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Wenn du Tesla und Ferrari verpasst hast, schau dir diesen Börsengang an (Tipp: es ist nicht NIO)

Jetzt geht´s ab wie Bond: Der britische Supersportwagenhersteller Aston Martin wagt sich an die Börse.

James Bonds Lieblingsautohersteller, mit vollem Namen Aston Martin Lagonda Global Holding plc, bestätigte kürzlich, dass er versuchen wird, seine Aktien innerhalb weniger Wochen, voraussichtlich im Oktober, an der Londoner Börse zu notieren.

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Die Aktien von Aston Martins altem Rivalen Ferrari (WKN:A2ACKK) haben sich seit dem Börsengang der italienischen Ikone Ende 2015 mehr als verdoppelt. Werden sich die Aston-Aktien als ähnlich profitabel erweisen?

Lass uns einen Blick darauf werfen.

Was wir über den bevorstehenden Börsengang von Aston Martin wissen

Zunächst eine wichtige Anmerkung: Fürs Erste hat sich Aston Martin entschieden, seine Aktien nur in London zu registrieren. Das bedeutet, dass Privatinvestoren aus dem deutschsprachigen Raum wohl kaum in der Lage sein werden, am Aston Martin-IPO teilzunehmen [Anmerkung: Im Originalartikel richtet sich der Hinweis an US-Investoren].

Das ist etwas enttäuschend. Aber wir werden trotzdem einen Blick darauf werfen, weil die Aktien später sicherlich auch für uns über den Sekundärmarkt handelbar sein werden – und weil das Unternehmen ein faszinierendes Investment sein könnte, aus Gründen, zu denen wir nachstehend kommen werden.

Etwas Hintergrundwissen: Die Haupteigentümer von Aston Martin derzeit ein italienischer Private-Equity-Fonds namens Investindustrial, ein Konsortium unter der Führung der kuwaitischen Private-Equity-Firma The Investment Dar (TID) und der deutsche Automobilhersteller Daimler (WKN:710000), der einen Anteil von rund 4,9 % hält. Mehrere andere Private-Equity-Firmen halten kleinere Beteiligungen.

Um was es hier geht, ist, dass einige der Private-Equity-Gruppen ihre Anteile ganz oder teilweise über diesen Börsengang verkaufen. Aston Martin selbst sammelt kein Geld über diesen Aktienverkauf ein. Zu den Verkäufern gehören insbesondere Investindustrial, die weiterhin beteiligt sein wird, Adeem Investment Company, Teil des kuwaitischen Konsortiums, und Primewagon, eine in London ansässige Private-Equity-Gruppe.

Wie viel verkaufen sie? Das ist noch nicht klar, obwohl Aston Martin sagte, dass mindestens 25 % der ausgegebenen Aktien im Umlauf sein werden. Wir werden mehr Details erfahren, wenn Aston Martin einen Prospekt für das Angebot veröffentlicht. Das wurde für die kommenden Tage versprochen.

Potenzielle Investoren können zwei wichtige Dinge aus Aston Martins bisherigen Statements mitnehmen:

Erstens verkauft Daimler nicht. Aston Martin sagte, dass Daimler zugestimmt hat, seinen Anteil auf die neuen Stammaktien umzustellen und ihn für mindestens 12 Monate nach dem Börsengang zu halten.

Zweitens wird Penny Hughes, eine langjährige Coca-Cola-Führungskraft, die in einer Reihe von Verwaltungsräten, darunter der Royal Bank of Scotland und Reuters, tätig war, nach dem Börsengang die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden von Aston Martin übernehmen, genauer gesagt „non-executive Chairwoman“ des Management-Boards. Astons angesehener CEO, Andy Palmer, wird das Unternehmen weiterhin leiten (und Vorstandsmitglied sein).

Warum wachstumsorientierte Investoren den Börsengang von Aston Martin beobachten sollten

Hier ist ein Grund, warum der Börsengang von Aston Martin auf deinem Radar sein sollte:

Chart erstellt mit YCharts, Ferrari-Aktie seit dem Börsengang, Stand 10.09.2018

Wie gut zu sehen, haben sich die Ferrari-Aktien sehr gut entwickelt, seit das Unternehmen Ende 2015 von Fiat Chrysler Automobiles (WKN:A12CBU) ausgegliedert wurde, dank der stratosphärischen Gewinnmargen des Unternehmens und eines glaubwürdigen Plans für die Rentabilitätssteigerung, den Sergio Marchionne, der verstorbene CEO von Ferrari, entworfen hatte.

Ferrari stellt wahrscheinlich das naheliegendste Vergleichsunternehmen dar für eine bald börsennotierte Aston Martin, und ich denke, es ist sehr wahrscheinlich, dass deren Erfolg als Aktiengesellschaft Aston Martins Entscheidung, selbst an die Börse zu gehen, beeinflusst hat. Aber wird die Aktie von Aston Martin dem von Ferrari eingeschlagenen Weg folgen?

Das ist im Moment schwer zu sagen, nicht zuletzt, weil wir den IPO-Preis nicht kennen. Aber wir wissen, dass Palmer einen Wachstumsplan für Aston hat, der mehrere neue Modelle und einen Relaunch der alten Luxuswagenmarke Lagonda als High-End-Hersteller von ausschließlich Elektrofahrzeugen beinhaltet.

Wir wissen auch, dass Aston zwar profitabel ist, aber ihre Margen deutlich niedriger sind als die von Ferrari. Aston Martin erreichte im ersten Halbjahr 2018 eine bereinigte operative Marge vor Abschreibungen („adj. EBITDA“) von 24 % – das ist gut, aber deutlich unter den 32 % von Ferrari.

Mein Fazit: Aston Martin könnte ein Ferrari-ähnlicher Performer sein.

Die luxuriösen Margen von Ferrari sind wohl der Hauptgrund, warum deren Aktien mit einem 35-fachen Gewinn gehandelt werden. Ein Hauptziel von Palmers Plan ist es, das bereinigte EBITDA und die operativen Margen von Aston Martin „mittelfristig“ auf Ferrari-ähnliche Werte zu steigern und gleichzeitig den Absatz von 5.117 im Jahr 2017 auf über 9.600 Fahrzeuge im Jahr 2020 zu steigern.

Wenn er das schafft, dann könnten Aston Martins Aktien auch eine Ferrari-ähnliche Bewertung verdienen. Wir werden mehr wissen, wenn das Unternehmen Ende dieses Monats seinen Börsenprospekt mit allen Details veröffentlicht.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

Dieser Artikel von John Rosevear erschien am 10.9.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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