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Targa Resources (WKN: A1C9E3) bietet derzeit eine weit überdurchschnittliche Dividendenrendite von 6,6 %. Im Gegenzug müssen Investoren jedoch ein höheres Risiko eingehen, da das Unternehmen kaum genügend Cashflow generiert, um diese Auszahlung zu decken, was eine von mehreren roten Flaggen ist.

Allerdings setzt das Rohrleitungs- und Verarbeitungsunternehmen derzeit mehrere Expansionsprojekte um, die die Ausschüttung auf ein wesentlich solideres Fundament stellen sollten. Aus diesem Grund könnten risikotolerante Investoren in den kommenden Jahren große Früchte ernten, wenn die Strategie des Unternehmens so gut wie erhofft funktioniert.

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Ein Grund zur Sorge

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Targa Resources einen Cashflow von 851,8 Millionen USD. Diese Gelder könnte es in Form von Dividenden auszahlen. Aber dann würde das Unternehmen praktisch seinen gesamten Cashflow an seine Investoren auszahlen, sodass die Dividendenabdeckung hauchdünn wäre. Dies ist ein Problem, denn Targa Resources Cashflow ist volatiler als der der meisten Konkurrenten, da langfristige gebührenbasierte Verträge nur etwa zwei Drittel seiner Erträge ausmachen, während ein weiteres Drittel direkt der Volatilität der Rohstoffpreise ausgesetzt ist. Zum Vergleich: Die meisten Konkurrenten erzielen mehr als 85 % ihrer Einnahmen aus stabilen Quellen wie z.B. gebührenpflichtigen Verträgen. Targas größeres Rohstoff-Engagement erhöht das Risiko, dass es bei höherer Volatilität mehr auszahlen könnte, als es einnimmt.

In diesem Fall müsste das Unternehmen entweder Geld leihen, um seine hohe Dividende zu halten oder sie auf ein niedrigeres Niveau herabsetzen. Die Aufnahme von Schulden ist aber keine ideale Lösung, da Targa Resources bereits einen nachrangigen Kredit besitzt – was bedeutet, dass die Kreditaufnahme für das Unternehmen teurer ist – und dies wäre langfristig gesehen keine nachhaltige Lösung. Darüber hinaus muss es bereits jetzt für seine wachsenden Expansionsprojekte auf Fremdmittel zurückgreifen. Diese Faktoren erhöhen das Risiko, dass Targa seine Dividende kürzen muss, wenn sich einmal die Marktbedingungen verschlechtern.

Quelle: Getty Images

Aus der Krise herauswachsen

Während Targas Finanzkennzahlen derzeit ein Thema sind, beginnen sie sich aber in die richtige Richtung zu entwickeln. Zum einen erwartet das Unternehmen im aktuellen Jahr, aufgrund höherer Rohstoffpreise – die über den ursprünglichen Erwartungen liegen – und der Auswirkungen der kürzlich abgeschlossenen Expansionsprojekte, einen Gewinnanstieg um 12 %. Aus diesem Grund sollte das Unternehmen in diesem Jahr bei der Ausschüttung etwas mehr Spielraum haben.

In der Zwischenzeit investiert Targa Resources mehrere Milliarden USD in eine Vielzahl von Wachstumsprojekten. Noch wichtiger ist, dass langfristige, gebührenpflichtige Verträge den Großteil dieser Expansionen ausmachen. Dadurch wird der Cashflow nicht nur steigen, sondern auch berechenbarer werden.

Eines der größten Projekte ist die Grand Prix-Pipeline, welche Flüssiggas vom Perm-Becken und dem STACK-Schieferfeld von Oklahoma an die Golfküste transportieren wird. Targa und seine Partner werden 1,65 Milliarden USD in das Projekt investieren, das bis zum zweiten Quartal des nächsten Jahres anlaufen soll. Mittlerweile ist das Unternehmen an zwei großen Erdgaspipeline-Projekten als Partner beteiligt. Die erste ist die Gulf Coast Express-Pipeline, die von Kinder Morgan (WKN: A1H6GK) geplant wird. Die 1,75 Milliarden USD teure Pipeline soll bis Ende 2019 in Betrieb gehen. Da Kinder Morgan langfristige Verträge für die gesamte Pipelinekapazität abgeschlossen hat, soll sie für mehrere Jahre einen stetigen Cashflow erwirtschaften.

Zudem unterzeichnete Targa Resources mit MPLX (WKN: A1J7DR), NextEra Energy (WKN: A1CZ4H) und einem privat gehaltenen Midstream-Unternehmen eine Absichtserklärung zur Entwicklung der Whistler Pipeline. Während die Partner hoffen, dass dieses Projekt bis Ende 2020 in Betrieb gehen kann, haben sie nur für drei Viertel der Pipelinekapazität Öl- und Gasunternehmen gewonnen. Aus diesem Grund könnten sie Schwierigkeiten bekommen, das prognostizierte Inbetriebnahme-Datum zu erreichen. Zudem scheint das Projekt hinter Kinder Morgans zweiter Gaspipeline, der Perm-Pipeline, zurückzufallen, die kürzlich genügend Öl- und Gasunternehmen gewann. Da sich die Gasproduktion aus dem Perm jedoch im nächsten Jahrzehnt verdoppeln wird, sollte Targa schließlich die Kapazität dieser Pipeline auslasten können.

Targa Resources hat nicht nur mehrere vielversprechende Wachstumsprojekte gewonnen, die ihr stabilere Cashflows bescheren werden, sondern auch die Finanzierung auf kreative Weise abgesichert. So hat sich das Unternehmen beispielsweise mit zwei Private Equity-Fonds zusammengeschlossen, um 45 % der Baukosten für die erste Phase der Grand-Prix-Pipeline zu übernehmen. Targa sicherte sich auch einen Finanzierungspartner für einen Teil seiner 25 %-Beteiligung an der Golf Coast Express-Pipeline und erweiterte sein Joint Venture mit MPLX zur Entwicklung einer Erdgasaufbereitungsanlage in Oklahoma. Diese Transaktionen haben dazu beigetragen, den Eigenkapitalbedarf des Unternehmens für 2018 von mehr als 1 Milliarde USD auf ein viel überschaubares Niveau von weniger als 500 Millionen USD zu senken.

Auf dem besten Weg, eine viel attraktivere Alternative für Dividendeninvestoren zu werden

Falls sich die Bedingungen am Energiemarkt verschlechtern, gefährden Targa Resources aktuelle Finanzkennzahlen die hohe Dividendenrendite. Aber angesichts des aktuellen Ölpreisaufschwungs und mehrerer laufender Expansionsprojekte sollten sich diese Zahlen in den nächsten zwei Jahren verbessern. Targa Resources wird für Dividendeninvestoren eine zunehmend attraktive und kaufenswerte Alternative werden.

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Matthew DiLallo besitzt Kinder Morgan-Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Kinder Morgan-Aktien. 

Dieser Artikel von Matthew DiLallo erschien am 18.09.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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