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Wie man in Investmentfonds investiert

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Wer wissen will, wie man den richtigen Investmentfonds auswählt, ist hier genau richtig. Im folgenden Leitfaden habe ich alle wichtigen Informationen zusammengestellt, die man benötigt, um den Investmentfonds, der den persönlichen Anlagezielen am besten dient, schnell zu bewerten und auszuwählen. Investmentfonds gibt es in zahlreichen Variationen und mit einer Vielzahl von Gebühren, deswegen ist es wichtig, dass man alle wichtigen Informationen auf dem Zettel hat, bevor man sich letztlich entscheidet.

Was ist überhaupt ein Investmentfonds?

Ein Investmentfonds ermöglicht es einem, einen ganzen Korb mit verschiedenen Aktien zu besitzen, indem man einfach nur eine Aktie des Investmentfonds besitzt. Investmentfonds werden „aktiv verwaltet“, was bedeutet, dass jeder Investmentfonds einen Manager hat, dessen Aufgabe es ist, Aktien für die Aufnahme in den Fonds auszuwählen und zu versuchen, die Benchmark zu schlagen (normalerweise ein Index irgendeiner Art – wie der S&P 500 oder der Russell 2000). Als Gegenleistung für die sofortige Diversifikation eines Investmentfonds und den Zugang zu einer (hoffentlich) marktbeherrschenden Strategie zahlt man eine Verwaltungsgebühr.

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Vorteile einer Anlage in Investmentfonds

Investmentfonds bieten Privatanlegern einige Vorteile.

Sofortige Diversifikation. Wie bereits erwähnt, hält man mit einem Anteil an einem Investmentfonds gleich Vielzahl von verschiedenen Unternehmen. Das hilft bei der Absicherung des Portfolios und stellt sicher, dass man nicht zu sehr vom Erfolg einer bestimmten Aktie abhängig ist.

Zeitersparnis. Wer in einen Investmentfonds investiert, muss nicht unbedingt einzelne Aktien tracken – schließlich bezahlt man ja den Fondsmanager dafür. Für einen Anfänger oder jemanden, der nicht viel Zeit hat, ist das ein großer Vorteil. Wer nicht zumindest einige Stunden im Monat Zeit hat, um sich über den Aktienmarkt schlau zu machen, der ist mit einem Investmentfonds gut beraten.

Mögliche Outperformance. Die Manager der Investmentfonds zielen darauf ab, den Markt zu schlagen — sie möchten dem Anleger beweisen, dass sie jeden Cent ihrer Managementgebühr wert sind. Einige Investmentfonds schlagen in der Tat den Markt und ermöglichen es den Anlegern, die Früchte der Bemühungen der Fondsmanager zu ernten.

Nachteile einer Anlage in Investmentfonds

Natürlich ist kein Investmentvehikel perfekt. Investmentfonds haben auch ihre Nachteile.

Hohe Gebühren. Investmentfonds verlangen in der Regel deutlich höhere Gebühren als Indexfonds oder börsengehandelte Fonds (ETFs). Wir werden weiter unten etwas detaillierter auf die Gebühren eingehen, aber man muss bedenken, dass die durchschnittliche Kostenquote des aktiv verwalteten Aktienfonds 0,78 % des verwalteten Vermögens beträgt, während aktiv verwaltete Rentenfonds durchschnittlich 0,55 % berechnen. Das zumindest fand das Investment Company Institute im Jahr 2017 heraus. Aktienindexfonds und Rentenindexfonds haben dagegen eine Kostenquote von 0,09 % bzw. 0,07 %.

Historisch betrachtete Underperformance. Über 90 % der Aktienfonds haben in den letzten 15 Jahren an Wert verloren. (Rentenfonds haben sich etwas besser entwickelt, aber der gemischte Durchschnitt liegt immer noch bei 82 % der aktiv verwalteten Fonds, die gegenüber ihren Benchmarks verlieren. So zahlen die meisten Investoren in den meisten Fällen mehr Gebühren im Vergleich zu Indexfonds….nur, um dann gegenüber dem Markt zu verlieren.

