffett und Munger die Aktie für attraktiv halten.

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The Motley Fool besitzt Aktien von und empfiehlt Apple. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Matthew Frankel, CFP auf Englisch verfasst und am 11.11.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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