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Warum dieses Goldunternehmen den Bereich wechselt

Quelle Bild: Franco-Nevada

Die Edelmetallpreise steigen und fallen und somit müssen sich die auf Gold- und Silber spezialisierten Unternehmen mit den unvermeidlichen Auswirkungen der Preisschwankungen auf ihr jeweiliges Geschäft auseinandersetzen. Bergbauunternehmen sind dem Rückgang der Gold- und Silberpreise direkt ausgesetzt, aber für den Streaming- und Lizenzspezialisten Franco Nevada (WKN: A0M8PX) ist die Situation etwas komplizierter. Durch das Angebot von Finanzierungen für Bergbau- und Energieförder-Unternehmen im Tausch gegen Anteile an ihrer Produktion kann Franco-Nevada von den guten Zeiten der Rohstoffmärkte profitieren. Aber wenn die Rohstoffpreise fallen, hat Franco-Nevada eine Herausforderung zu bewältigen.

Im Ergebnisbericht für das zweite Quartal 2018 wollten Franco-Nevadas Anleger lesen, dass das Unternehmen ein schlechtes Umfeld für seine Edelmetall-Kernmärkte überstehen kann. Franco-Nevada kündigte eine wichtige Zusammenarbeit bei der Diversifizierung seiner Rohstoff-Engagements an, doch die beunruhigenden Ergebnisse hinderten die Aktie immer noch daran, den Boden zurückzugewinnen, den sie im vergangenen Jahr verloren hat.

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Franco-Nevada befasst sich mit einem Produktionseinbruch

Auf den ersten Blick waren Franco-Nevadas Ergebnisse im zweiten Quartal nicht schlecht. Der Umsatz ging nur um etwa 1 % auf 161,3 Millionen USD zurück, der Reingewinn stieg jedoch um 18 % auf 53,6 Millionen USD. Daraus ergab sich ein bereinigter Gewinn von 0,29 USD je Aktie, der aber leicht unter der Konsensprognose der Analysten lag.

Die größte Herausforderung für Franco-Nevada war der anhaltende Produktionsrückgang bei seinen Bergbau-Partnern. Die Goldproduktion reduzierte sich um mehr als 8.800 auf 83.870 Unzen, während sie bei Silber, mit einem Rückgang um 4.000 auf rund 14.150 goldäquivalente Unzen, noch steiler sank. Auch die Platinproduktion ging um 1.250 auf rund 7.550 goldäquivalente Unzen zurück. Andere Bergbauprojekte halfen nicht und so fielen die gesamten goldäquivalenten Unzen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 12 % auf 107.333.

Franco-Nevadas Strategie, mehr Öl zu fördern, zeigte dagegen weiterhin Erfolge, auch wenn ein gutes Ergebnis nicht ausreichte, um das Unternehmen vollständig zu schützen. Die Öl- und Gasumsätze haben sich auf 22,7 Millionen USD mehr als verdoppelt und Franco-Nevada hob die Beiträge hervor, die durch die Beteiligung an den Rohstoffgebieten SCOOP/STACK, Midland, Delaware und Orion bei der Generierung von Lizenzgebühren erzielt wurden. Der Anteil von Öl und Gas am Gesamtumsatz stieg damit auf rund 15,5 %.

Franco-Nevadas Zukunft liegt im Öl

CEO David Harquail machte die zwei Richtungen deutlich, in welche sich die Zielmärkte bewegen. „Für 2018“, sagte Harquail, „erhöhen wir unsere Öl- und Gasprognosen, während wir gleichzeitig unsere Prognosen für unsere Bergbauanlagen moderat senken“. Der CEO bemerkte, dass die Arbeiter in der Schlüsselmine Candelaria größtenteils nur noch mit angesammeltem Schmutzmaterial und nicht mehr mit frisch gewonnenen Rohstoffen produzieren. Das Unternehmen erhöhte seine Umsatzprognose für Öl und Gas auf eine neue Spanne von 65 bis 75 Millionen USD, dies sind 15 Millionen USD mehr als in der Vergangenheit. Allerdings hat Franco-Nevada auch seine Schätzungen für die Gesamtjahresproduktion für goldäquivalente Unzen um 20.000 auf die neue Spanne von 440.000 bis 470.000 Unzen reduziert.

Langfristig sollte sich die Situation bei den Edelmetallen verbessern. Harquail bemerkte, dass Candelaria im nächsten Jahr wieder zum Normalbetrieb zurückkehren sollte und der Start der Schlüsselmine Cobre Panama sollte ebenfalls zur Leistungssteigerung beitragen.

Was ein Schlüssel für Franco-Nevadas Turnaround werden könnte, ist ein neuer Vertrag mit Continental Resources (WKN: A0JEP5). Im Rahmen der strategischen Partnerschaft wird Franco-Nevada 220 Millionen USD zahlen, um bestehende Rohstoffrechte von Continental zu erwerben. Darüber hinaus wird das Streaming- und Lizenzunternehmen drei Jahre lang bis zu 100 Millionen USD pro Jahr investieren, um neue Rohstoffrechte zu erwerben. Das hat Franco-Nevada veranlasst, seine langfristige Öl- und Gasprognose bis 2022 auf einen Umsatz von 120 bis 140 Millionen USD anzuheben. Dies könnte dazu führen, dass Öl und Gas für Franco-Nevada zukünftig fast genauso wichtig wird wie Edelmetalle.

Franco-Nevadas Aktionäre mochten den Rückgang der Erträge nicht und so ist die Aktie nach den Ergebnissen leicht gesunken. Doch im Hinblick auf seine langfristige strategische Vision scheint Franco-Nevada die notwendigen Schritte zu unternehmen, um seinen Erfolg für die kommenden Jahre zu sichern, unabhängig davon, wie sich die Rohstoffpreise kurzfristig entwickeln werden.

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Dan Caplinger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien. 

Dieser Artikel von Dan Caplinger erschien am 14.08.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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