Steuerliche Ineffizienz. Aktiv verwaltete Investmentfonds kaufen und verkaufen häufig Aktien. Diese Verkäufe – gemessen am Fondsumsatz, d.h. dem Wert der im vergangenen Jahr gekauften oder verkauften Vermögenswerte als Prozentsatz des gesamten Nettoinventarwerts des Fonds – führen zu steuerpflichtigen Ereignissen, wie beim Verkauf einer Aktie. Kapitalgewinnsteuern können die Anlagegewinne auffressen. Aktiv gemanagte Fonds lassen Anleger diese Steuern zahlen. Wer also nicht in ein steuerbegünstigtes Konto investiert, könnte jedes Jahr noch einmal zusätzliche Steuern zahlen.

Ein Leitfaden zu den Fondsgebühren

Kostenquote. Die Kostenquote ist die jährliche Gebühr, die ein Investmentfonds einem Anleger dafür berechnet, Geld im Fonds zu parken. Die Kostenquote deckt die Verwaltungskosten und Gehälter der Mitarbeiter des Fonds, und was übrig bleibt, geht als Gewinn an die Muttergesellschaft. Die Kostenquote beträgt in der Regel rund 1 % des verwalteten Vermögens oder weniger. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber man stelle sich vor, man hätte 20.000 Euro in einen Aktienfonds investiert, der eine durchschnittliche Kostenquote (0,78 %) hat und über 30 Jahre eine jährliche Rendite von 7 % erzielt. Diese 20.000 Euro würden auf 120.370 Euro anwachsen – nicht schlecht! aber in der Zwischenzeit werden einem 13.587 Euro als Gebühren in Rechnung gestellt. Weiterhin ist jeder Euro, den man an Gebühren zahlt, ein Euro, der nicht 7 % jährlich erwirtschaftete, also würden jene Gebühren einen noch einmal 18.288 Euro an verpassten Renditen kosten. Das sind insgesamt 31.875 Euro an Renditen, die am Ende in Gebühren verloren gehen.

12b-1 Gebühr. Diese Gebühr ist in der Regel Teil der Kostenquote und stellt speziell das für die Vermarktung des Fonds ausgegebene Geld dar. Es ist nicht an Fondsrenditen oder irgendetwas Betriebliches gebunden; es hilft dem Fonds nur, mehr Geld zu sammeln.

Front-End-Load. Darunter versteht man eine Gebühr auf die Erstinvestition in einen Investmentfonds, was bedeutet, dass man weniger Geld in den Fonds investieren muss. Beim obigen Beispiel: Ein Ausgabeaufschlag von 2,5 % würde eine Anfangsinvestition von 20.000 Euro auf 19.500 Euro reduzieren (weil der Einkauf in den Fonds 500 Euro kostet), und der Endsaldo würde auf 117.361 Euro fallen, weil man damit einen Teil des Zinseszins geopfert hat.

Back-End-Load. Klar: Back-End-Load bedeutet Gebühren, die erhoben werden, wenn man den Investmentfonds verkauft. In der Regel hat ein Investmentfonds entweder Front-End-Last oder eine Back-End-Last-Gebühren – selten beides. Nehmen wir also das 20.000-Dollar-Beispiel ohne Ausgabeaufschlag. Verkauft man nach 30 Jahren, würde die Back-End-Last-Gebühr einen zusätzliche 3.009 Dollar an Gebühren kosten und die Beteiligung auf 117.361 Euro reduzieren. Das sind genau die gleichen Kosten wie der Ausgabeaufschlag, denn 2,5 % der Gesamtsumme im Voraus oder 2,5 % der Gesamtsumme am Ende bedeuten eine Reduktion um den gleichen Betrag.

Deferred Load. Eine Deferred Load ist eine Form der Backend-Load, die einem das Äquivalent einer Frontend-Load berechnet. Sie wird berechnet, wenn man die Erstinvestition tätigt, aber aufgeschoben, bis man den Fonds verkauft. So würde eine Deferred Load von 2,5 % einen 500 Euro bei einer Anfangsinvestition von 20.000 Euro kosten, selbst wenn diese Investition seitdem auf 120.000 Euro angewachsen ist. (Und man zahlt erst, wenn man den Fonds verkauft hat.) Während alle Gebühren sich auf die Investitionsrendite auswirken, hat eine Deferred Load aus diesem Grund weniger Einfluss als ähnlich große Verkaufsgebühren.

