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Diese unauffällige Energieaktie könnte ein großer Gewinner sein

Foto: Getty Images

Das Unternehmen Tallgrass Energy (WKN:A1WYXR) ist selbst im Energiesektor ein eher unbeschriebenes Blatt. Auch wenn das Unternehmen eine der bedeutendsten Erdgaspipelines des Landes betreibt, haben die Investoren noch nicht verstanden, wie sie das für sich nutzen können. Deswegen sind die Aktien der Pipelinegesellschaft günstig, was Anlegern die Chance bietet, potenziell große Gewinne zu erzielen. Auch schön sind natürlich die hohe Dividende und ein deutlicher Aufwärtstrend aufgrund einiger Expansionsprojekte, die man in der Entwicklung hat. So könnte Tallgrass Energy in den kommenden Jahren Renditen liefern, die dann doch für flächendeckende Aufmerksamkeit sorgen.

Wachstum und Einnahmen zum Schnäppchenpreis

Tallgrass Energy hat Investoren viel zu bieten. Das Unternehmen zahlt derzeit eine sehr großzügige Dividende von 8,3 %. Noch besser ist, dass Tallgrass diese Auszahlung mit dem Cashflow um ein sehr komfortables 1,18-faches abdecken kann. So bleibt was vom Geld übrig, was man in die Erweiterung des Midstream-Geschäfts investieren kann. Insgesamt geht das Unternehmen davon aus, dass es in diesem Jahr 628 Millionen USD ausgeben wird, um zu wachsen und die Bilanz zu stärken.

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Diese Expansionsprojekte positionieren das Unternehmen so, dass es seinen Cashflow pro Aktie bis 2020 von derzeit 2,36 USD auf geschätzte 2,68 USD steigern kann, allein aufgrund der aktuellen Expansionsprojekte im Auftragsbuch. Diese Zahlen bedeuten, dass Tallgrass etwa beim 10,3-fachen seines aktuellen Cashflows und etwa beim Neunfachen der Schätzung für 2020 gehandelt wird. Das ist für ein Pipeline-Unternehmen nicht viel, wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Unternehmen beim etwa 12-fachen Cashflow gehandelt wird. Diese Zahlen legen nahe, dass die Aktien von Tallgrass rund 20 % unterbewertet sind und in den nächsten Jahren um 35 % steigen könnten, wenn das Cashflow-Wachstumsziel erreicht werden sollte. Rechnet man die 8 %ige Ausschüttung des Unternehmens hinzu, könnte die Gesamtrendite noch höher ausfallen.

Aber dahinter steckt noch mehr

Die aktuelle Prognose von Tallgrass Energy geht davon aus, dass es  seinen Cashflow pro Aktie bis 2020 um rund 14 % steigern wird. Diese Schätzung des Unternehmens beruht auf den Expansionen, die man für 628 Millionen USD in diesem Jahr tätigen will, sowie auf dem erwarteten Aufwärtstrend durch neue Verträge über bereits bestehende Pipelines.

Darüber hinaus könnte man noch weiter wachsen, sollten sich zusätzliche Expansionsprojekte ergeben. Das Unternehmen hat davon bereits zwei wichtige in der Entwicklung, die für noch bessere Wachstumsaussichten sorgen könnten.

Das erste Projekt ist die Seahorse-Pipeline, die Rohöl von Cushing im US-Bundesstaat Oklahoma an die Golfküste von Louisiana transportieren könnte. Die 700 Meilen lange Pipeline würde 400.000 Barrel pro Tag (BPD) transportieren, nach einer Erweiterung könnten es sogar 800.000 BPD werden. Der Rohertrag aus der Pipeline würde in das geplante Plaquemines Liquids Terminal fließen, das Tallgrass ebenfalls in der Entwicklung hat. Diese Anlage, die bis zu 20 Millionen Barrel Öl lagern könnte, würde sowohl Rohöl ein- als auch ausführen, und zwar auf Schiffen, die für den Transport von bis zu 2 Millionen Barrel Öl ausgelegt sind. Die Exportkapazitäten der geplanten Fazilität würden es den US-amerikanischen Ölproduzenten ermöglichen, einen besseren Zugang zu den lukrativeren globalen Märkten zu erhalten. Die Projekte könnten bereits im zweiten Quartal 2020 in Betrieb sein, wenn Tallgrass denn genügend Kundenverträge abschließt und die erforderlichen Genehmigungen erhält.

Zusätzlich zu diesen Projekten könnte Tallgrass in Zukunft die Pony Express Pipeline erweitern, da in der Region richtig viel Wachstumspotenzial vorhanden ist. Die Rede ist von Bakken Shale, DJ Basin und Powder River Basin. Die Ölproduktion aus diesen Gebieten könnte in den nächsten fünf Jahren nach einigen Schätzungen zwischen 600.000 und 1,5 Millionen BPD wachsen. Die Öl- und Gasunternehmen Chesapeake Energy (WKN:885725) und EOG Resources (WKN:877961) sind besonders begeistert von der positiven Entwicklung des Powder River Basins. Chesapeake Energy sagte kürzlich, dass sich die Region „schnell als Wachstumsmotor des Unternehmens etablieren“ würde. Die Produktion von Chesapeake hat sich bereits im vergangenen Jahr verdoppelt und wird sich 2019 wieder verdoppeln. Unterdessen hat die EOG Resources kürzlich weitere 1,9 Milliarden Barrel förderbare Öl- und Gasressourcen in der Region entdeckt, die dem Unternehmen in den kommenden Jahren ein renditestarkes Wachstum bescheren werden. Diese Mengen brauchen Zugang zu den wichtigen Zentren des Marktes, was ein gutes Zeichen für Tallgrass Energys Möglichkeiten ist, das Geschäft mit Ölpipelines in Zukunft auszubauen.

Gleich auf vielen Ebenen reizvoll

Tallgrass Energy hat noch nicht allzu viele Investoren auf sich aufmerksam gemacht. Deswegen wird das Unternehmen im Vergleich zu den Branchenkollegen recht günstig gehandelt, was ein Grund dafür ist, dass man den Anlegern eine so hohe Dividendenrendite bietet. Neben diesen attraktiven Eigenschaften verfügt das Unternehmen aber eben auch über ein großes Wachstumspotenzial. Diese Faktoren positionieren das Unternehmen so, dass es in den kommenden Jahren potenziell große Gesamtrenditen erzielen kann.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Matt DiLallo besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 13.10.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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