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Facebook-Hack erreicht 50 Mio. Betroffene, aber interessiert es die Nutzer?

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Der Ruf von Facebook (WKN:A1JWVX) hat einen weiteren Schaden erlitten, nachdem Hacker mit Hilfe von Login-Codes auf Informationen von über 50 Mio. Nutzern zugreifen konnten. Der Übergriff war so gravierend, dass sogar Facebook-CEO Mark Zuckerbergs Account gehackt wurde.

Das war kein gutes Jahr für Facebook. Anfang 2018 musste sich das Unternehmen mit den Reaktionen der Öffentlichkeit auseinander setzen, nachdem Cambridge Analytica auf Informationen von über 87 Mio. Nutzern zugreifen konnte. Später fanden Umfragen jedoch heraus, dass die Nutzer dieser Verstoß nicht sehr zu interessieren schien. Werden sich die Nutzer nun Gedanken machen, da es im selben Jahr einen zweiten großen Vorfall gegeben hat? Lass uns einen genaueren Blick darauf werfen.

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Facebook erleidet 2018 zweite Datenschutzverletzung

Der jüngste Verstoß von Facebook betraf 50 Mio. der mehr als 2,2 Mrd. Nutzer der Plattform. Der beunruhigendste Teil dieser Datenschutzverletzung ist, dass das Unternehmen immer noch nicht weiß, wer die Konten gehackt hat oder was mit den Informationen geschehen ist.

Als Vorsichtsmaßnahme entschied sich Facebook, die digitalen Schlüssel der 50 Mio. gehackten Konten zurückzusetzen sowie auch 40 Mio. weiterer Konten, die Gefahr laufen, gehackt zu werden. Das bedeutet, dass sich 90 Mio. Menschen auf allen ihren Geräten wieder in ihr Konto einloggen mussten.

Mehr als 6.000 Menschen haben sich laut Reuters über den Verstoß auf Zuckerbergs persönlicher Facebook-Seite beschwert. Darüber hinaus verklagen zwei Facebook-Nutzer das Unternehmen wegen der Verletzung. Aber wenn man bedenkt, dass Facebook 2,2 Mrd. Nutzer hat und 90 Mio. betroffen sind, sind diese Reaktionen eher dürftig. Es scheint fast so, als ob die Menschen dieser zweiten Angriff von 2018 nicht so sehr kümmern würde.

Der Cambridge-Analytica-Skandal und die Folgen

Wenn wir auf Anfang 2018 zurückblicken, hätte man aufgrund der lahmen Reaktion der Nutzer auf den ersten Datenverstoß vorhersagen können, wie die Menschen auf den aktuellen Verstoß reagieren würden. Obwohl die Leute über den Cambridge Analytica-Skandal in den sozialen Medien verärgert zu sein schienen, stellte sich heraus, dass es hauptsächlich nur Show war.

Nach den Aufschreien rund um den Cambridge-Analytica-Verstoß führte Piper Jaffray eine Umfrage durch und stellte fest, dass die Mehrheit der Nutzer 2018 Facebook genauso oft nutzt wie im vergangenen Jahr. Ähnlich bemerkte auch der BTIG-Analyst Richard Greenfield, dass den meisten Nutzern die Datenschutzthematik rund um Facebook „völlig egal“ wäre.

Es ist leicht zu verstehen, warum nicht alle 2,2 Mrd. Facebook-Nutzer die Plattform verlassen haben. Sie haben immer gewusst, dass alles, was sie auf einer Social-Media-Plattform veröffentlichen, öffentlich ist. Deshalb teilen die Menschen auf Facebook nur Fotos und Informationen, die sie für die Öffentlichkeit zugänglich machen möchten. Das ist auch der Grund, warum die meisten Nutzer ihre medizinischen Daten oder Bank-Daten niemals auf Facebook veröffentlichen würden. Wenn sie also erfahren, dass eine bösartige Person Zugang zu den Informationen auf ihrem Facebook-Konto erhalten haben könnte, sind sie meist apathisch.

Diese gleichgültige Einstellung den Datenschutzproblemen von Facebook gegenüber wirkt zu Gunsten des Unternehmens. Solange es den Nutzern egal ist, werden sich auch die Werbetreibenden nicht darum kümmern. Die eigentliche Frage ist, was passiert, wenn ein Hacker die Informationen der Facebook-Nutzer tatsächlich für böswillige Zwecke verwendet. Dann könnten die Nutzer tatsächlich von der Plattform abgeschreckt werden, Werbetreibende könnten flüchten und Apps von Drittanbietern könnten sich dieses Vakuum sichern. Dann könnte Facebook in echte Schwierigkeiten geraten, und genau deshalb hat das Unternehmen stark in die Sicherheit auf Kosten der Gewinne investiert.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook.

Dieser Artikel wurde von Natalie Walters auf Englisch verfasst und am 09.10.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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