Weitere wichtige Begriffe aus der Welt der Investmentfonds

Immer wieder werden einem Begriffe ins Auge springen, die ich weiter unten definiere. Die muss man kennen, wenn man den für sich richtigen Fonds finden will.

Fondsprospekt. Im Prospekt eines Investmentfonds findt man alle notwendigen Informationen, die man vor dem Investieren wissen muss. Der ist normalerweise online einsehbar und sollte dabei helfen, jenen Investmentfonds auszuwählen, der für das persönliche Anlageziel geeignet ist. Ich persönlich tendiere dazu, Fonds mit großen historischen Renditen, geringen Portfolioumsätzen (die ich unten definiere) und minimalen Gebühren zu suchen. Der Prospekt gibt auch Aufschluss über Fondsrisiken, die Ihnen wertvolle Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten geben können, wie die Hypothesen, die man im Vorfeld aufstellt, allesamt schief gehen kann.

Verwaltete Assets (auch Assets under Management, AUM). AUM beschreibt den Gesamtwert des Fonds im Hinblick darauf, wie viel Geld die Anleger in den Fonds investiert haben. Das ist wichtig zu wissen. Denn auch wenn riesige Fonds nicht automatisch großartige Investments bedeuten, sind kleine Fonds manchmal doch eben aus gutem Grund klein. Eine kleine AUM-Zahl — etwa unter 1 Milliarde US-Dollar — sollte gewöhnlich als Zeichen gesehen werden, dass man noch ein bisschen links und rechts schaut, bevor man sich für ein Investment entscheidet.

Inflows und Outflows. Investmentfonds verdienen ihr Geld durch die Erhebung von Gebühren auf der Grundlage ihrer AUM, so dass sie den Anreiz haben, die AUM zu vergrößern. Das geschieht auf zwei Arten: Steigerung des zugrunde liegenden NAV jeder Aktie durch die Auswahl der Gewinneraktien, und dadurch, dass man mehr und mehr Investoren in den Fonds holt. Letzteres wird als „Inflow“, also Zufluss eines Fonds bezeichnet. Im Gegensatz dazu hat ein Fonds, der sich in Schwierigkeiten befindet oder das Vertrauen der Anleger verloren hat, „Outflows“ (Abflüsse) bzw. einen Nettoverlust an Kapital (gemessen in Dollar).

Portfolio-Turnover. Der Portfolio-Turnover ist ein Maß dafür, wie häufig ein Fonds Wertpapiere (in der Regel Aktien) kauft und verkauft. Die tatsächliche Berechnung lautet: Die Anzahl der neu gekauften oder verkauften Aktien (je nachdem, welcher Wert geringer ist; die Zahlen werden in der Regel ähnlich sein) geteilt durch den NAV des Fonds in den letzten 12 Monaten. Er wird in Prozent ausgedrückt, so dass ein Fonds mit einem Portfolioumsatz von 75 % drei Viertel seiner Anlagen in den letzten 12 Monaten ersetzt hat. Höhere Umsätze bedeuten eine höhere Steuerbelastung am Jahresende und bedeuten auch, dass der Fonds in der Regel Wertpapiere für einen kürzeren Zeitraum hält. Hier bei The Motley Fool bevorzugen wir Fonds mit geringerem Turnover, da dies bedeutet, dass der Fondsmanager längerfristig denkt (was langfristig zu einer besseren Fondsperformance führt).

Fonds-Minimum. Viele Investmentfonds verlangen, dass man einen Mindestbetrag investiert, wenn man Aktien kaufen will. Wenn man weniger als diesen Betrag investiert, fallen oft zusätzliche Gebühren an. Da einem Gebühren die Renditen kaputtmachen können, ist es sinnvoll, erst einen Fonds zu kaufen, wenn man sich die Mindestanforderungen leisten kann.

