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Nio und Hunderte weitere Herausforderer wittern großes Geld bei der Elektrifizierung

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Angeblich wurden in den letzten Jahren 487 neue chinesische Automobil-Unternehmen gegründet. Ein Großteil davon möchte künftig Elektroautos bauen. Pionier dieser chinesischen Elektrobewegung ist ohne Zweifel Nio (WKN:A2N4PB), ein reiner Elektroautobauer, der kürzlich seine Premiere auf dem amerikanischen Börsenparkett feierte.

Aber auch außerhalb Chinas gibt es einige neue Herausforderer für die alteingesessenen Automobilgrößen. Egal ob Kleinstwagen (beispielweise eGo Life aus Deutschland) oder Nobelsportwagen (beispielsweise Lucid Motors aus den USA), für jeden Geschmack gibt es das passende Projekt.

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Ein derartiger Boom an Neugründungen ist in der Geschichte des Automobils allerdings keineswegs neu. Vor rund einhundert Jahren, als der Siegeszug des Automobils begann, wollte auch fast jeder dabei sein und mit Autos Geld verdienen. Allein in Deutschland soll sich die Anzahl der Automobilhersteller in den Jahren 1901 bis 1909 von zwölf auf 54 erhöht haben.

Viele dieser 54 Namen sind aber sehr schnell in der Versenkung verschwunden. Sollte sich diese Geschichte in ähnlicher Weise wiederholen, dann werden in einigen Jahren nur noch die wenigsten dieser neuen Herausforderer auf dem Markt sein.

Dem chinesischen Staat wird das Ganze bereits jetzt zu bunt. Um die Anzahl der Neugründungen zu regulieren, dürfen künftig nur dann Investitionen getätigt werden, wenn eine Mindestkapazität von 100.000 Fahrzeugen pro Jahr garantiert wird. Wahrscheinlich werden daher nicht alle der beinahe 500 chinesischen Start-Ups auch irgendwann tatsächlich Autos produzieren.

Die spannende Frage bleibt, wer die anstehende Konsolidierungsphase als erfolgreiches und eigenständiges Unternehmen überleben wird. Natürlich darf und sollte man sich diese Frage auch bei den etablierten Unternehmen stellen.

Auch wenn sich durch die Elektrifizierung und andere Erneuerungen einiges verändern wird, bleiben die entscheidenden Erfolgskriterien meiner Meinung nach die gleichen: Technologie, Emotionen, Kosteneffizienz und ausreichend Kapital.

Nur wer zur technischen Spitzengruppe zählt, wird langfristig genügend Autos verkaufen, um überleben zu können. In einem elektrisierten Mobilitätssektor geht es natürlich um die Reichweite und die Ladegeschwindigkeit der Batterie. Aber auch die Software, also das Betriebssystem und Fahrassistenz-Systeme bis hin zu gänzlich autonomen Fahrsystemen, werden eine immer größere Rolle spielen.

Neben der Technik haben wohl aber auch weiterhin die Emotionen einen wichtigen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Einfach gesagt, müssen das Design und die Marke einen gewissen Eindruck beim Nachbarn hinterlassen. Natürlich, technischer Vorsprung ist ebenfalls Bestandteil dieser Emotionen. Je größer der Neid-Faktor eines Autos, desto höher dürfte auch künftig der Kaufpreis ausfallen. Neben geringen Stückkosten für Einkauf, Produktion und Vertrieb hilft das natürlich der Gewinnmarge.

Die wichtigste Voraussetzung, um all diese Punkte zu realisieren ist aber ausreichend Kapital. Wie viel Kapital notwendig ist, um auch nur einen kleinen Fuß in den Automobilsektor zu setzen, zeigt ein Blick auf die Zahlen von Nio.

Im ersten Halbjahr 2018 benötigte das Unternehmen 723 Millionen US-Dollar für den laufenden Betrieb und die notwendigen Investitionen. Die 668 Millionen US-Dollar an Barreserven, die das Unternehmen Ende Juni vorweisen konnte, hätten also nicht mehr allzu lange ausgereicht. Der nun vollzogene Börsengang entspannt die Situation nun natürlich. Vielleicht aber nur für eine kurze Zeit. Die rund eine Milliarde US-Dollar, die der Börsengang jetzt in die Unternehmenskassen gespült haben, reichen ohne deutliche Steigerung der Umsätze nämlich ebenfalls nicht sehr lange.

Lassen wir uns überraschen, wie sich Nio und die anderen Herausforderer in einer kapital- und wettbewerbsintensiven Branche künftig schlagen werden. Für mich steht nur eines sicher fest: Die Automobilindustrie ist heute so spannend und aufregend, wie vielleicht seit 100 Jahren nicht mehr.

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