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Warum ich (fast) nie Lotto spiele

Foto: Getty Images

Ich bin keiner dieser Finanzberater, die von kleinen Luxusausgaben abraten. Bestell dir einen Latte, wenn es ein wichtiger Bestandteil deines Tages ist, und finde Wege, um bei Sachen zu sparen, die dir weniger wichtig sind.

Was die Lotterie betrifft, bin ich jedoch vehement dagegen. Es ist nicht so, dass ich gegen Glücksspiel per se bin — ich bin Blackjack-Fan. Es ist dieser schnell-reich-werden-Charakter von Lotterielosen, der mich stört, denn in so vielen Fällen sind es Menschen, die keine langsam-reich-werden-Pläne machen, die diese Tickets kaufen.

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Lotterielose sind reine Fantasie, kein Investment für den Ruhestand. Der Betrag, den man tatsächlich für Lose ausgibt, kann banal sein, doch das Bewusstsein, das dahintersteckt, kann oft gefährlich sein. Fast jeder kann ein besseres Leben haben, wenn er dafür arbeitet, aber es gibt keine Abkürzungen. Es kann Spaß machen, darüber nachzudenken, was du mit dem gewonnenen Geld tun würdest, aber die Realität ist, dass du nicht gewinnen wirst. Doch selbst wenn es passiert, würdest du pleite gehen.

Die Zahlen

Etwa 70 % der Lotteriegewinner melden am Ende Konkurs an. Das liegt zum einen daran, dass sie nicht in der Lage sind, Nein zu sagen, wenn andere Geld wollen und zum anderen daran, dass der Gewinner/die Gewinnerin, nicht in der Lage war, den Geldsegen zu managen.

„Studien fanden heraus, dass der Lotteriegewinn, anstatt die Menschen aus finanziellen Schwierigkeiten herauszuholen, die Menschen in größere Schwierigkeiten brachte, da die Konkursraten für Lotteriegewinner drei bis fünf Jahre nach dem Gewinn durch die Decke gehen“, schrieb der Ökonom Jay L. Zagorsky im U.S. News and World Report.

Sich Gedanken darüber zu machen, was passieren würde, wenn man gewinnt, ist jedoch ein bisschen wie darüber nachzudenken, wie es wäre, mit Brad Pitt oder Jennifer Lopez verheiratet zu sein. Es ist theoretisch zwar möglich, aber es wird meistens nicht passieren.

Finanzielles Ausbluten

Der Lotto-Traum stört mich, weil ich umgeben von Menschen aufgewachsen bin, die für das Leiter- und Gerüstbau-Unternehmen meiner Familie in Massachusetts gearbeitet haben. Es waren harte Arbeiter, die einen angemessenen Lohn verdienten — Menschen, die es sich nicht leisten konnten, Geld für Lotterielose zu verschwenden.

Der durchschnittliche Amerikaner gibt 207 US-Dollar für Lose aus — immer noch eine Verschwendung, aber eine mehr oder weniger unbedeutende Summe. Die Einwohner von Massachusetts geben jedoch laut einer Studie von LendEDU durchschnittlich 735 US-Dollar pro Jahr aus.

Als Kind beobachtete ich Menschen, die bereits Probleme damit hatten, die Grundbedürfnisse zu decken, aber Geld für die Lotterie verschwendeten. Sie wurden alle durch diesen Wunschtraum angetrieben, und durch das Wissen um jemanden, der eine große Summe gewonnen hatte.

Niemand dachte daran, wie sich die wenigen Dollar, die sie jeden Tag ausgaben, summierten, oder was daraus werden könnte, wenn man das Geld vernünfig investieren würde. Das Lottospielen selbst ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass diese Menschen oft andere kurzfristige schlechte finanzielle Entscheidungen treffen, wie ein Auto zu kaufen, das sie sich nicht leisten können, in Urlaub zu fahren und mit Kreditkarte zu bezahlen und im Allgemeinen nicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu leben.

Die Sache geht tiefer

So wie deine Latte-Gewohnheit dich nicht in langfristige Armut stürzt, wird auch der gelegentliche Kauf eines Lotterieloses keinen Schaden anrichten. Sei realistisch: Du wirst nicht gewinnen, also kaufst du dir nur ein kleines bisschen Unterhaltung. Das ist in Ordnung, wenn du es nur gelegentlich tust. Es ist aber nicht in Ordnung, wenn du das Geld von lohnenderen Investitionen abziehst, oder wenn du Lotto spielst, anstatt einen echten Finanzplan für deine Zukunft zu haben.

Der beste Rat ist, kein Los zu kaufen. Du wirst nicht gewinnen, und wer es doch tut, steht am Ende meist schlechter dran.

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Dieser Artikel wurde von Daniel B. Kline auf Englisch verfasst und am 23.10.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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