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Warum gibt es noch keine Bitcoin ETFs?

2018 war ein bislang richtiggehend lausiges Jahr für Kryptowährungen, da die Bitcoin-Preise wieder unter das wichtige Niveau von 10.000 US-Dollar pro Coin gefallen sind. Diese Hürde hat vergangenes Jahr der Währung so viel Tamtam eingebracht. Das hat die Krypto-Investoren allerdings nicht davon abgehalten, nach mehr und besseren Möglichkeiten zu suchen, um in Bitcoin und andere Token zu investieren. Viele haben sich gewünscht, dass Bitcoin-ETFs es den Investoren erleichtern, Positionen in Krypto-Währungen zu kaufen.

Seit langem versuchen die wichtigsten Akteure der Bitcoin- und Finanzindustrie, einen Bitcoin-ETF auf den Markt zu bringen. Doch in den letzten Monaten hat die U.S. Securities and Exchange Commission Anträge auf Bitcoin-ETFs zur Aufnahme des Handels an großen Börsen abgelehnt. Für diejenigen, die wirklich ein börsengehandeltes Fondsvehikel für Investitionen in Kryptowährungen wollen, waren die Erklärungen der SEC bei weitem nicht zufriedenstellend, auch wenn sie zumindest ein wenig Hoffnung auf eine zukünftige Veränderung der Position der Regulierungsbehörde lassen.

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Warum verweigert die SEC immer wieder Bitcoin-ETFs die Zulassung?

Am 22. August erließ die SEC eine Anordnung, die eine vorgeschlagene Regeländerung ablehnte. Andernfalls hätte man es Aktien von zwei Bitcoin-ETFs ermöglicht, an der NYSE Arca-Börse der New York Stock Exchange zu handeln. Die Börse hatte in Zusammenarbeit mit dem ETF-Anbieter ProShares im Dezember 2017 den Vorschlag zur Regeländerung eingereicht, um den Handel des ProShares Bitcoin ETF und des ProShares Short Bitcoin ETF an der NYSE Arca zu ermöglichen.

Es dauerte erst einmal mehrere Monate, bis die SEC mit ihrem bekannten Prozess zur Bewertung von Regeländerungen begann. Nach einer erforderlichen Frist erbat sich die Agentur eine weitere zweimonatige Verlängerung, die zur endgültigen Entscheidung im August führte.

In ihrer Anordnung versuchte die SEC klarzustellen, dass die Agentur die Gültigkeit von Bitcoin selbst nicht geprüft hatte. Nach Aussage der Kommission beruht die „Missbilligung nicht auf einer Bewertung, ob Bitcoin oder die Blockchain-Technologie im Allgemeinen Nutzen oder Wert als Innovation oder Investition hat.“

Stattdessen blieb die Sorge der SEC die Gefahr von Betrug oder Manipulation des Bitcoin-Marktes. Insbesondere hieß es, dass die NYSE Arca nicht genügend Beweise dafür angeboten habe, dass die Bitcoin-Futuresmärkte groß genug seien, um eine angemessene Aufsichtsfunktion zu erfüllen, um das Potenzial für betrügerische oder manipulative Handlungen von Übeltätern zu vermeiden.

Die SEC und die Winklevoss-Brüder

Die Securities and Exchange Commission verwies auf ihre Entscheidung vom Vormonat, in der sie die Notierung des Winklevoss Bitcoin Trust verhinderte. Im Wesentlichen wollte die SEC sehen, dass ein anderer Bitcoin-bezogener Markt genügend Regulierung hatte, dass diejenigen, die das Handelsverhalten unter den Bitcoin-ETFs beobachten, notwendigerweise Warnzeichen in diesem anderen Bitcoin-Markt sehen würden, bevor es zu Betrug oder Manipulationen kommen konnte.

Im Falle des Winklevoss ETF begründete die SEC ihre Ablehnung mit ihrer Einschätzung des Marktes für Bitcoin. Da der Winklevoss ETF als Grantor Trust in ähnlicher Weise eingerichtet werden sollte wie mehrere andere ETFs, die Rohstoffe direkt nutzen, wies die SEC auf die Unsicherheiten in der bestehenden Marktinfrastruktur für Bitcoin selbst hin.

Dennoch zögerte die SEC nicht, einen ähnlichen Standard bei der Bewertung der Bitcoin-Futuresmärkte zu verwenden, für die die ProShares-Bitcoin-ETFs entwickelt wurden. Mehrere Kommentare befassten sich mit der Anfälligkeit der Märkte für Bitcoin und Bitcoin-Futures für Manipulationen, wobei einer von ihnen sogenannte Pump-and-Dump-Programme zwischen verschiedenen Akteuren im Bereich der Kryptowährung anführte. Diese Kommentare bildeten zwar nicht unbedingt die einzige Grundlage für die Entscheidung der SEC, aber sie schienen sie zu unterstützen.

Gibt es einen Hoffnungsschimmer?

Fast das einzige positive Ergebnis der SEC war die Aussage, dass die NYSE Arca nicht festgestellt hatte, dass die Bitcoin-Futuresmärkte groß genug waren, um der Agentur die gewünschten Zusicherungen zu geben. Das deutet darauf hin, dass, wenn Bitcoin-Futures in Zukunft immer beliebter werden, die SEC bereit sein könnte, ihre Entscheidung über die Vorlage aktualisierter Handelszahlen noch einmal zu überdenken.

Dennoch haben einige Trost in der Tatsache gefunden, dass die SEC nach der ersten Anordnung einen Aufschub ihrer Ablehnung bis zur weiteren Überprüfung ausgesprochen hat. Die Kommissare der SEC werden die Ergebnisse der Mitarbeiter persönlich überprüfen, um sicherzustellen, dass die Urteile richtig waren. Die Befürworter von Kryptowährungen sind der Meinung, dass die Überprüfung zu einer Umkehrung der Entscheidung führen könnte.

Vorerst scheinen die Regulierungsbehörden jedoch kategorisch dagegen zu sein, dass Bitcoin-ETFs an US-Börsen gehandelt werden dürfen. Weitere ETF-Anbieter werden es wahrscheinlich immer wieder versuchen, aber bis sich etwas mit den Kryptowährungsmärkten als Ganzes ändert, sollten Investoren nicht erwarten, in naher Zukunft Aktien eines Bitcoin-ETFs zu kaufen und zu verkaufen.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Kryptowährungen.

Dieser Artikel von Dan Caplinger erschien am 14.9.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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