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3 Methoden, wie man sich gleich zu Beginn der Rente gegen einen Marktcrash schützen kann

Foto: Getty Images

Eine der größten Ängste unter Angestellten und Senioren besteht darin, dass einem im Ruhestand das Geld ausgeht. Diese Gefahr wird umso größer, je früher im Ruhestand der Markt einbricht.

Wieso ausgerechnet dann? Nun, gehen wir mal davon aus, dass man rund 1 Million Euro angespart hat und direkt beginnt, davon seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Nehmen wir ebenfalls an, dass man die 4 %-Regel anwendet, die als Standard-Jahresauszahlungsrate gilt, mit der man sich rund 40.000 Euro im Jahr genehmigt.

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Aber was ist, wenn der Markt crasht und der Wert des Portfolios gleich zu Beginn des Ruhestands 10 % an Wert verliert? Dann hat man plötzlich nur noch 900.000 Euro an Ersparnissen, von denen man leben muss. Dies bedeutet, dass man entweder mit einem kleineren Jahreseinkommen auskommen muss (wenn Sie sich an die 4 % Auszahlungsrate hält, bekommt man nur 36.000 Euro pro Jahr anstelle von 40.000 Euro) – oder man riskiert, die Ersparnisse vorzeitig aufzubrauchen, indem man sich die vollen 40.000 gönnt. Außerdem kann jedes Geld, das man den Ersparnissen entnimmt, nicht mehr für das Wachstum für den Rest des Ruhestandes reinvestiert werden. Wie man es dreht und wendet, das ist keine sehr angenehme Situation.

Deshalb ist es wichtig, sich gegen ein solches Problem gleich zu Beginn des Ruhestands abzusichern. Aber wie macht man das?

1. Investitionen vermischen

Auch wenn die Diversifikation der Anlagen einem nicht helfen kann, Investitionsverluste zu vermeiden, so kann sie doch dazu beitragen, diese Verluste auf ein Minimum zu beschränken. Also: Anlagen überprüfen und sicher gehen, dass man nicht übermäßig in ein bestimmtes Marktsegment investiert ist, denn man weiß nie, wann ein einzelner Sektor während eines Abschwungs besonders hart betroffen sein wird. Man achte auch auf eine gesunde Mischung aus Aktien und Anleihen im Portfolio – idealerweise Dividendenwerte, die es oft schaffen, jedes Quartal die Zahlungen zu leisten, selbst wenn der Markt unterdurchschnittlich performt.

2. Notgroschen ansparen

Bargeldreserven für den Notfall zu haben ist in jeder Lebensphase wichtig, aber sollte der Markt gleich zu Beginn des Ruhestands abschmieren, wird die Reserve noch einmal wichtiger. Geld in der Bank zu haben, könnte Ihnen helfen, den Schaden zu begrenzen. Denn wenn man sich vom Notgroschen finanziert, haben die Investitionen die Chance, sich zu erholen. Natürlich will man seine Bargeldersparnisse nicht aufbrauchen, um die grundlegenden Lebenshaltungskosten zu decken, denn man braucht etwas Geld für wirkliche Notfälle. Aber mit einem soliden Saldo auf der Bank kann man die Investitionen ruhen lassen, bis der Markt sich beruhigt.

3. Nebeneinkommen reinholen

Je mehr Einkommensquellen man für den Ruhestand hat, desto weniger muss man sich auf einen einzelnen verlassen – was sicherlich nützlich sein kann, wenn der Markt crasht. Deshalb lohnt es sich, vorher ein paar Nebenverdienstquellen aufzutun, um sich vor einem signifikanten Abschwung zu schützen. Die meisten Senioren erhalten etwas Geld von der Sozialversicherung, allerdings muss man sich Gedanken machen, ob das wirklich alles sein soll. Man hat etwa die Möglichkeit, einen Teilzeitjob anzunehmen, ein Unternehmen zu gründen oder einen Teil der Immobilien zu vermieten. Man muss sich darüber Gedanken machen, was für einen am sinnvollsten ist, und sich darauf vorbereiten, um bei Bedarf auf diese Option zurückzugreifen.

Natürlich ist nicht exakt abzusehen, wann der nächste große Crash kommen wird, aber wenn man in naher Zukunft in den Ruhestand gehen will, sollte man einen Notfallplan in der Hinterhand haben. Man will auf gar keinen Fall, dass der Ruhestand mit dieser Unsicherheit beginnt. Auch wenn man keinen direkten Einfluss auf den Markt hat, kann man persönliche Absicherungen in die Hand nehmen, um sich vorzubereiten.

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Dieser Artikel von Maurie Backman erschien am 24.8.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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