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Rückzug vom Börsenabgang! Was das für Musk und Tesla bedeutet

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Nur wenige Wochen nachdem Elon Musk noch ziemlich zuversichtlich verkündet hat, dass er einen Abgang Teslas vom Börsenparkett in Erwägung ziehe, folgt nun prompt die Kehrtwende.

Musk glaube nach dieser kurzen Bedenkzeit nämlich, es sei besser, wenn Tesla (WKN: A1CW3T) an der Börse bliebe. Zudem präferierten seiner Ansicht nach viele Anleger einen flexibleren Handel. Und sowieso sei das ganze Prozedere eines geplanten Börsenabgangs doch aufwendiger, als gedacht. Musk und Tesla könnten diese Zeit daher besser darauf verwenden, die Produktion weiter anzukurbeln. So weit die Begründungen.

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Nichtsdestoweniger könnten der angekündigte Abgang sowie der Abgang vom Abgang sowohl für Tesla als auch für Musk einen ziemlich bitteren Beigeschmack haben. Lass uns dieses Problemfeld im Folgenden ein kleines bisschen näher beleuchten.

Musk mit einem Glaubwürdigkeitsproblem, Tesla (bald) mit einem Imageproblem?

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass es Elon Musk mit Prognosen und Ankündigungen nicht ganz so genau nimmt. Innerhalb der letzten Jahre hat er schon öfter viel zu utopische Produktions- und Absatzzahlen in Aussicht gestellt, die er letztlich erst deutlich später erreichen konnte.

Daher sind viele Anleger und Musk-Fans seinen zuweilen zu euphorischen Tonfall bereits gewohnt. Nichtsdestoweniger könnte Musk mit dieser Ankündigung und der Abkehr von dieser eine neue, problematischere Eskalationsstufe erreicht haben.

Während man das Verfehlen von Produktionszahlen nämlich noch mit gewissen operativen Unwägbarkeiten begründen kann, gibt es bei der Börsenabgangsankündigung zumindest eine Intention, die nichts mit dem operativen Geschäft zu tun hat. Ob diese Intention letztlich wirklich der reale und finanziell gesicherte Börsenabgang gewesen ist oder einen zwielichtigeren Grund hatte, sei an dieser Stelle explizit dahingestellt. Dennoch ermittelt derzeit die Börsenaufsicht, ob möglicherweise Gedanken an eine Kursmanipulation dahintergesteckt haben könnten, was an und für sich schon ganze Bildbände spricht – und unterstreicht, dass Elon Musk sich mit seinen Ankündigungen zunehmend auf dünnes Eis begibt und mehr und mehr ein nicht unerhebliches Glaubwürdigkeitsproblem bekommen dürfte.

Dieser unvorteilhafte Ruf färbt zudem auch auf Tesla ab. Tesla ist fast omnipräsent in den Schlagzeilen. Sei es, weil sein umstrittener Chef sich via Twitter zu Zielen oder zum operativen Geschäftsverlauf im Allgemeinen Gehör verschafft oder weil eben Produktionsziele des Unternehmens nicht erreicht werden. Oder, oder, oder.

All das könnte sich für Tesla zu einem ernsthaften Imageproblem hochschaukeln. Gewissermaßen erscheint es nämlich fortwährend so, als wüsste man als Anleger bei Tesla zu keiner Zeit, woran man denn nun wirklich bei dem Unternehmen ist. So manches Börsenmedium sprach bereits davon, dass Tesla zunehmend zum Zockerpapier verkommen könnte.

Ist Elon Musk noch der richtige CEO für Tesla?

Die Frage, die sich alle Investoren daher nun möglicherweise stellen sollten, ist, ob Elon Musk noch der richtige Mann für Tesla ist. Natürlich hat er bislang viel in seiner ohne jeden Zweifel beeindruckenden Karriere erreicht. Auch Tesla würde ohne sein Wirken gewiss nicht da stehen, wo es heute ist. Ob man das nun an der Marktkapitalisierung messen möchte, die nach wie vor bei beeindruckenden 47,2 Milliarden Euro (27.08.2018) steht, oder an den bisherigen Verkaufszahlen, die der innovative Elektroflitzer-Fabrikant bis heute erreichen konnte.

Dennoch mehren sich derzeit die Schlagzeilen um mögliche Entgleisungen des Tesla-Chefs. Zuletzt wurde zudem berichtet, dass Musk zumindest zeitweise am Rande seiner Kräfte gestanden hat, was die Aktie übrigens ebenfalls kurzfristig belastete.

Doch letztlich kann und sollte diese Frage jeder Investor für sich selbst beantworten. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Tesla weitergeht, denn immerhin wurde für das aktuelle Quartal erstmals ein Gewinn in Aussicht gestellt.

Ob Musk hierbei Wort halten wird (beziehungsweise kann)? Wir werden es sehen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla und Twitter.

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