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Apple ist immer noch stark vom iPhone abhängig

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Obwohl Apple (WKN:865985) eine breite Palette von Produkten verkauft, scheinen sich die Analysten, die Investoren und die Medien stark auf eine der Produktlinien des Unternehmens zu konzentrieren: das iPhone – und das aus gutem Grund. In diesem Artikel werde ich erläutern, warum das iPhone-Geschäft für Apple so kritisch ist, und einige der wesentlichen Aspekte besprechen, die aktuelle und potenzielle Investoren in Apple-Aktien kennen müssen.

Ein riesiges Geschäft

Während des Geschäftsjahres 2017 von Apple, das im September dieses Jahres endete, erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 229,2 Mrd. US-Dollar. Davon stammten rund 141,3 Mrd. US-Dollar – oder mehr als 61,6 % – aus dem Verkauf des iPhones. Obwohl dieser Prozentsatz gegenüber den 63,3 % im vorangegangenen Geschäftsjahr leicht zurückging, ist klar, dass das Apple-Geschäft praktisch mit der Entwicklung des iPhones steht und fällt.

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Noch interessanter ist, dass sich Apples iPhone-Geschäft im Geschäftsjahr 2018 phänomenal gut entwickelt hat, mit einem Umsatzplus von 15 % gegenüber dem Vorjahr in den ersten drei Quartalen dieses Jahres. Da auch die Umsätze von Apple in diesem Zeitraum gegenüber dem Vorjahr um etwa 15 % gestiegen sind, stieg der Anteil des iPhone-Umsatzes am Gesamtumsatz in dieser Zeit nur geringfügig von 63,7 % auf 63,9 %.

Entscheidend ist jedoch, dass Apple zumindest bis in die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2018 seine Abhängigkeit vom iPhone nicht verringert hat – das iPhone lieferte ein solides Wachstum, sodass die Abhängigkeit davon praktisch unverändert blieb.

Zwei Kennzahlen, die Aufmerksamkeit verdienen

Jedes Quartal meldet Apple zwei wichtige Kennzahlen rund um das iPhone. Die erste ist der Gesamtumsatz, den das Unternehmen mit der Produktlinie generiert hat; die zweite ist die Summe der ausgelieferten Einheiten. Aus diesen beiden Kennzahlen können die Investoren eine dritte wichtige Kennzahl ableiten – die durchschnittlichen Verkaufspreise.

Als der Smartphone-Markt auf einem schnellen Wachstumskurs war, konnte sich Apple einfach auf das Wachstum der Stückzahl verlassen, um ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum zu erzielen. Damals verzeichnete Apple im Geschäftsjahr 2012 ein Wachstum von 73 % bei den iPhone-Einheiten und im Geschäftsjahr 2013 ein zusätzliches Wachstum von 20 %. Interessanterweise wuchsen die iPhone-Einnahmen in diesen Jahren um 71 % bzw. 16 %, was auf einen Rückgang der Durchschnittspreise hindeutet.

In den letzten Jahren hat Apple jedoch Schwierigkeiten gehabt, mehr Einheiten zu verkaufen. Nach Hammerzahlen im Geschäftsjahr 2015, dank des sogenannten Superzyklus, den die Markteinführung des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus auslöste (Steigerung der Einheiten um 37 % und des Umsatzes um 52 %), verzeichnete Apple im Geschäftsjahr 2016 einen Rückgang der Stückzahlen um 8 % und im Geschäftsjahr 2017 einen um 2 %.

Interessant ist, dass Apple im Laufe des Geschäftsjahres 2018 kein echtes Wachstum bei den iPhone-Einheiten erzielen konnte. In den ersten drei Quartalen des Jahres stieg der Absatz nur um rund 754.000 Einheiten (praktisch unverändert gegenüber dem Vorjahr). Der Umsatz mit dem iPhone stieg dagegen in dieser Zeit um satte 15 %. Das bedeutet, dass im Wesentlichen das gesamte iPhone-Umsatzwachstum, das Apple in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018 verzeichnete, auf einen Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise zurückzuführen ist.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich sowohl die iPhone-Bestellungen als auch die durchschnittlichen Verkaufspreise im Laufe des Geschäftsjahres 2019 – und darüber hinaus – entwickeln.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple.

The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $55 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 22.10.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

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