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Schlechte Neuigkeiten im Doppelpack bei BMW: Hier ist, was du wissen musst

Es sind mal wieder turbulente Tage, die den deutschen Premiumautohersteller BMW (WKN: 519000) derzeit belasten. Lediglich fünf Handelstage brauchte es, um die Aktie der Münchner von 86,13 Euro auf derzeit lediglich noch 78,64 Euro sinken zu lassen. Immerhin ein Einbruch von rund 9 %.

Doch was waren die Auslöser für diesen Abverkauf? Lassen wir zur Beantwortung dieser Frage am besten die paar letzten, ereignisreichen Tage Revue passieren.

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BMW streitet mit seinen Händlern

Zunächst hat BMW einen neuen Rahmenvertrag für die 550 Vertragshändler für ein Geschäftsmodell 2018+ vorgelegt. So weit, so gut? Denkste! Da dieser für die betroffenen Vertragshändler zu deutlich geringeren Verdienstmöglichkeiten führen würde, war die Begeisterung für dieses Vertragswerk natürlich eher gering. Der Präsidenten des Verbandes Deutscher BMW-Händler äußerte sich beispielsweise dahin gehend, dass man diesen Vertrag so nicht akzeptieren werde – was möglicherweise in einem Fiasko enden könnte.

Sowohl für die Vertragshändler als auch den Autobauer selbst steht nämlich viel auf dem Spiel – zumal die offizielle Frist für die Unterzeichnung des Vertragswerkes zum Ende des aktuellen Monats ausläuft.

Sollte es also hart auf hart kommen, könnten die besagten 550 BMW-Händler in der Folge ihr Wirken in Ermangelung gültiger BMW-Lizenzen zumindest temporär stilllegen … und bei BMW für Umsatzeinbußen sorgen.

Denn immerhin stehen die deutschen Händler für jährliche Umsätze von rund 11 Mrd. Euro. Und mit seinen lediglich 50 Verkaufsstätten in Eigenregie dürfte BMW diese Lücke nicht kompensieren können. Was daher derzeit droht, sind zumindest kurzzeitige Einbrüche bei den Umsätzen.

Aber das war leider noch nicht alles, was der Aktie von BMW in den letzten Tagen zugesetzt hat. Das Folgende könnte sogar noch viel schwerwiegender sein als diese Streitmeldung.

BMW senkt die eigenen Prognosen

Maßgeblich dürfte die Aktie von BMW nämlich auch noch vom Absenken der bisherigen Konzernprognosen belastet worden sein. Wie die Münchner ebenfalls im Laufe dieser Woche verkündeten, rechne man nun lediglich noch mit Umsätzen unter dem Vorjahresniveau. Zuvor war man noch davon ausgegangen, dass man diesen Wert im aktuellen „herausfordernden“ Geschäftsjahr zumindest konstant halten wird.

Gleichsam mit den Umsätzen wurden auch die Erwartungen an das Ergebnis sowie das Margenziel revidiert. Das Ergebnis werde voraussichtlich moderat unter dem Vorjahreswert liegen, was übersetzt einem Rückgang um 5 bis 10 % gleichkommen könnte. Die Rendite vor Zinsen und Steuern werde voraussichtlich lediglich bei 7 % liegen. Zum Jahresbeginn ist man hier noch von einer Bandbreite zwischen 8 und 10 % ausgegangen.

Insgesamt daher eine überaus turbulente und belastende Woche für den Münchner Premiumautobauer. Doch wie sollten Anleger das deuten?

Die fetten Jahre dürften vorbei sein

Um es an dieser Stelle bei den Vertragsverhandlungen kurz zu machen: Foolishe langfristige Anleger sollten sich über diese Scherereien wohl nicht allzu viele Gedanken machen. Auch wenn derartige Meldungen alles andere als schön sind, spricht vieles dafür, dass dieser Disput eher kurzzeitiger Natur ist.

Weder BMW noch die Vertragshändler haben schließlich etwas davon, wenn sich die Verhandlungen unnötigerweise in die Länge ziehen. Ich gehe daher davon aus, dass diese Lose-lose-Situation innerhalb der nächsten Tage beigelegt werden kann.

Anders sieht es hingegen bei den revidierten Prognosen aus. Ich habe bereits bei den letzten Quartalszahlen von BMW und auch von Daimler darauf hingewiesen, dass sich das Marktumfeld für die Autobauer zunehmend abkühlen könnte. Wie es bislang aussieht, könnte ich mit dieser Vorhersage recht behalten.

Anleger von Autoaktien sollten sich daher generell wohl lieber darauf einstellen, dass die fetten Wachstumsjahre fürs Erste wohl vorbei sein könnten. Gerade die Automobilindustrie gilt als sehr zyklischer Wirtschaftsbereich – und es scheint, als könnte auf das Hoch der vergangenen Quartale in nächster Zeit ein Tief folgen. Was das nun allerdings genau für die langfristige Perspektive von BMW bedeutet, dürfte sich wohl erst in den kommenden Wochen und Monaten abzeichnen.

Doch eins steht in meinen Augen zum jetzigen Zeitpunkt bereits fest: Zunächst müssen sich alle Anleger von Autoaktien wohl oder übel mit der langfristigen Aussicht begnügen, dass auf jedes konjunkturelle Tief auch irgendwann wieder ein Hoch folgen wird. Wann auch immer das sein wird …

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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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