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Diese Dividendenaktie will eine 321 Milliarden Dollar große Chance ergreifen

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In ganz Nordamerika müssen Energieunternehmen in den nächsten 18 Jahren 800 Milliarden USD investieren, um die Infrastruktur aufzubauen. Die ist erforderlich, um das wachsende Öl- und Gasangebot Nordamerikas von den Quellen in die Märkte zu transportieren. Von diesem Betrag müssen Unternehmen schätzungsweise 321 Milliarden USD allein für den Bau von benötigter Infrastruktur ausgeben. Dazu gehören u.a. neue Sammelleitungen, Lagertanks und andere Midstream-Assets.

Das ist natürlich eine große Chance. Und die will Enable Midstream Partners (WKN:A1100W) intensiv nutzen. Dazu hat man eine Akquisition getätigt und ein neues Projekt zur Epansion parat. So konnte das Midstream-Unternehmen kürzlich zwei große Schritte in die richtige Richtung tätigen. Diese Strategien sollen dem Unternehmen mehr Cashflow verschaffen, um die 8,2 % starke Dividende an die Investoren zu unterstützen und vielleicht sogar noch zu erhöhen.

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Doppelte Herangehensweise

Enable Midstream unternimmt jetzt Schritte, um das Geschäft zum Sammelsystem von Rohöl deutlich auszubauen. Zunächst erwarb man Velocity Holdings, ein Sammelsystem- und Transportunternehmen, das sich auf das Anadarko-Becken von Oklahoma konzentriert. Enable legt dafür 442 Millionen USD auf den Tisch für ein Unternehmen, das 150 Meilen an Pipelines betreibt, die derzeit 225.000 Barrel Öl pro Tag (BPD) vom einen Ort zum anderen bewegen. Velocity kontrolliert darüber hinaus auch 400.000 Barrel an Lagerkapazität für Öl. Die Übernahme soll dann auf dem marktführenden Erdgasförder- und -aufbereitungsgeschäft von Enable in der Region aufbauen. Kunden bekommen so eine integrierte Plattform, um ihre Öl- und Gasproduktion aus neuen Bohrungen in Langstrecken-Pipelines zu verlagern. Die Akquisition bringt das Unternehmen in eine interessante Position für weiteres Wachstum, da die bestehenden Kunden verstärkt Bohrungen durchführen und weitere hinzukommen.

Enable Midstream plant zudem den Ausbau der bestehenden Rohöl- und Wassersammelsysteme. So sollen die steigenden Produktionsmengen der Kunden in der Bakken-Region im US-Bundesstaat North Dakota unterstützt werden. Das Unternehmen plant dort, die Kapazität des Rohölsammelsystems um 72.000 BPD zu steigern, was die Gesamtkapazität auf 130.000 BPD erhöhen würde. Man geht davon aus, dass bereits in der ersten Jahreshälfte 2019 die Produktion im größeren Stil losgehen kann.

Enable Midstream erwartet, dass diese Erweiterungen dann ab dem nächsten Jahr den Cashflow pro Aktie steigern werden. Das wäre ein schöner kurzfristiger Effekt; dazu sollten aber auch die Bilanzen von Enable in den kommenden Jahren weiter steigen. Der Grund: Die Bohraktivitäten nehmen zu, was wiederum für eine bessere Auslastung der Pipeline-Systeme sorgt. Mit diesen Zukauf und den neuen Projekten wird die strategische Positionierung in beiden Bereichen gestärkt und das Unternehmen idealerweise derart aufgestellt, dass es in Zukunft beide Systeme weiter ausbauen kann.

Mehr Wachstum in der, nun, Pipeline

Nicht genug damit, dass Enable Midstream sich einen Teil der erwarteten Investitionen in die Öl-Infrastruktur von 321 Milliarden USD schnappen will – das Unternehmen arbeitet auch daran, sich einen Teil der 400 Milliarden USD an Projekten in der Erdgas-Infrastruktur zu krallen. Das Unternehmen hat derzeit einige kleine Expansionen im Gas-Geschäft im Gange. So wird das CaSE-Projekt beispielsweise für Newfield Exploration (WKN:898661) zusätzliche Gaslieferungen aus dem Anadarko-Becken übernehmen. Enable Midstream geht davon aus, dass dieses Projekt bis zum Jahresende abgeschlossen sein wird, was Newfield Exploration einen besseren Zugang zu Gasmärkten verschaffen sollte, wo höhere Preise gezahlt werden. Darüber hinaus arbeitet Enable an einem Projekt für OGE Energy (WKN:858352) – eine seiner Muttergesellschaften. In diesem Fall baut man Gasleitungen hin zu deren Kraftwerk Muskogee, damit die Anlage dort von Kohle auf Gas umgestellt werden kann.

Derweil entwickelt das Unternehmen auch die Gulf Run Pipeline, die Erdgas aus dem Norden Louisianas runter an die Golfküste transportiert. Dort kommt es dann in den wachsenden Exportmarkt für Flüssigerdgas (LNG). Diese 165 Meilen lange Pipeline basiert auf der bestehenden Enable-Gas-Transmission-Infrastruktur und soll Gaslieferungen aus dem gesamten Gebiet der USA zu einer Exportanlage bringen, die derzeit noch entwickelt wird. Wenn grünes Licht gegeben würde, würde dieses Projekt dann im Jahr 2022 in Betrieb gehen. Es könnte das erste von vielen neuen Projekten im Gas-Umfeld sein, die man bei Enable Develop demnächst entwickelt. Man will Gas nicht nur an LNG-Anlagen liefern, sondern auch Kraftwerke und Industrieanlagen versorgen.

Dividenden? Die Aktie wird immer attraktiver

Die Öl- und Gasinfrastrukturanlagen von Midstream generieren derzeit genügend Cashflow, um die hohe Ausschüttung um das 1,24-fache zu stützen. Da mehrere Expansionsprojekte im Gange sind, sollte der Cashflow in den kommenden Jahren zunehmen. Und das kann es dem Unternehmen ermöglichen, die Ausschüttung wieder zu erhöhen. Dann steht da noch Potenzial auf Wachstum im Raum, da ja zusätzliche Projekte wie derzeit der Golf Run laufen – lange Rede, kurzer Sinn: Diese Aktie ist sicherlich eine Überlegung wert. Oder zwei.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Matthew DiLallo besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 24.10.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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