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3 Lektionen für Marihuana-Investoren aus dem Bitcoin-Crash

Die Marihuana-Legalisierung hat eine brandneue Industrie geschaffen. Jetzt versuchen die Investoren natürlich, von den Marihuana-Aktien zu profitieren, die am besten positioniert sind, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen. Bei den Dutzenden von US-Bundesstaaten, die Marihuanaverkäufe für zumindest einige Zwecke zulassen, und der Öffnung des Freizeitmarihuanamarktes in Kanada, die für Mitte Oktober geplant ist, scheinen die Investoren zu glauben, dass jetzt die Zeit ist, um sich auf solche Unternehmen zu stürzen.

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Aktien in einer besonders heißen Nische durch die Decke gehen. Vor weniger als einem Jahr waren die Bitcoin-Aktien in aller Munde, wobei die Unternehmen, die sich auf den Krypto-Bereich spezialisiert haben, explosive Zuwächse verzeichneten. Viele Leute machen sich nie die Mühe, auf überhypte Bereiche des Marktes zurückzublicken, sobald sie aus der Mode gekommen sind, aber die Investoren, die ihr hart verdientes Geld in populäre Aktien investieren, lernen oft auf die harte Tour, was passieren kann.

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Wenn du gerne in Marihuana-Aktien investieren willst, hier sind ein paar Dinge, die du wissen solltest.

1. Begrenztes Angebot und Liquidität führen zu Turbulenzen

Im Augenblick ist eine begrenzte Anzahl von Marihuana-Aktien für die meisten die Investoren verfügbar. Viele der börsennotierten Marihuanawerte, darunter Tilray (WKN:A2JQSC), Cronos Group (WKN:A2DMQY) und Canopy Growth (WKN:A2DMQY), haben ihren Hauptsitz in Kanada und sind erst seit diesem Jahr in den USA gelistet. Aurora Cannabis (WKN:A12GS7) ist nur eine von Dutzenden von Aktien, die immer noch nicht an den wichtigsten US-Börsen gelistet sind, so dass sie nur an weniger liquiden Orten wie außerbörslichen Märkten erhältlich sind.

Wir haben einige massive Bewegungen bei Marihuana-Aktien wie Tilray in den letzten Tagen gesehen. Diese Gewinne ergeben sich aus der Tatsache, dass die Investoren, die in Marihuana investieren wollen, nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung haben.

Das war bei vielen Bitcoin-Aktien definitiv auch der Fall. Im Jahr 2017 gehörten die am schnellsten gestiegenen Bitcoin-Aktien üblicherweise zu den am wenigsten liquiden. Das hat sich im Jahr 2018 umgekehrt, als diese Überflieger schneller einbrachen als ihre Pendants mit höherer Handelsliquidität. Zumindest in Tilrays Fall bietet die Notierung an der Nasdaq-Börse ein angemessenes Maß an Liquidität, aber wenn du dich stattdessen für Aktien einer nicht börsennotierten Aktie entscheidest, könnten die Kursschwankungen noch gravierender sein — in beide Richtungen.

2. Stell sicher, dass jedes Unternehmen, in das du investierst, tatsächlich etwas von Marihuana versteht

Viele Unternehmen sind bereit, sich auf einen Hype einzulassen, auch wenn das eine unrealistische Veränderung ihres Geschäftsmodells bedeutet. Dieses Phänomen wuchs mit Bitcoin Ende 2017 und Anfang 2018, mit strategischen Veränderungen wie dem Biotech-Gerätehersteller Bioptix, der plötzlich seinen Namen in Riot Blockchain (WKN:A2H51D) änderte und Pläne bekannt gab, seine Strategie in Richtung Kryptowährung und Blockchain zu verlagern. Riot war in letzter Zeit eine der schlechtesten Aktien in diesem Bereich und verlor im Jahr 2018 85 % seines Wertes, obwohl der Rückgang von Bitcoin selbst nur etwa 50 % betrug. Long Blockchain, das früher Long Island Iced Tea hieß, ist noch schlimmer gefallen, als der Aktienkurs nach einem Rückgang von 95 % im Jahr 2018 auf das Niveau einer Penny-Aktie fiel.

Die Marihuana-Industrie hat das gleiche Phänomen gesehen, mit Unternehmen, die ihre Namen ändern, um von diesem Trend zu profitieren. Aber wenn man sich die Finanzen dieser Unternehmen ansieht — wenn man sie überhaupt finden kann — wird man oft einen Mangel an  Erfahrung mit Cannabis sehen und keine vernünftige Erwartung haben, dass das Geschäftsmodell mit den etablierten Akteuren konkurrieren kann. Das bedeutet nicht, dass alle Marihuana-Aktien schlecht sind, aber du musst die Unternehmen ausschließen, die mehr daran interessiert sind, aus einer Modeerscheinung Kapital zu schlagen, als die Interessen der neuen Industrie zu fördern.

3. Es wird Gewinner geben, aber nicht unbedingt dort, wo du es erwartest

Die vielleicht wichtigste Lektion ist, dass Erfolg unerwartet kommen kann. Als Investor musst du bereit sein, nach Nebeneffekten zu suchen und wie sie Unternehmen zugute kommen können.

Während des Goldrausches gab es nur wenige Gewinner und die meisten erlitten große Verluste. Aber ein Erfolgsrezept war die Bereitstellung von Ausrüstung wie Pickel und Goldpfannen für diejenigen, die ihr Glück versuchten. Bei Bitcoin hat dieses Konzept dazu beigetragen, NVIDIA (WKN:918422) und Advanced Micro Devices (WKN:863186) in die Höhe zu treiben, da ihre Grafikprozessorchips in erfolgreiche Mining-Rigs integriert sind. Auch wenn die Bitcoin-Preise gefallen sind, sind NVIDIA und AMD weiter gestiegen, zum großen Teil, weil sie mehr Geschäft in anderen Sparten machen.

Dasselbe könnte auch für Marihuana gelten. Unternehmen wie Constellation Brands (WKN:871918) und Coca-Cola (WKN:850663) suchen bereits nach Möglichkeiten, um mit der Pot-Industrie zusammenzuarbeiten. Auch die  Pharmaindustrie und Tabakindustrie sehen Potenzial in einer engeren Zusammenarbeit mit den Produzenten. Langfristig könnte Marihuana ein Wachstumstreiber sein, um diesen etablierten Unternehmen neues Wachstum zu ermöglichen und diese zu sichereren Investitionen als die Pot-Produzenten machen.

Niemals aufhören zu lernen

Die Investoren möchten gerne mit Marihuana-Aktien reich werden, aber schon in der Vergangenheit ist das oft böse ausgegangen. Indem du aus der Vergangenheit lernst, kannst du diese Fehler vermeiden und deine Chancen verbessern, langfristig erfolgreich zu sein.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Nvidia.

Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und am 21.09.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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