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Mein Top-Pick für 2018 hat noch immer viel Aufwärtspotenzial

Foto: Getty Images

Dank einiger Aktienverkäufe Ende letzten Jahres hatte ich zu Beginn des Jahres 2018 recht viel Cash übrig. Ich beschloss, einen Teil dieses Geldes in mehrere Energieunternehmen mit großer Dividende zu investieren. Von denen dachte ich, dass sie gute Schnäppchen sein könnten.

Zwei dieser Picks haben mein Portfolio lediglich mit einer Dividende versorgt, sonst ist da nicht viel passiert. Aber die dritte Aktie, die Midstream-MLP Crestwood Equity Partners (WKN:A143NF), ist richtig abgegangen. Insgesamt ist sie um mehr als 40 % gestiegen, und die Gesamtrendite liegt nach Hinzunahme der Dividende sogar fast bei 50 %.

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Es gibt natürlich die Versuchung, hier jetzt auszucashen und die Gewinne in eine andere Aktie zu investieren. Aber ich denke, dass Halten hier die bessere Wahl ist, weil ich glaube, dass Crestwood Equity immer noch genügend vor sich hat. Warum? Aus drei Gründen:

Die Einnahmequellen sind exzellent

Was mich zunächst überhaupt auf Crestwood brachte, war eine unwiderstehliche hohe Dividende; als ich kaufte, stand die bei 9,5 %. Renditen, die sich dem zweistelligen Prozentsatz nähern, sind ja oft ein Zeichen von Schwierigkeiten, aber bei Crestwood dachte ich das nicht. Die haben die letzten Jahre damit verbracht, die finanziellen Probleme durch Kostensenkungen und den Verkauf von Vermögenswerten zu regeln.

So erwartete das Unternehmen, seine lukrative Ausschüttung im Jahr 2018 um das 1,2- bis 1,4-fache des Cashflows zu decken, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Im Vorjahr hatte man kaum genügend Geld zur Zahlung seiner Ausschüttung. Darüber hinaus erwartete Crestwood, dass die Verschuldungsquote in diesem Jahr zwischen 4,0 und 4,5 liegen würde, was nicht nur ein solides Level für eine MLP ist, sondern auch eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als man bei 4,8 lag.

Die Finanzkennzahlen von Crestwood sehen dank seiner starken Leistung im ersten Halbjahr dieses Jahres etwas besser als erwartet aus. So wird die Ausschüttung noch nachhaltiger. Allein deswegen lohnt sich das Halten der Aktie, da Crestwood in der Lage sein sollte, diese Rate auch die kommenden Jahre auszuzahlen – das heißt, dass ich immer noch eine fast zweistellige Rendite erzielen würde. Darüber hinaus hat diese Ausschüttung angesichts der Wachstumsaussichten des Unternehmens das Potenzial, in Zukunft sogar noch zu steigen.

Noch mehr Wachstum in der Pipeline

Die Finanzen von Crestwood Equity Partners haben sich in diesem Jahr verbessert, und doch ist das Unternehmen gerade erst dabei, auf dem richtigen Weg zu sein. Das zeigen die Kommentare von CEO Bob Phillips in Bezug auf das erste Quartal des Unternehmens: „In Kombination mit den neuen Projekten, die 2018 online gehen, erwarten wir, dass Crestwood gegen Mitte 2018 einen Wendepunkt erreichen wird. So wird Ende des Jahres ein bedeutendes Cashflow-Wachstum erzielt.“ Aus Sicht des Unternehmens wird der Cashflow bis 2020 aufgrund der Expansionsprojekte, die noch bevorstehen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von mehr als 15 % pro Einheit steigen.

Die Wachstumsaussichten des Unternehmens haben sich seither sogar noch verbessert. Im Juli erwarb das Unternehmen eine Beteiligung an einem Teilstück der EPIC NGL-Pipeline, durch die Flüssigerdgas aus seiner kürzlich fertiggestellten Gasaufbereitungsanlage Orla zu einem Kunden an der Golfküste der USA transportiert werden kann.

Im selben Monat gaben das Unternehmen und sein Joint-Venture-Partner Williams Companies (WKN:855451) bekannt, dass man einen Vertrag mit einem Großkunden abgeschlossen hat, um den weiteren Ausbau der Jackalope Gasgewinnungsanlage am Powder River zu unterstützen. Außerdem werden Williams Companies und Crestwood zusätzliche Leitungen bauen, um neue Bohrungen mit der Erdgasaufbereitungsanlage Bucking Horse zu verbinden, die sie bis Ende des Jahres erweitern werden. Bis Ende nächsten Jahres soll auch eine zweite Anlage kommen. Diese Erweiterungen sollten es Crestwood ermöglichen, den Cashflow in den kommenden Jahren noch schneller zu steigern, gleichzeitig dürften sich die Wachstumsaussichten von Williams verbessern.

Trotz Rallye immer noch billig

Ein Grund, warum die Rendite von Crestwood Anfang des Jahres fast zweistellig war, ist, dass das Unternehmen sehr niedrig bewertet wurde. Als ich in das Unternehmen investierte, wurde es mit rund dem Achtfachen des Cashflows gehandelt, was im Vergleich zu anderen MLPs lächerlich günstig war. Denn die werden im Durchschnitt etwa beim 15-Fachen des Cashflows gehandelt. Während sich dieser Abschlag dank der Rallye von Crestwood nun etwas verringert hat, sind die Aktien im Vergleich zur Konkurrenz nach wie vor billig, insbesondere mit Blick auf 2019.

Derzeit wird Crestwood etwa zum 10-Fachen des Ergebnisses des kommenden Jahres gehandelt, das deutlich über dem Ergebnis von 2018 liegen sollte. Die Konkurrrenz steht im Gegensatz dazu durchschnittlich beim 12,2-Fachen des erwarteten Ergebnisses für 2019. Da Crestwood derzeit schneller wächst als die meisten Konkurrenten macht die Bewertung eigentlich keinen Sinn – eigentlich sollte Crestwood höher bewertet werden als die anderen aus der Branche.

Unbedingt weiter halten

Obwohl Crestwood nicht das Schnäppchen ist, das es zu Beginn des Jahres noch war, ist die Aktie immer noch ein überzeugender Kauf. Das liegt daran, dass es noch viel Platz zum Wachsen gibt, da das Unternehmen gerade erst richtig viel Cashflow reinholt und dazu noch zu einem relativ günstigen Preis gehandelt wird. Wenn man die Dividende noch hinzunimmt, könnte dieses Midstream-Unternehmen auch in den kommenden Jahren hohe Gesamtrenditen erzielen – und deswegen werde ich sie halten.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Matthew DiLallo besitzt Aktien von Crestwood Equity Partners.

Dieser Artikel erschien am 27.10.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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