No-Load Investmentfonds. Ein No-Load Investmentfonds hat keine Verkaufsgebühren oder Provisionen. Das bedeutet weniger Gebühren für Ihre Investitionsrendite. Nach denen sollte man Ausschau halten, und wenn der Finanzberater einem immer wieder stattdessen einen teureren empfiehlt, sollte man nachdenken, ob der wirklich im besten Interesse seiner Kunden handelt.

Aktienklassen. Viele Investmentfonds bieten mehrere Varianten desselben Fonds an, so dass man die Möglichkeit hat, verschiedene Anteilsklassen (in der Regel Aktien der Klassen A, B, C oder I) zu erwerben. Schauen Sie sich die Gebührenaufteilung für jede Klasse genau an, bevor Sie sich entscheiden, welche Sie kaufen möchten. Die Aktienklassen bezeichnen keinen Unterschied in der Anlagephilosophie oder der Qualität der Aktienauswahl; der einzige Unterschied besteht in den Gebühren und wer sie kaufen kann. „I“ steht für „institutionell“, so dass diese Klasse für den Kleinanleger in der Regel nicht zugänglich ist. FINRA, die jene Makler reguliert, die Investmentfonds verkaufen, hat ein ausgezeichnetes Fondsanalyse-Tool, mit dem man besser verstehen kann, welche Klasse am besten für einen geeignet ist.

Wie man am besten in Investmentfonds investiert

Jetzt, da wir die Grundlagen besprochen haben, schauen wir uns mal an, wie man in Investmentfonds investiert. Am Ende ist man ja dabei, um Geld zu verdienen, also bestrachten wir das am sinnvollsten mal aus der Perspektive.

1 Das Anlageziel klarmachen. Was wollen Sie erreichen? Wollen Sie Ihre Investition verdreifachen und gehen dabei ein gewisses Risiko eingehen? Dann ließe sich ein Small-Cap-Fonds in Betracht ziehen, der den Russell 2000 als Benchmark verwendet. Kapital erhalten und Erträge erwirtschaften? Ein Rentenfonds ist vielleicht die beste Wahl. Lieber Einkommen und Kapitalzuwachs? Ein aktienorientierter Dividendenfonds könnte in dem Fall Sinn ergeben.

2 Den Zeithorizont definieren. Die Zeit, die man das Geld für einen arbeiten lassen will, ist wichtig: Je länger, desto effektiver nutzt es den Zinseszins. Hier bei The Motley Fool glauben wir im Allgemeinen nicht daran, Geld mit einem Zeithorizont von weniger als drei Jahren zu investieren – und die meisten von uns planen,unsere Zeit auf dem Markt in Jahrzehnten, nicht in Monaten oder Jahren. Der Grund ist einfach: Märkte gehen auf und ab, oft heftig, über Wochen, Monate und Jahre hinweg – aber über Jahrzehnte hinweg gibt es einen langsamen, aber ziemlich stetigen Aufstieg.

3 Gebühren reduzieren (und hohe Gebühren vermeiden). Wie die obigen Beispiele hoffentlich gezeigt haben, sind Gebühren mit die größten Feinde der Investitionsrendite. Wenn ein Investmentfonds Verkaufsgebühren irgendeiner Art berechnet, sollte man fernbleiben. (Denken Sie daran: No-Load-Fonds erheben keine dieser Gebühren.) Vermeiden Sie auch Fonds, die viel mehr als die durchschnittliche Kostenquote von 0,78 % für Aktienfonds verlangen. Hier bei The Motley Fool ist unsere allgemeine Faustregel, dass man nicht mehr als 1 % des investierten Vermögens pro Jahr in Gebühren zahlen sollte. Hohe Kostenquoten und Umsatzbelastungen sind mit dieser Regel nicht vereinbar.

