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Knorr-Bremse: Alles was der Investor jetzt wissen muss

Foto: Knorr-Bremse AG

Am 12.10.2018 kam Knorr Bremse (WKN: KBX100) neu an die Börse. Für viele Investoren ist das Unternehmen allerdings weitgehend unbekannt. Der ein oder andere Anleger hat aber schon von dem Inhaber Heinz Hermann Thiele im Zusammenhang mit Vossloh (WKN: 766710) gehört. Mittlerweile hat er 44,73 % an dem Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen übernommen.

Da Informationen zum Investieren essentiell sind, erfährst du hier alles Wichtige um und zu Knorr-Bremse.

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Lange Historie und Familienunternehmen

Für das Unternehmen spricht seine lange Historie, die bis 1905 zurückreicht. Während seiner gesamten Entwicklung blieb die Firma im Familienbesitz. Dies ist sehr positiv, denn viele erfolgreiche Unternehmen sind eigentümergeführt. Beispiele hierfür sind BMW (WKN: 519000), Fielmann (WKN: 577220) oder Grenke (WKN: A161N3).

Heinz Hermann Thiele hält heute immer noch etwa 70 % an Knorr-Bremse, denn nur etwa 30 % der Aktien wurden in den Streubesitz gebracht. Dies spricht für die Aktie, weil so das Eigeninteresse mit dem Unternehmenserfolg verbunden bleibt.

Starke Marktstellung und Wettbewerbsvorteile

Knorr-Bremse ist mit über 100 Standorten in über 30 Ländern mit Abstand Weltmarktführer für Bremssysteme und führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme. Diese werden sowohl bei Schienen- als auch Nutzfahrzeugen eingesetzt.

Dabei sind die Eintrittsbarrieren in den Markt für andere Unternehmen sehr hoch, weil damit hohe Kosten verbunden sind. Zudem nutzt Knorr-Bremse auch Synergie- und Größeneffekte zwischen seinen beiden Segmenten, und im Servicegeschäft binden hohe Wechselkosten die Kunden. Warren Buffett hätte seine Freude, weil er nach Unternehmen mit hohen Wettbewerbsvorteilen sucht. Aktuell liegt der Marktanteil bei Bremssystemen für Schienenfahrzeuge bei über 50 % und bei Nutzfahrzeugen bei 42 %.

Das Unternehmen ist sowohl regional als auch über seine Kunden und Produkte diversifiziert aufgestellt. So werden 50 % der Umsätze in Europa, 23 % in Amerika und 27 % in Asien/Australien erwirtschaftet. 53 % des Umsatzes entfallen auf Schienen- und 47 % auf Nutzfahrzeugbremsen.

Zudem besitzt es eine hohe Innovationskraft. So stammen derzeit bei Schienenfahrzeugen 9 von 10 und bei Nutzfahrzeugen 8 von 10 die Industrie anführende Systeme von Knorr-Bremse. Weiterhin hält das Unternehmen etwa 2,9 Mal so viele Patente wie der zweitgrößte Wettbewerber.

Über 30 Jahre kontinuierliches Wachstum

Trotz seiner Größe (der Börsenwert liegt heute bei etwa 13,2 Milliarden EUR, Stand 22.10.2018) ist Knorr-Bremse über die Jahre immer weiter gewachsen. Seit 1989 lag die Umsatzwachstumsrate pro Jahr bei über 10 % und dies bei einer hohen Profitabilität. So lagen die Nettomarge 2017 bei 10,6 % und die Gesamtkapitalrendite bei 13,7 %. Zudem wurde die Gewinnmarge im Laufe der Zeit kontinuierlich gesteigert. Für ein Industrieunternehmen sind dies ungewöhnlich gute Werte. Sie verdeutlichen noch einmal die sehr gute Marktstellung. Dabei hat Knorr-Bremse das Wachstum seiner Vergleichsgruppe meist übertroffen. Aber Knorr-Bremse ist noch nicht am Ende. So sind die zukünftigen Wachstumstreiber der asiatische Markt, die zunehmende Digitalisierung, das Outsourcing und der wachsende Servicemarkt.

Auch die Bilanz ist mit 34,3 % Eigenkapital gut ausgestattet. Diese Quote wurde über die letzten Jahre konstant gehalten.

Und die Aktie

Knorr Bremse möchte 40 bis 50 % des Gewinns als Dividende ausschütten. Was auf Basis des 2017er Gewinns einer Dividendenrendite von etwa 2,25 % (22.10.2018, maßgeblich für alle Kurse) entsprechen würde. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt aktuell bei 10 und das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis einer 2018er Gewinnschätzung bei etwa 19.  Auf dieser Basis ist der Wert zumindest nicht mehr günstig, aufgrund der hohen Wettbewerbsvorteile aber auch nicht zu teuer.

Insgesamt ist Knorr-Bremse also ein gutes Unternehmen, das langfristig weiter Perspektive besitzt.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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