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3 Dividendenaktien, die mehr einbringen als Coca-Cola

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Mit einer mehr als 50-jährigen Dividendengeschichte gilt Coca Cola (WKN:850663) als Symbol für stabile und sichere Auszahlungen. Doch da die Konsumenten vom Limonaden auf gesündere Getränke umsteigen, wird das Unternehmen Herausforderungen gegenüberstehen. Aus diesem Grund expandiert Coca-Cola in neue Bereiche wie zum Beispiel die 5,1 Mrd. US-Dollar teure Übernahme des Kaffeeunternehmens Costa.

Obwohl Coke und seine Dividende nicht in Schwierigkeiten sind, gibt es bessere Investitionen. Drei Aktien, die unsere Motley-Fool-Autoren besonders mögen, sind Dominion Energy (WKN:932798), AbbVie (WKN:A1J84E) und MGM Growth Properties (WKN:A2AGU7).

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Höhere Rendite, schnelleres Dividendenwachstum

Neha Chamaria (Dominion Energy): Als Dividendenaristokrat ist Coca-Cola zweifellos eine der ersten Adressen in der Branche. Ich zweifle nicht an der Nachhaltigkeit der Dividende von Coke, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Unternehmen angesichts der schwierigen Geschäftsbedingungen, zu denen auch gesundheitliche Bedenken im Zusammenhang mit seinen zuckerhaltigen Getränken gehören, deutliche Dividendenerhöhungen vornehmen kann. Als Ertragsinvestor solltest du daher eine weitere Dividendenaktie in Betracht ziehen, die eine höhere Rendite und ein höheres Dividendenwachstum bietet. Eine solche Top-Aktie, die ich empfehle, ist Dominion Energy.

Sicherlich verblasst Dominions 15-jährige jährliche Dividendenerhöhung im Vergleich zu Coke, punktet aber bei anderen wichtigen Aspekten. Zunächst einmal bietet Dominion Energy eine gute Dividendenrendite von 4,65 % verglichen mit 3,5 % bei Coke, und diese Rendite sieht dank des Dividendenwachstums des Unternehmens ziemlich nachhaltig aus.

Dominion Energy ist einer der größten Strom- und Gasversorger in den USA und bedient fast 6 Mio. Kunden in 19 Staaten. Das Unternehmen strebt ein Wachstum des Gewinns pro Aktie mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 6 % bis 8 % zwischen 2017 und 2020, und 5 % oder mehr danach an. Unterstützt wird dies durch Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar in Stromerzeugung, Energieversorgung und Gasinfrastruktur. Zu den wichtigsten Projekten gehören der Solarausbau in Virginia und die Netzmodernisierung.

Das Management ist der Ansicht, dass das Ertragswachstum in der Lage sein sollte, eine jährliche Dividendenerhöhung von 6 % bis 10 % bis 2020 zu unterstützen. Kombiniert man dieses Dividendenwachstum mit einer Rendite von über 4 %, könnte man sogar zweistellige jährliche Gesamtrenditen aus Dominion-Energy-Aktien erzielen. Es ist im Moment schwierig, eine solche Gewissheit bei Coke zu haben.

Ein Dividendenschnäppchen

George Budwell (AbbVie): Coca-Cola war zweifellos im Laufe der Jahre eine hervorragende Geldmaschine für die Dividendeninvestoren. Aber AbbVie — der Hersteller des weltweit meistverkauften Medikaments Humira — ist derzeit wohl eine noch attraktivere Dividendeninvestition.

AbbVie wirkt aus zwei Gründen attraktiver als Cola. Erstens ist die Dividendenrendite von AbbVie mit 4,23 % etwas höher als die von Coke mit 3,5 %. Zweitens werden AbbVie-Aktien gerade spottbillig gehandelt — zu einem erwarteten KGV von gerade mal 10; Coke wird derzeit mit  mehr als dem Zwanzigfachen der künftig erwarteten Gewinne bewertet.

Warum wird die AbbVie-Aktie zu einem so niedrigen Kurs gehandelt? Der offensichtliche Grund dafür ist die langfristige Perspektive von Humira. Es wird erwartet, dass dieses Medikament ab 2023 ernsthafte Probleme mit dem Generikawettbewerb haben wird. AbbVie wird auch etwas Glück brauchen, um sicherzustellen, dass seine Vielzahl neuer Wachstumsprodukte und klinischer Medikamente im Spätstadium in der Lage sind, die Krise zu überwinden, sobald das schnelle Wachstum von Humira beginnt, sich umzukehren.

AbbVie hat jedoch die Voraussetzungen geschaffen, um dies zu erreichen. Daher sollen beispielsweise das neue Endometriosemedikament Orilissa und das Blutkrebsmedikament Venclexta in den nächsten fünf Jahren Milliardenuumsätze generieren. Die solide klinische Pipeline von AbbVie ist auch kurz davor, in naher Zukunft mehrere andere hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen.

Alles in allem scheint das Risiko schon in die Bewertung eingeflossen zu sein. Diese Top-Dividendenaktie könnte es daher wert sein, dein Einnahmensportfolio gerade jetzt zu erweitern.

Eine Wette wert

Rich Duprey (MGM Growth Properties): Dieser auf Casinos ausgerichtete Real Estate Investment Trust (REIT) könnte eine Möglichkeit sein, auf den kommenden Boom — die Legalisierung von Sportwetten — zu setzen.

Wie bei allen REITs zahlen Casino-REITs keine Einkommenssteuer wie normale Unternehmen: sie sind aber verpflichtet, 90 % ihrer Einnahmen an die Aktionäre zurückzuzahlen, so dass sie von der Einkommenssteuer auf die an die Anleger gezahlten Gewinne befreit bleiben können. Ihre Dividenden haben tendenziell auch höhere Renditen als die meisten anderen, und genau das ist der Fall bei MGM Growth Properties, die derzeit 6,3 % pro Jahr beträgt.

MGM Growth bleibt eng mit MGM Resorts International (WKN:880883) — dem Casino-Betreiber, aus dem es ausgegliedert wurde — verbunden. Dieses Unternehmen hält nach wie vor 73 % an MGM Growth. Das unterscheidet es von anderen Casino-REITs wie Gaming and Leisure Properties, einem Ableger von Penn National Gaming, und VICI Properties, das von Caesars Entertainment entwickelt wurde. Diese REITs sind unabhängig von ihren ehemaligen Mutterunternehmen.

Aber MGM Resorts beabsichtigt in den nächsten drei Jahren seinen finanziellen Anteil an seinem REIT von derzeit 73 % auf 50 % zu reduzieren.

Legalisierte Sportwetten sollten alle Casino-Aktien stärken, auch wenn sie nicht deren primäre Gewinnquellen werden. In Verbindung mit der geografischen Vielfalt, die die Immobilien von MGM genießen — von Vegas, wo MGM der dominante Akteur ist, über Macau bis hin zu verschiedenen regionalen Märkten — trägt dies dazu bei, die Höhen und Tiefen der Glücksspielindustrie abzumildern.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Rich Duprey, George Budwell und Neha Chamaria auf Englisch verfasst und am 21.10.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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