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Aktien im Rückblick: Wall Street treibt den DAX, Bankwerte gefragt, Zalando taucht ab

Obwohl der Handelsstreit zwischen den USA und China weiter eskalierte, gingen die US-Börsen wegen positiver Konjunkturdaten auf Rekordkurs. Die gute Stimmung übertrug sich auf die Frankfurter Börse: Der DAX konnte an vier Tagen in Folge zulegen.

Was geschah an der Börse?

Der DAX (WKN:846900), der sich kürzlich wieder oberhalb der 12.000er-Marke festgesetzt hatte, startete mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche und gab am Montag 0,2 % auf 12.096 Punkte ab. Marktbeobachter begründeten das moderate Minus mit der Erwartung, dass im amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt neue Strafzölle verhängt würden.

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Ans untere Ende der DAX-Liste verschlug es die Aktien von Linde (WKN:A2E4L7) und Henkel (WKN:604843), die sich um 2,5 % bzw. 2,4 % verbilligten. Der Kurs des Industriegase-Spezialisten litt unter dem Gerücht, dass die US-Wettbewerbshüter bei der Fusion mit dem Konkurrenten Praxair auf der Veräußerung von überlappenden Aktivitäten beider Unternehmen bestehen könnten. Beim Konsumgüterhersteller machten Branchenkenner die Rücknahme einer Kaufempfehlung durch ein US-Analysehaus für das Minus verantwortlich.

Am Dienstag geschah genau das, was die Mehrzahl der Parkettakteure am Vortag vorausgesagt hatte: China belegte US-Güter im Wert von 60 Milliarden US-Dollar mit Sonderabgaben, nachdem US-Präsident Donald Trump Strafzölle auf chinesische Waren im Gesamtwert von 200 Milliarden US-Dollar angekündigt hatte.

Gestützt von den US-Börsen gewann der deutsche Leitindex trotzdem 0,5 % und ging beim Stand von 12.158 Zählern in den Feierabend. Den größten Tagesgewinn im DAX verbuchten die Vorzüge von Volkswagen (WKN:766403), die von einer positiven Branchenstudie eines US-Investmenthauses profitierten und 2,5 % zulegten.

Die im MDAX (WKN:846741) gelisteten Papiere von Zalando (WKN:ZAL111) brachen nach einer Gewinnwarnung des Online-Modehändlers um 13 % ein. Im Handelsverlauf waren sie sogar um 20 % auf den tiefsten Stand seit dem Sommer 2016 gefallen.

Auch am Mittwoch setzte der DAX positive Impulse von der Wall Street um, verbesserte sich um 0,5 % und notierte beim XETRA-Schluss mit 12.219 Punkten. An die Spitze der Standardwerte-Tabelle setzte sich die Linde-Aktie, die um 7,8 % anzog. Zuvor war gemeldet geworden, dass ein Investorenbündnis kurz vor der Übernahme von Geschäftssegmenten von Linde und Praxair stehe. Dies, so Branchenkenner, könne die US-Wettbewerbshüter gnädig stimmen.

Ebenfalls gefragt waren Bankaktien. Die Anteilscheine der Commerzbank (WKN:CBK100) rückten nach einem positiven Analystenkommentar zu einer möglichen Übernahme durch die Deutsche Bank (WKN:514000) um 3,4 % vor. Deren Papiere verbesserten sich um 3,1 %.

Die gute Stimmung an der Wall Street sorgte am Donnerstag für weitere Gewinne in Frankfurt: Das deutsche Kursbarometer stieg um 0,9 % auf 12.326 Punkte.

Die Favoriten des Tages waren Papiere von Automobilproduzenten und Zulieferern, die in der jüngsten Vergangenheit wegen des Handelsstreits unter Druck geraten waren. Dividendentitel von Daimler (WKN:710000) verteuerten sich um 1,6 %, die Stämme von BMW (WKN:519000) legten 2,1 % zu und die Titel von Continental (WKN:543900) zogen um 4,0 % an.

In New York erreichten die Indizes am Abend neue Rekordstände. Der Dow Jones verbuchte ein Plus von 1,0 % und schloss beim Stand von 26.657 Punkten und der marktbreite S&P 500 stieg um 0,8 %.

Diese Vorgaben setzte der DAX am Freitag bereitwillig um und zeigte um 15:20 Uhr ein Plus von 0,6 %.

Was steht auf dem Kalender?

Am Montag (24.09.) gibt der September-Wert des ifo-Geschäftsklimaindex Hinweise auf die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Industrie. In den USA wird der aktuelle Wert des CNFA-Index bekannt gegeben, der als wichtiger Frühindikator für die Konjunktur gilt. Am Dienstag (25.09.) veröffentlicht der US-Sportartikelhersteller Nike Quartalszahlen.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW, Daimler, Nike und Zalando.

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