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Intel hat sich gerade mit einem seiner größten Rivalen zusammengetan

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Intel (WKN:855681) und SoftBanks (WKN:891624) ARM Holdings werden oft als harte Konkurrenten in der Chipindustrie angesehen. Intels x86-Chips dominieren den Markt der PC und Rechenzentren, aber den mobilen Markt haben in den letzten zehn Jahren die stromsparenden Chip-Architekturen von ARM erobert, die für Designs von Chipherstellern wie Qualcomm (WKN:883121) und MediaTek verwendet werden.

Deshalb war es überraschend, als Intel kürzlich eine strategische Partnerschaft mit ARM zur Verwaltung von Geräten im Internet of Things (IoT) ankündigte. Im Rahmen der Vereinbarung wird die IoT-Management-Plattform Pelion von ARM die Secure-Device-Onboard-Spezifikationen von Intel nutzen. Das bedeutet, dass ARM gemeinsame, von Intel entwickelte Standards für die Verwaltung von IoT-Geräten, Netzwerkverbindungen und Datenübertragungen verwenden wird.

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Wie diese Partnerschaft Intel und ARM hilft

Intel dominiert nach wie vor den CPU-Markt für PC und Rechenzentren. Zugleich verkauft der Hersteller IoT-Chips für verschiedene Branchen. Intels IoT-Umsatz stieg im zweiten Quartal um 22 % gegenüber dem Vorjahr, auch aufgrund einer starken Nachfrage im Einzelhandel und in der Industrie, was 5 % der Umsatzerlöse des Unternehmens ausmachte.

Die meisten IoT-Gerätehersteller verwenden jedoch immer noch die Chip-Architekturen von ARM. ARM stellt keine eigenen Chips her und reduziert so die Hardwarefragmentierung unter seinen Partnern mit IoT-Cloud-Services wie Pelion und Embedded-Betriebssystemen wie Mbed OS.

ARM-Chiphersteller haben wiederholt versucht, Intel im Markt für Rechenzentren herauszufordern, aber sie haben es nicht geschafft, den 99-prozentigen Marktanteil des Chipherstellers dort zu verringern. Der große Vorstoß von Qualcomm mit seinen Centriq-Chips zum Beispiel ist Anfang dieses Jahres gescheitert.

Da Intel die Rechenzentren dominiert und ARM den IoT-Markt kontrolliert, ist es für die beiden Wettbewerber sinnvoll, die Barrieren zwischen ihren Rechenzentren- und IoT-Chips zu beseitigen. Dies hilft Intel, mehr Daten für seine Rechenzentrums-Chips zu bekommen — die im letzten Quartal fast ein Drittel des Unternehmensumsatzes ausmachten — und verschafft den IoT-Chips von ARM bessere Sicherheitsstandards. Analysten meinen seit langem, dass IoT-Chips Objekte intelligenter machen, aber Netzwerke für Cyberangriffe öffnen.

Himagiri Mukkamala, Chef der ARM IoT Cloud Services, teilte Reuters kürzlich mit, dass Chiphersteller in den nächsten vier bis fünf Jahren voraussichtlich etwa 100 Milliarden ARM-basierte IoT-Chips versenden werden — was der Gesamtzahl der in den letzten 25 Jahren versandten ARM-Chips entspricht. ARM schätzt auch, dass in den nächsten zwei Jahrzehnten weltweit bis zu einer Billion IoT-Geräte installiert werden könnten.

Ergänzung zu den bisherigen IoT-Partnerschaften von Intel und ARM

Intel und ARM haben ihre IoT-Ökosysteme Anfang des Jahres mit anderen großen Partnerschaften deutlich erweitert.

Im März hat ARM gemeinsam mit NVIDIA die Open-Source-Architektur NVDLA (NVIDIA Deep Learning Accelerator) in die maschinelle Lernplattform Project Trillium von ARM integriert. Diese Partnerschaft wird es den Chipherstellern erleichtern, Unterhaltungselektronik, mobile Geräte und IoT-Geräte mit umfassenden Deep-Learning-Möglichkeiten auszustatten.

Im September schloss Intel eine Partnerschaft mit dem chinesischen Technologiekonzern Alibaba (WKN:A117ME), um gemeinsam neue Technologien für den KI-, IoT- und Cloud-Markt zu entwickeln. Im Mittelpunkt dieser Partnerschaft stehen die Joint Edge Computing Platform — die Intels Technologien mit Alibabas Cloud-IoT-Produkten kombiniert — und die Aspara Stack Industry Alliance, die den Aspara Stack Cloud Service für den Betrieb von Unternehmens- und Sicherheitssoftware auf derselben Plattform wie die Alibaba Cloud fördert.

Ein Win-Win-Deal für beide Unternehmen

Intel und ARM sind immer noch Konkurrenten, aber es ist allgemein anerkannt, dass Intel den IoT-Markt nicht erobern wird, wie es bei den PCs geschah. Unterdessen bleiben ARM-basierte Rechenzentren ein Nischenmarkt.

Daher könnte die Zusammenarbeit zwischen den Wettbewerbern als Ergänzung ihrer bestehenden Partnerschaften mit anderen Technologieunternehmen die Expansion des IoT-Marktes beschleunigen. Wenn die Hersteller weniger Probleme mit widersprüchlichen Standards und Sicherheitsmängeln haben, können sie mehr IoT-Geräte entwickeln, was langfristig ein schnelleres Wachstum für Intel und ARM bedeuten würde.

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Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 17.10.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt NVIDIA. The Motley Fool besitzt Aktien von Qualcomm.

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