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3 Dinge, an die wir in diesen stürmischen Tagen denken sollten

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Es gab eindeutig schon schönere Zeiten für einen Blick in das Aktiendepot. Die prominentesten Indizes der westlichen Welt verzeichneten deutlich Verluste. Die Begründungen der Marktbeobachter sind vielfältig: Handelskonflikte, steigende Zinsen, Gewinnmitnahmen oder die abflauende Konjunktur.

Vielmehr als Spekulationen sind die rückblickenden Erklärungen in meinen Augen aber nicht. Erstens werden wir die wirklichen Gründe wohl nie herausfinden und zweitens sind die Begründungen, warum plötzlich die Nachfrage nach Aktien deutlich geringer ausfiel als das Angebot, weitaus vielschichtiger, als wir uns das vorstellen können.

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Wir sollten also einmal tief durchatmen und uns auf einige wichtige Grundprinzipien des Investierens besinnen. Genau das will ich heute tun.

#1: Aktien fallen schneller, als sie steigen – sie steigen aber öfters, als sie fallen

In den Zeiträumen, in denen die Kursindizes still und heimlich, aber kontinuierlich nach oben klettern, halten sich die Marktbeobachter meist zurück. Kommt dann aber die Zeit eines kurzen, aber heftigen Einbruchs, ist die Berichterstattung voll davon. Ja, auch ich trage mit meinem Beitrag hier genau dazu bei.

Das letzte Mal, als der DAX unter 11.500 Punkte notierte, war rund um den Jahreswechsel von 2016 auf 2017. Das ist also noch nicht allzu lange her. An die Schlagzeilen von damals kann sich abgesehen von den Archiven der Tageszeitungen wohl niemand mehr erinnern.

Die Schlagzeilen damals lauteten: „Dax unverändert – Anleger weiter vorsichtig“(04.01.2017) oder „Analysten ungewohnt vorsichtig“(29.12.2016). Im letztgenannten Beitrag schätzten 24 Analysten den DAX zum Jahresende 2017 auf durchschnittlich 11.713Punkte. Es kam natürlich anders. Der DAX stand während des Jahreswechsels 2017/2018 tatsächlich bei rund 13.000 Punkten.

Selbstverständlich lagen die gefragten Analysten nicht derart weit daneben, weil es ihnen an fachlicher Kompetenz fehlt. Ganz und gar nicht, die Analysten haben sich lediglich zu einer Wette hinreißen lassen, die man nicht gewinnen kann. Die kurzfristige Entwicklung von Aktienkursen und Indexständen ist nämlich eher Glück als Können.

Die Geschichte hält aber einen kleinen Trick bereit, wie man auf die Frage nach der künftigen Kursentwicklung reagieren sollte.

In den letzten 59 Jahren ist der DAX nämlich durchschnittlich in zwei von drei Jahren gestiegen. Wer bei einer solchen Frage also die Wahrscheinlichkeiten auf seine Seite bringen möchte, der sollte für jedes Jahr einen höheren Indexstand vorhersagen. Ich würde aber jedem abraten, eine Antwort für einen exakten Punktestand zu geben.

Also, auch wenn es in den letzten Tagen stark nach unten ging, kann niemand zuverlässig vorhersehen, wie es kurzfristig weitergehen wird. Das ist aber auch nicht schlimm und bringt mich zu meinem zweiten Punkt.

#2: Aktien sind langfristige Vermögenswerte und kein kurzfristiger Zock

Aufgrund der kurzfristigen Unvorhersehbarkeit und der langfristig positiven Entwicklung, sollten wir alles, was mit Aktien zu tun hat, als langfristige Angelegenheit betrachten.

Im Wettbewerb um die kurzfristige Vorhersage von Kursentwicklungen konkurrieren nicht nur unzählige motivierte und intelligente Menschen, sondern auch noch unzählige Hochleistungscomputer. Diese Konzentration von großartigen Fähigkeiten führt aber dazu, dass Fähigkeiten allein immer weniger nützlich sind, sondern das pure Glück eine immer größere Rolle einnimmt.

Tritt Bayern München gegen die Paulaner-Fanauswahl an, hat der Spielausgang sehr wenig mit Glück zu tun. Die Fähigkeiten der Bayern-Spieler sind den Fähigkeiten der Spieler auf der Gegenseite einfach deutlich überlegen. Spielt Bayern hingegen im Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid, entscheidet oft das Glück oder Unglück in einer einzigen Szene über Sieg oder Niederlage.

Wir sollten uns an der Börse daher unbedingt auf etwas anderes konzentrieren. Nämlich auf das Investieren. Damit meine ich, Aktien nicht als Möglichkeit für schnelle Gewinne zu sehen, sondern als Möglichkeit, langfristig unsere finanziellen Ziele zu erreichen.

#3: Wenn du dich unwohl fühlst, hast du zu viel Geld im Spiel

Keine Frage, auch wenn wir uns bewusst machen, dass wir Aktien langfristig halten und die Geschichte zeigt, dass wir langfristig das Richtige tun, schmerzen kurzfristige Kursverluste. Wenn das Aktiendepot plötzlich 10 % oder noch weniger wert ist als noch vor einigen Tagen, fühlt sich das nicht gut an.

Stell dir aber vor, es geht noch einmal 20 % oder 30 % nach unten und dein Aktiendepot erreicht erst in einigen Jahren wieder die Höchststände von heute. Bringt dich dieser Gedanke um deinen Schlaf und schlägt dir auf den Magen? Dann solltest du überlegen, ob dein Aktiendepot nicht zu groß ist.

Damit will ich natürlich nicht sagen, dass ein solch starker Rückgang der Aktienkurse direkt vor der Türe steht. Ich will auch nicht sagen, dass ein solches Ereignis nicht kommen kann. Denn die Geschichte lehrt uns, dass mit jedem Jahr, welches der DAX im Plus beendet, die Wahrscheinlichkeit für ein Jahr mit Kursrückgängen steigt.

Nur wer in einer solchen Situation die Ruhe bewahrt und nicht überstürzt am Tiefpunkt verkauft, wird am Ende vom wahrscheinlich kommenden Aufschwung profitieren können.

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