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Spotify und Samsung arbeiten zusammen und legen sich mit Apple an

Letzte Woche kündigten Spotify Technology (WKN:A2JEGN) und Samsung eine neue Partnerschaft an, wonach der Streamer zum neuen “Musik-Dienstleister” für Samsung-Geräte wird. Das Duo will Apple (WKN:865985) an den jeweiligen Fronten, an denen die beiden Unternehmen mit dem Mac-Hersteller konkurrieren, besser die Stirn bieten können. Die Ankündigung war Musik in den Ohren der Investoren, da die Aktien nach den Nachrichten um 5 % stiegen.

Hier sind die Gründe, warum die Partnerschaft perfekt zu Spotify und Samsung passt.

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Spotify ist überall

Eine der größten Stärken von Spotify ist die Allgegenwart, die durch eine Vielzahl von Hardware-Integrationen von Drittanbietern sowie ein plattformunabhängiges Modell ermöglicht wird. Der Zugriff auf den Musik-Streaming-Service auf nahezu jedem Gerät – von intelligenten Lautsprechern über mobile Geräte bis hin zu Spielkonsolen und Autos – könnte einem Premium-Abonnenten ein ganz neues Maß an Komfort bieten und Spotifys Wertangebot stärken. Im Gegensatz dazu ist Apple Music nur auf Apple-Hardware und Android-Handys verfügbar.

“Wir wissen, dass die Zuhörer verschiedene Arten von Musik zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten und vor allem auf verschiedenen Geräten streamen”, stellte Spotifys CEO Daniel Ek in einer Erklärung fest. “Wir denken, dass Musik auf ALLEN Geräten leicht zugänglich sein sollte – und wir wollen, dass der Wechsel von einem Gerät zum anderen nahtlos ist.”

Je tiefer die Integration, desto besser die Erfahrung. Angesichts der Tatsache, dass Samsung einer der produktivsten Hardwarehersteller der Welt ist, wird die Partnerschaft die Reichweite von Spotify drastisch erweitern und gleichzeitig eine tiefe Integration über alle Geräte hinweg ermöglichen, einschließlich Samsungs virtuellem Assistenten Bixby und dem neuen intelligenten Lautsprecher des Unternehmens Galaxy Home. Schon bald wird man Spotify auch über den Kühlschrank von Samsung steuern können, falls du dich für diese Art von Dingen interessierst.

Samsung war noch nie gut im Musik-Streaming

Jahrelang hat Samsung versucht, in den Musik-Streaming-Bereich mit wenig bis keinem Erfolg einzusteigen, wie mit seinem hauseigenen Music Service. Das südkoreanische Konglomerat hat auch versucht, Alphabets Google Play Music als Standard-Musikdienst zu verwenden, aber andererseits möchte man die Abhängigkeit von Google reduzieren, da der Suchriese bereits das Betriebssystem zur Verfügung stellt, das seine populärsten Geräte antreibt.

Es ist auch nicht so, als ob Google eine Delle im Musik-Streaming gemacht hätte, nachdem es die eigene Strategie mehrmals neu aufgelegt hat, einschließlich vor ein paar Monaten. Durch die Partnerschaft mit Spotify verringert Samsung den Druck, einen eigenen Musikdienst entwickeln zu müssen. Stattdessen lagert man das einfach an einen der dominanten Player auf dem Markt aus.

Der Gesamtmarkt wächst

Apple hat kürzlich Spotify auf dem US-Musikstreaming-Markt überholt, was den Dienst etwas unter Druck setzen könnte. Bei der letzten Telefonkonferenz hat Apples CEO Tim Cook den Wettbewerb als einen Wettbewerb bezeichnet, von dem alle etwas haben:

Aber wirklich, das Wichtigste in der Musik ist nicht der Wettbewerb zwischen den Unternehmen, die Musik anbieten, die wirkliche Herausforderung ist es, den Markt zu vergrößern. Denn wenn man alle Unternehmen zusammenzählt, die heute Musik-Abonnements anbieten oder Musik streamen, dann ist die Anzahl – außerhalb Chinas – wahrscheinlich weniger als 200 Mio. auf der ganzen Welt. Daher scheint es mir, dass es in diesem Geschäft eine außerordentliche Chance gibt, den Markt zu vergrößern.

Der Gesamtmarkt für Musik-Streaming-Abonnenten wächst zwar, aber der Wettbewerb um diese Abonnenten wird sich nur noch verschärfen.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Google und Apple. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 13.08.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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