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Aktien im Rückblick: Neue Tiefstkurse in Frankfurt, Bayer bricht ein, Puma und Adidas können zulegen

Freunde der Farbe Grün hatten in der zu Ende gehenden Börsenwoche wenig Gelegenheit, diese auf den Frankfurter Kurstafeln zu erblicken. Der DAX setzte seinen Abwärtskurs ungebremst fort und konnte nur am Donnerstag zu einer kurzen Zwischenerholung ansetzen.

Besonders schlimm erwischte es die Aktien von Bayer, Wirecard und Infineon …

Was war an der Börse los?

Die Handelswoche begann vergleichsweise harmlos. Der DAX (WKN:846900), der sich bis zum frühen Montagnachmittag im grünen Bereich bewegt hatte, gab seine Gewinne nach einer schwachen Wall-Street-Eröffnung vollständig ab, drehte ins Minus und fiel bis zum XETRA-Schluss um 0,3 % auf 11.524 Punkte.

Lichtblick des Tages: Linde (WKN:A2E4L7). Die Aktie des Industriegasekonzerns legte nach Meldungen über die Genehmigung der Fusion mit dem Konkurrenten Praxair durch die US-Wettbewerbshüter 3,6 % zu.

Am Dienstag ging es dann richtig zur Sache: Getrieben vom Index-Schwergewicht Bayer (WKN:BAY001), dessen Anteilscheine um 10 % einbrachen, sackte das Frankfurter Börsenbarometer um 2,2 % auf 11.274 Zähler ab.

Nach dem Einbruch notierten die Bayer-Papiere auf dem niedrigsten Stand seit sechs Jahren. Branchenkenner begründeten das Minus mit der Entscheidung einer US-Richterin, den Schadenersatz im Verfahren gegen den kürzlich übernommenen Glyphosat-Hersteller Monsanto lediglich zu senken, den Prozess jedoch nicht neu beginnen zu lassen. Dies, so die Befürchtung zahlreicher Marktteilnehmer, erhöhe die Wahrscheinlichkeit weiterer Schadenersatzurteile.

Europaweit standen Technologiewerte auf den Verkaufslisten. Beispiel Wirecard (WKN:747206): Die Papiere des Finanzdienstleisters verloren über 8 %.

Am Mittwoch sah es zunächst so aus, als könne der deutsche Leitindex zu einer Zwischenerholung ansetzen. Das Plus im Einprozentbereich ging jedoch nach dem Handelsstart an den US-Börsen schnell verloren. Der DAX ging beim Stand von 11.192 Punkten mit einem Abschlag von 0,7 % in den Feierabend.

Den größten Tagesgewinn im DAX verbuchten die Dividendenpapiere von Adidas (WKN:A1EWWW), die sich um 1,8 % verteuerten. Tief in den Keller rutschten die in jüngster Zeit bereits arg gebeutelten Titel von Infineon (WKN:623100), die um 4,7 % nachgaben.

Nach sechs Verlusttagen in Folge kam es am Donnerstag zur sehnlichst erwarteten Gegenbewegung am deutschen Aktienmarkt. Der DAX gewann 1 % und stieg auf 11.307 Zähler.

Als Auslöser der Erholung identifizierten die einschlägig bekannten Kurserklärer den EZB-Präsidenten Mario Draghi. Der Zentralbanklenker hatte sich nämlich in Sachen Italien zuversichtlich geäußert und eine Einigung im Schuldenstreit der Regierung in Rom mit der EU-Kommission als möglich bezeichnet. Außerdem hatte der EZB-Boss gesagt, dass die Wachstumsdynamik der Wirtschaft im Euro-Raum zwar etwas schwächer sei, man aber nicht von einem Abschwung sprechen könne.

DAX-Favorit war die Aktie des Automobilzulieferers Continental (WKN:543900), die nach optimistischen Äußerungen des Finanzchefs zum Gewinn im dritten Quartal um 7 % vorrückte. Noch deutlicher fiel die Kurserholung bei einigen im MDAX (WKN:846741) gelisteten Papieren aus: Beim Gabelstaplerhersteller Kion (WKN:KGX888) ging es nach der Vorlage von Quartalszahlen um 13 % nach oben. Die Titel von Puma (WKN:696960) verteuerten sich um 10 %. Der Sportartikelproduzent hatte zuvor seine Jahresprognose erhöht.

Am Freitag war auf dem Frankfurter Parkett bereits wieder Schluss mit lustig. Die US-Technologie- und Handelsriesen Alphabet und Amazon hatten am Vorabend nach US-Börsenschluss zwar akzeptable Quartalsgewinne gemeldet, die Erwartungen der Marktteilnehmer aber enttäuscht. Dies vermieste auch den deutschen Börsianern die Stimmung: Der DAX zeigte um 16:50 Uhr ein Minus von 1,7 % und notierte in Bereichen, in die er seit Ende des Jahres 2016 nicht mehr zurückgefallen war.

Was steht auf dem Kalender?

Am Montag (29.10.) legt ein DAX-Konzern Vierteljahreszahlen vor: Die Deutsche Börse (WKN:581005) äußert sich zum dritten Quartal. In den USA öffnet Mondelez die Bücher für die Analysten.

Am Dienstag (30.10.) berichten u. a. Beiersdorf (WKN:520000), Fresenius (WKN:578560), Fresenius Medical Care (WKN:578580), die Lufthansa (WKN:823212) und Volkswagen (WKN:766403). In den Vereinigten Staaten informieren Coca Cola, Ebay, Facebook, General Electric, Pfizer und Under Armour die Analysten über ihre Quartalsergebnisse.

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Winfried Rauter besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon, Facebook und Under Armour (A- und C-Aktien). The Motley Fool empfiehlt eBay und Fresenius.

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