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ProSiebenSat.1 Media mit Schockmoment – ist jetzt das letzte Kaufargument weg?

Bildquelle: Copyright by ProSiebenSat.1 Media

Autsch, das tat weh! Noch bevor das Medienunternehmen ProSiebenSat.1 Media (WKN: PSM777) am Donnerstag dieser Woche seinen Vierteljahresbericht verkünden konnte, schockte es mit dem Herunterschrauben der bisherigen Prognose.

Lassen wir daher am besten fürs Erste die Quartalszahlen mal Quartalszahlen sein und überlegen, was dieser Einschnitt für den gebeutelten TV-Anbieter bedeutet.

Die Kürzungen im Überblick

Ganz konkret rechnet das ehemals als weiterhin moderat wachsend bekannte Unternehmen nun mit einem Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich. Bereinigt um Währungseffekte könnte zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres allerdings weiterhin ein mageres Plus übrig bleiben.

Als Gründe hierfür werden die Entkonsolidierung in den Nebensparten wie beispielsweise Maxdome oder auch Tropo genannt. Zudem falle der organische Umsatzanstieg etwas moderater aus.

Des Weiteren kündigte ProSiebenSat.1 Media Einschnitte in der bisherigen Ausschüttungspolitik an. Statt wie bisher 80 oder 90 % des bereinigten Konzernüberschusses werden künftig lediglich 50 % ausgeschüttet. Das dürfte vor allem Value- und Einkommensinvestoren empfindlich getroffen haben, die zumindest auf eine Fortführung der Dividendenstory spekuliert haben.

Was das nun für ProSiebenSat.1 Media heißt

In meinen Augen unterstreicht das Herabsetzen der aktuellen Prognose, dass sich meine Vermutung bewahrheiten dürfte. Die klassischen TV-Anbieter werden vermehrt vom Streaming bedroht – was sich weiterhin in einem nachlassenden operativen Geschäft äußern könnte. Es dürfte also definitiv nicht einfach für das angeschlagene Medienunternehmen werden.

Da mit der Streichung wesentlicher Anteile der Dividendenausschüttung nun ein weiteres Attraktivitätsmerkmal weggebrochen sein dürfte, sollten potenzielle Contrarians in Lauerstellung hier sehr sorgfältig abwägen, was das Unternehmen derzeit noch zu bieten hat.

Ein potenziell kriselndes Hauptgeschäftsfeld kann schließlich keine sehr solide Wette für langfristig wieder steigende Kurse sein.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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