4 Sehen Sie sich die historischen Renditen des Fonds an. Der andere große Feind der Investment-Renditen sind, nun, schlechte Investitionen. Glücklicherweise zeigt einem der Fondsprospekt die Wertentwicklung des Fonds in der Vergangenheit im Vergleich zu seiner Benchmark. Hat der Fonds in den letzten fünf, zehn und 15 Jahren eine unterdurchschnittliche Leistung erbracht? Wenn ja, dann gibt es hunderte andere, die man in Betracht ziehen kann. Und wenn der Fonds seit mindestens fünf Jahren nicht mehr rundläuft, wäre ich besonders misstrauisch. Schließlich hilft Ihnen die historische Performance zu verstehen, wie sich der Fonds sowohl in guten Zeiten (wie der Hausse ab 2009) als auch in schlechten Zeiten (der Großen Rezession) entwickelt. Man will einen Fonds, der gezeigt hat, dass er in beiden Marktsegmenten gut abschneiden kann. Erwägen Sie auch, die Renditen nach Abzug der Gebühren zu überprüfen und diese mit der Benchmark zu vergleichen; das wird einem helfen zu verstehen, ob der Fonds auch nach Abzug der zusätzlichen Kosten besser abschneidet. Ist dies nicht der Fall, sucht man sich einen anderen Fonds (und betrachtet passiv verwaltete Indexfonds als mögliche Alternative).

5 Niedrigere Fondsumsätze anstreben. Wie bereits erwähnt, bedeutet ein geringerer Umsatz, dass der Fondsmanager einen längerfristigen Fokus hat, und er reduziert auch die steuerliche Ineffizienz des Investmentfonds. Das ist eine Win-Win-Situation. Ich persönlich vermeide Fonds mit einem Jahresumsatz von mehr als 20 %: Fondsmanager, die versuchen, den Markt zu timen, tendieren dazu, eine Underperformance zu erzielen.

6 Lernen Sie den Fondsmanager kennen. Eine Investition in einen aktiv verwalteten Investmentfonds ist auch eine Investition in den Fondsmanager. Das sind Menschen – samt Karrieren, Erfolgen und Philosophien. Man sollte sich über den Menschen hinter den Fonds informieren und sichergehen, dass das jemand ist, dem man sein Geld anvertrauen will.

7 Investieren Sie in den Investmentfonds. Wenn Sie einen Investmentfonds gefunden haben, der allen sechs oben genannten Anforderungen entspricht, dann hat man den vielleicht richtigen gefunden. Der Rest ist ziemlich einfach: Wenn Sie ein Online-Brokerage-Konto hat, meldet man sich an und gibt einen Auftrag für den Großteil des Fonds, den Sie kaufen möchten. Sie erhalten Anteile auf Basis des Schlusskurses des Investmentfonds an diesem Tag.

Den Überblick über die Anlage behalten

Nun, da man einen Investmentfonds gekauft hat, kann man sich ja zurücklehnen, oder? Falsch. Man sollte zumindest einmal im Quartal prüfen, dass sich alles gut entwickelt. Man sollte bedenken, dass selbst besten Aktienpicker aber von Zeit zu Zeit mal danebenliegen, so dass die schlechte Performance eines Quartals nicht unbedingt das Ende der Beziehung zum Fonds bedeuten sollte. Wenn sich das aber zu einem Trend entwickelt, muss man handeln.

Vergleichen Sie den eigenen Fonds mit anderen – wie entwickeln die sich? Das hilft einem zu verstehen, ob die gesamte Branche gerade Probleme hat oder ob dann doch der Manager Schuld trägt. Und wenn ein Fonds weit über den anderen liegt, und das auch schon in der Vergangenheit oft bewiesen hat, dann sollte man darüber nachdenken, sich in diesen Fonds einzukaufen.

Aber wenn man Probleme hat, einen Investmentfonds zu finden, der nach Abzug der Gebühren noch seinen Benchmarkindex übertrifft, sollte man sich Gedanken machen, ob ein Indexfonds oder ein ETF die besseren Anlage ist. Die werden den Benchmark nicht übertreffen, aber zumindest die richtige Leistung bringen. Und angesichts der historischen Rendite des Marktes von rund 7 % pro Jahr könnte das auf lange Sicht gut genug sein.

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Dieser Artikel von Michael Douglass erschien am 11.8.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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