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Die wichtigste Lektion, die jeder Anleger lernen muss

Viele Investoren sind überzeugt, dass man die besten Aktien auf dem Markt finden muss, um Erfolg zu haben. Es lassen sich unzählige Geschichten über erfolgreiche Investoren lesen, die es geschafft haben, neue Unternehmen ganz an ihrem Anfang zu entdecken, deren Aktien zu kaufen und dann zu sehen, wie sie steigen und steigen, ihre Geschäftsfelder ausbauen, die Wettbewerbsvorteile vergrößern und zu Branchenführern werden.

Aber wenn man ein wirklich erfolgreicher Investor sein will, ist die Auswahl von Aktien nicht das Wichtigste, was einen ans Ziel bringen wird. Stattdessen ist die eine Lektion, die man im Kopf haben muss die, dass mit steigenden Investitionskosten die Renditen geringer werden. Wer das versteht und darauf reagiert, indem man die kostengünstigsten verfügbaren Anlagemöglichkeiten findet, tut einen großen Schritt, um langfristig finanziellen Erfolg zu gewährleisten.

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Was die Pensionsfonds auf die harte Tour lernen mussten

Einzelanleger haben oft das Gefühl, dass sie gegen einen Berg anrennen, haben doch institutionelle Anleger viel mehr Möglichkeiten, Geld aus ihren Investments zu ziehen. Doch selbst einige der größten öffentlichen Pensionsfonds der USA – die Billionen von Dollar an Ruhestandsgeld für Millionen von Mitarbeitern im ganzen Land verwalten – sind laut einer aktuellen Studie des Center for Retirement Research am Boston College in Schwierigkeiten geraten.

In der Vergangenheit wählten viele öffentliche Pensionsfonds eine ziemlich einfache Anlagestrategie, die typischerweise gewöhnliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Bargeld umfasste. Im Laufe der Zeit spürten die institutionellen Investoren hinter diesen Plänen jedoch den Druck, weitere Anlageklassen hinzuzufügen, die nicht die gleiche Korrelation der Performance mit diesen viel beachteten Finanzmärkten hatten. Infolgedessen begannen die meisten Fonds, alternative Anlagen wie Immobilien, Rohstoffe, Private Equity-Anlagen und Hedgefonds in ihr Gesamtportfolio aufzunehmen.

Die Hoffnung der öffentlichen Pensionsfonds bestand darin, dass sie durch eine weitere Diversifizierung ihrer Portfolios bessere Renditen bei geringerem Risiko erzielen könnten. Der Haken daran war jedoch, dass die meisten dieser Alternativen viel höhere Kosten hatten als die regulären Aktien und Anleihen, in die sie in der Vergangenheit investiert hatten. Der Studie zufolge kosten US-Aktien und -Anleihen in der Regel öffentliche Rentenpläne rund 0,2% pro Jahr an jährlichen Ausgaben, während die Alternativen viel höher waren. Immobilien- und Rohstoffinvestments kosten durchschnittlich rund 0,9 % pro Jahr, während Hedgefonds mit 1,06 % und Private Equity mit 1,36 % die jährlichen Kosten belasteten. Darüber hinaus äußerte die Studie Zweifel daran, ob die ausgewiesenen Spesenzahlen tatsächlich die vollen Performance-Gebühren beinhalten, die Private Equity und Hedge Funds oft erhalten.

Hohe Gebühren, schlechte Performance

Höhere Gebühren wären in Ordnung, wenn sie zu höheren Gesamtrenditen führen würden. Die Studie ergab jedoch, dass Fonds, die ihre Benchmarks nicht erreichten, im Zeitraum zwischen 2011 und 2016 durchschnittlich höhere Gebühren aufwiesen als jene Pläne, die die Benchmarks übertrafen.

Selbst wenn man den Umfang der Ergebnisse auf die Pläne beschränkt, die erfolgreich ihre Benchmarks übertroffen haben, waren Pläne mit niedrigeren Kostenquoten wahrscheinlicher, eine größere relative Outperformance zu erzielen als Pläne mit höheren Kostenquoten. Die Studie kam zu dem Schluss, dass hohe Anlagegebühren – insbesondere bei alternativen Anlagen – wahrscheinlich eine bedeutende Rolle bei der Underperformance des Plans im Vergleich zu den anderen Plänen spielen.

Was bedeutet das für Anleger?

Die meisten Privatinvestoren haben keinen Zugang zu alternativen Anlagen wie Hedgefonds oder Private Equity-Fonds, aber die Lektion der Umfrage gilt auch für sie. Es macht einfach keinen Sinn, unnötig viel für Investitionen zu zahlen. Soll heißen:

  • Bei Publikumsfonds und ETFs hohe jährliche Kostenquoten und Umsatzlasten vermeiden. Dann lieber No-Load-Fonds mit geringen Kosten wählen.
  • Bei der Auswahl von Brokerage-Konten sollte man sich an Anbieter wenden, die niedrige Provisionen und keine unnötigen Gebühren für Artikel wie Wartung oder Inaktivität haben.
  • Seien Sie besonders skeptisch gegenüber Produkten mit hoher Provision wie Rentenversicherungen sein, bei denen man am Ende einen erheblichen Teil der Investition durch Rückgabe von Gebühren verlieren können, wenn man seine Meinung auf halbem Weg ändert.
  • Anlagestrategien in Betracht ziehen, die den Wert von Investitionen auf lange Sicht fördern. Unbedingt vermeiden, ein Konto zu wechseln und höhere Kosten aus Handelsprovisionen und kurzfristigen Kapitalertragssteuern zu schaffen.

Natürlich ist es stets erstrebenswert, wenn man die besten Aktien am Markt findet, bevor es jemand anderes tut. Aber man hat nicht in der Hand, ob man bei den Nachforschungen auch wirklich auf diese wenigen Gewinner stößt. Was man hingegen auf jeden Fall in der Hand hat, ist, wie viel man für die Kosten der Investition ausgibt. Sind diese so niedrig wie nur möglich gehalten, bekommt man die besten Renditen, die man nur erzielen kann, und gibt weniger vom hart verdienten Geld ab.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Dan Caplinger erschien am 17.9.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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