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So krisenanfällig ist die Deutsche-Bank-Aktie und was der neue Großinvestor erwartet

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Nach der letzten Finanzkrise im Jahr 2008 sind Aufsichtsbehörden und Regierungen in größerer Sorge um einen möglichen Kollaps des Finanzsystems, der nicht mehr aufzufangen wäre. Dieser Fall würde dann eintreten, wenn Banken ihre eigenen Risiken nicht decken können und so groß werden, dass sie auch kann Staat mehr auffangen kann.

Deshalb wurde von der europäischen Bankenaufsicht ein Bankenstresstest eingeführt, der die Sicherheit der Institute regelmäßig überprüft. Zudem konnte die Deutsche Bank (WKN: 514000) einen neuen Großinvestor gewinnen. Erfahre, wie krisenanfällig die Bank heute wirklich ist und welche Erwartungen der Investor hat.

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So fiel der letzte Stresstest aus

Wer sich die Entwicklung der Eigenkapitalquote der Deutschen Bank seit 2008 ansieht, wird eine positive Tendenz feststellen. Lag sie 2008 noch bei 1,39 %, wurde sie bis 2017 auf 4,6 % angehoben. Ende des dritten Quartals 2018 betrug sie sogar schon fast 5 %. Dies ist positiv, denn so besteht mehr Puffer für eventuelle Risiken. Gleichzeitig sinkt dadurch aber auch die Profitabilität. Auch der Vergleich des Kassenbestandes mit den langfristigen Schulden zeigt die bessere Aufstellung. 2008 lag die Quote bei 56 % und heute bei 132 %. Dies verdeutlicht die bessere Bilanz der Deutschen Bank.

Dennoch zählt die europäische Bankenaufsicht das Institut heute in Europa zu den 10 schwächsten Banken unter den 48 größten. Ein Grund ist die weiterhin geringe Profitabilität, die in einer Krise sehr schnell wieder zu Milliardenverlusten führen könnte. Diese liegt natürlich auch an den weiterhin sehr niedrigen Zinsen in Europa, trotz des Wirtschaftsbooms. Die Deutsche Bank konnte nicht vom Wirtschaftsaufschwung profitieren, würde dem Testergebnis zufolge aber eine neue Krise überstehen.

Zweifel am Bankentest

Der Test der Bankenaufsicht ist deshalb sehr zweifelhaft, weil niemand vorher wissen kann, wie stark eine Krise ausfällt und welche Aktiva besonders davon betroffen sein würden. So wird er unter bestimmten Annahmen durchgeführt, die nicht eintreten müssen oder auch viel stärker eintreffen können.

Deshalb wäre nur eine gesetzlich vorgeschriebene rechtliche Trennung der Bankgeschäftsbereiche aus meiner Sicht eine dauerhafte Lösung des Problems. Sie würde in einer Krise die Einlagen der Bürger schützen, die Übersichtlichkeit erhöhen und die Möglichkeit einer sehr gesunden Insolvenz für andere Bereiche ermöglichen. Zudem würden dann Banken wahrscheinlich nur Risiken eingehen, die sie auch tragen können.

Dies erwartet der neue Großinvestor

Mit dem 650 Mio. US-Dollar Investment des Hedgefonds Hudson Executive Capital gewinnt die Deutsche Bank neuen Rückhalt. Der Investor erkennt ohne Zweifel die besser aufgestellte Bilanz und erwartet nun eine langsame Steigerung der Gewinnmarge. Hudson Executive geht dafür von drei bis fünf Jahren aus und hält das Schlimmste für überstanden.

Hudson Gründer Douglas Braunstein beschäftigte sich ein Jahr mit der Deutschen Bank. Die starke Unterbewertung bei gleichzeitig bereinigter Bilanz erkannte er, konnte aber die Strategie des Managements nicht verstehen. Mit dem letzten Managementwechsel hat sich dies für ihn allerdings geändert. So sollen die Kosten gesenkt und die profitablen Bereiche ausgebaut werden.

Die Erkenntnisse sind ohne Zweifel richtig, aber nicht garantiert. So war die Aktie auch über die vergangenen Jahre schon sehr günstig bewertet und ist dennoch, trotz Kostenreduktion, immer weiter gefallen. Deshalb halte ich es mit Peter Lynch: „Warte, bis die Dinge besser werden.“ Aktuell ist dies noch nicht erkennbar.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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