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Wirecard-Aktie stürzt ein zweites Mal ab! Crash-Vorbote oder Nachkaufchance?

Foto: Wirecard AG

Für die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) kam es erneut knüppeldick. Im späten Handel vom Mittwoch dieser Woche ging es wieder von einem Kursniveau von rund 180 Euro auf lediglich noch 156,25 Euro runter. Nach dem 12 %igen Einbruch zu Beginn dieser Woche war das bereits der zweite zweistellige Einbruch innerhalb von lediglich drei Handelstagen. Ein ganz schönes Hin und Her, da sich die Aktie zwischenzeitlich sogar wieder erholt hatte.

Doch was bedeutet dieser erneute Absturz nun für die Aktie von Wirecard? Lass uns zur Beantwortung dieser Frage etwas mehr Kontext hinzufügen.

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Wirecard-Aktie könnte heiß gelaufen sein

Vieles spricht derzeit wohl dafür, dass die Wirecard-Aktie in den vergangenen Wochen und Monaten etwas heiß gelaufen ist. Immerhin hat sich das Papier des innovativen Zahlungsdienstleisters allein in diesem Jahr ausgehend von 93,28 Euro auf das „Vor-Crash-Niveau“ nahezu verdoppelt. So manchen Anleger könnte da derzeit der Mut verlassen und sich etwas Nervosität breitgemacht haben.

Auch die zwei schnellen und starken Einbrüche innerhalb nur weniger Tage können durchaus als Indiz für diese These gewertet werden. Selbst ein Highflyer oder Hot Stock des aktuellen Börsenjahres kann nicht nur gradlinig steigen. Und sofern zuletzt sogar unerfahrene Kurzentschlossene auf diesen scheinbar unaufhaltsamen Zug aufgesprungen sind, können bei derart erfolgreichen Aktien auch mal zweistellige Tagesverluste die börsenpsychologische Folge sein. So weit also nichts Unübliches.

Da all das Vorgenannte jedoch lediglich auf eine kurzfristige (und etwas un-Foolishe) Betrachtungsweise abzielt, sollten wir noch etwas fundamentalen Kontext beisteuern.

Die Aussichten sind weiterhin super – es hat sich nichts verändert!

Was nämlich zudem auch noch betont werden sollte, ist, dass die Aussichten bei Wirecard nach wie vor super sind. Erst am Dienstag dieser Woche hat Wirecard seine Prognose bis zum Jahr 2025 verkündet. Und wie wir dieser entnehmen können, dürften dem Zahlungsdienstleister noch üppige Jahre des Wachstums bevorstehen.

Ein Umsatz von rund 10 Mrd. Euro sei bis 2025 beispielsweise möglich. Ebenso soll der Betriebsgewinn auf 3,3 Mrd. Euro gesteigert werden. Zum Vergleich: Wirecard kam im vergangenen Jahr lediglich auf Umsätze in Höhe von 1,49 Mrd. Euro sowie ein Ergebnis von 413 Mio. Euro. Aus operativer Sicht könnte hier also noch der eine oder andere Vervielfacher schlummern.

Heißgelaufen? Ja, aber …

Unterm Strich könnte es daher sein, dass die Aktie von Wirecard angesichts der Kursgewinne der letzten Wochen und Monate etwas heiß gelaufen ist und sich die Anleger nun eine Abkühlung, Erfrischung oder was auch immer gönnen.

Nichtsdestoweniger sollte ebenso betont werden, dass der Zahlungsdienstleister weiterhin Jahre des Wachstums vor sich haben dürfte, was die Aktie nach wie vor interessant machen könnte.

Wie interessant, das zeigt sich vor allem, wenn wir die aktuellen Prognosen in ein Verhältnis zur derzeitigen Marktkapitalisierung in Höhe von ca. 19,5 Mrd. Euro setzen. Unter der Prämisse, dass sich die Prognosen bis zum Jahr 2025 bewahrheiten, würde Wirecard dann lediglich mit knapp dem Sechsfachen des Betriebsergebnisses und nicht mal dem Zweifachen der Umsätze bewertet werden.

Wer folglich an die Plausibilität der Vorhersage glaubt, für den könnte Wirecard daher vor allem nach dem Kurssturz interessant sein. Denn die Chancen dürften gar nicht mal schlecht dafür stehen, dass ein so innovativer Zahlungsdienstleister dann im Jahr 2025 nicht mehr so günstig bewertet sein wird.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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