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2 Kennzahlen zur Bewertung von Unternehmen, die keine Gewinne haben

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Die Rendite ist wichtig für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens – das lässt sich nicht leugnen. Allerdings sehen wir in vielen Fällen Unternehmen, die bei Weitem nicht profitabel sind, und doch steigen ihre Aktienkurse weiter an.

So hat Tesla (WKN:A1CX3T) beachtliche Kursgewinne erzielt, obwohl das Unternehmen im Jahresvergleich tief in die roten Zahlen geriet. Und auch Marihuana-Aktien haben im letzten Jahr einen ungeheuren Lauf gehabt, da das Versprechen starker Wachstumschancen genug gewesen ist, um die Investoren zum Kaufen zu bewegen.

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Für Value-Investoren ist eine der beliebtesten Messgrößen zur Beurteilung eines Unternehmens das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Das Problem ist, dass ein Unternehmen profitabel sein muss, damit das Verhältnis irgendeine Aussagekraft hat.

Es gibt jedoch viele nützliche Möglichkeiten, wie man Aktien, die noch nicht profitabel sind, bewerten und vergleichen kann. Ich sehe mir vor allem zwei Kennzahlen an, mit denen man den Erfolg eines Unternehmens messen und mit anderen vergleichen kann.

KUV

Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) ist sehr nützlich für Aktien, die auf Umsatzwachstum ausgerichtet sind und bei denen die Gewinne knapp sein können. Das Verhältnis sagt dir, wie viel du für jeden US-Dollar Umsatz bezahlst, den das Unternehmen generiert. Er errechnet sich aus der Marktkapitalisierung der Aktie geteilt durch ihre Umsätze in den letzten zwölf Monaten.

Im Falle von Tesla hat die Aktie eine Marktkapitalisierung von rund 60 Mrd. US-Dollar und einen Umsatz von rund 14 Mrd. US-Dollar in den letzten vier Quartalen. Das ergibt ein KUV von rund 4,3. Nur aufgrund dieser Zahl ist es schwer abzuschätzen, ob das hoch oder niedrig ist, und da können vergleichbare Aktien helfen.

Die Toronto Dominion Bank (WKN:852684) handelt beispielsweise mit einem KUV von etwa 4,1, was darauf hindeutet, dass Teslas Aktie für einen Wachstumswert vielleicht nicht zu hoch bewertet ist. Wenn wir uns Shopify (WKN:A14TJP) anschauen, sehen wir jedoch, dass die Investoren hier das 26fache des Umsatzes zahlen, um eine einzelne Aktie zu besitzen.

Cash pro Aktie

Wenn du dich mit wachstumsstarken Aktien beschäftigst, die größere Verluste, aber steigende Umsätze haben, wird der Barbestand von größter Bedeutung sein. Indem du den Kassenstand durch die Anzahl der ausstehenden Aktien dividierst, kannst du beurteilen, wie liquide das Unternehmen ist und wie gut es in der Lage sein wird, seinen täglichen Bargeldbedarf zu decken.

Bei der Aktie einer Großbank wie TD würde man erwarten, viel Bargeld an der Hand zu haben, und mit über 190 US-Dollar pro Anteil hat TD auch viel. Zum Vergleich: Tesla hat nur 13 US-Dollar pro Aktie, was angesichts seiner hohen Ausgaben keine allzu großartige Überraschung sein sollte, während Shopify im Durchschnitt bei 15 US-Dollar pro Aktie liegt.

Wie man diese Verhältnisse effektiv nutzt

Die Liquidität, die ein Unternehmen pro Aktie hat, ist ein nützlicher Weg, um die Aussichten in der unmittelbaren Zukunft abzuschätzen. Obwohl jedes Unternehmen auch einfach mehr Aktien ausgeben könnte, um Bargeld zu generieren, ist es immer noch ein nützlicher Maßstab, um die finanzielle Situation des Unternehmens ins rechte Licht zu rücken.

Das KUV ist jedoch nützlicher, wenn es darum geht, den Wert einer Aktie einzuschätzen und zu beurteilen, ob sie im Vergleich zu ihren Mitbewerbern zu einem fairen Kurs handelt oder nicht. Zwar ist das Umsatzwachstum wichtig, die Investoren sollten jedoch immer auch im Hinterkopf behalten, wie viel sie für diese Umsätze bezahlen.

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Dieser Artikel wurde von  David Jagielski auf Englisch verfasst und am 17.08.2018 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Anteile an Shopify, SHOPIFYund Tesla. Shopify und Tesla sind Empfehlungen von Stock Advisor Canada.

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