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Dieser Meilenstein könnte Marriott-Aktien noch höher treiben

Quelle: Marriott

Eine starke Wirtschaft ist für den Reise- und Hotelgigant Marriott International (WKN: 913070) großartig, welcher vom zyklischen Nachfrage-Boom nach seinen Unterkünften voll profitieren konnte. Aber nicht nur die eigenen Hotels, die immer wieder Millionen von Gästen anziehen, sondern auch die im Zuge der Fusion mit Starwood Hotels & Resorts erworbenen Hotels haben Marriotts Wachstum weiter gesteigert.

Mit Blick auf den Bericht zum zweiten Quartal vom Montag (06.08.2018) erwarteten Marriott-Investoren überproportionale Umsatz- und Ertragssteigerungen und der Hotellerie-Konzern lieferte beides. Zudem soll Marriotts neuestes Angebot die Nachfrage noch weiter ankurbeln. Jetzt, da das Unternehmen endlich eine Reihe von Prämien über alle drei Treueprogramme vereinheitlicht, werden Marriotts wertvollste Kunden die Aufmerksamkeit, die sie vom Hotelunternehmen erhalten, voll und ganz würdigen und dies könnte sie zukünftig noch loyaler – und wertvoller – machen.

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Marriott-Aktionäre genießen ihren Aufenthalt

Marriotts Ergebnisse für das zweite Quartal setzten ihre positive Dynamik von Anfang des Jahres fort. Die Bruttoumsatzerlöse stiegen um 12 % auf 951 Millionen USD, obwohl das schwächere Wachstum der Kostenrückerstattungen das Gesamtumsatzwachstum auf etwa 2,5 % begrenzte. Der Nettogewinn stieg um 25 % auf 610 Millionen USD und selbst nach Abzug einiger außerordentlicher Posten lag der bereinigte Gewinn mit 1,73 USD je Aktie weit über der Prognose von 1,38 USD je Aktie.

Marriotts Umsatzwachstum entsprach im Wesentlichen dem, was wir zuletzt gesehen haben. Der vergleichbare konzernweite Umsatz pro buchbarem Zimmer (RevPAR) stieg weltweit um 3,8 % und beschleunigte sich damit gegenüber dem ersten Quartal leicht. Die Nordamerika-Ergebnisse waren mit einem Anstieg von 3,1 % etwas schleppend, aber dafür trugen die internationalen Zuwächse von 5,7 % dazu bei, Marriotts Gesamtumsatz zu erhöhen. Die Grund-Management- und Franchise-Gebühren stiegen gegenüber dem Vorjahr um 12 % und die Provisions-Management-Gebühren sogar um 14 %. Nordamerika und die Region Asien-Pazifik trugen beide zu diesen Zuwächsen bei und eine Kombination aus mehr Umsatz und Kreditkartenmarkengebühren erhöhte die Grundentgelte.

Die Investoren haben sich daran gewöhnt, dass das Marriott-Netzwerk expandiert und dies geschah auch im zweiten Quartal. Marriott erwarb 142 neue Immobilien mit mehr als 23.000 Zimmern, wodurch sich das gesamte Anlagevermögen auf mehr als 6.700 Immobilien und Ferienwohnanlagen erhöhte. Die Zahl der Zimmer stieg auf fast 1,29 Millionen. Marriott hat sogar die Möglichkeit, mit 2.740 Objekten in seiner weltweiten Projektentwicklung diese Zahl um weitere 466.000 zu erhöhen.

CEO Arne Sorenson zeigte, wie erfolgreich Marriott weltweit ist. „In Nordamerika,“ sagte Sorenson, „ermöglichte uns ein solides Gruppengeschäft, die Zimmerpreise im Quartal weiter zu erhöhen.“ Unterdessen verwies der CEO auf sein Luxusgeschäft in Übersee und bemerkte, dass „mehr als 40 % der neu hinzugekommenen Hotelzimmer außerhalb Nordamerikas liegen und sich mehr als ein Drittel auf der gehobenen und Luxus-Ebene befinden“.

Kann Marriott weiter wachsen?

Vielleicht steht die größte Errungenschaft noch bevor. Am 18. August wird Marriott ein einheitliches Bonussystem für alle drei Treueprogramme einführen. Die Idee dahinter, so Sorenson, ist es, „ein unglaublich reichhaltiges Programm zu schaffen“, in dem „es den Mitgliedern leichter fällt, Punkte einzulösen, Elite-Status zu erreichen und Buchungen über das gesamte Portfolio hinweg durchzuführen“. Marriott ist zuversichtlich, dass sich die Bemühungen zur Vereinheitlichung der Starwood- und Marriott-Programme durch eine größere Kundenbindung auszahlen werden.

Marriott ließ seine Prognose weitgehend unverändert. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen in Nordamerika weiterhin mit einem Umsatzanstieg pro verfügbarem Zimmer von 2 bis 3 %, in allen anderen Ländern von 5 bis 6 % und weltweit von 3 bis 4 %. Die Bruttoeinnahmen sollten gegenüber dem Vorjahr um etwa 10 bis 12 % steigen. Marriotts Gewinnprognose wurde auf 5,81 bis 5,91 USD je Aktie erhöht.

Unterdessen gab Marriott auch für das dritte und vierte Quartal eine Prognose heraus. Demnach sollen die Bruttoeinnahmen aus Gebühren im dritten Quartal zwischen 915 und 935 Millionen USD und im vierten Quartal zwischen 929 und 944 Millionen USD liegen, mit einem Gewinn in der Spanne von 1,27 bis 1,32 USD beziehungsweise 1,47 bis 1,52 USD je Aktie. Der RevPAR sollte in beiden Perioden um etwa 2,5 bis 3 % steigen.

Die Marriott-Investoren waren von den Aussichten für den Rest des Jahres nicht ganz überzeugt und so verlor die Aktie nach der Ankündigung etwa 3 %. Doch mit der Aussicht auf ein einheitliches Prämienprogramm, welches wahrscheinlich mehr Kunden bringen und halten wird, scheint Marriott bei seinen kontinuierlichen Bemühungen, Synergien mit seiner Starwood-Akquisition zu schaffen, auf dem richtigen Weg zu sein.

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Dan Caplinger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Marriott International-Aktien.

Dieser Artikel von Dan Caplinger erschien am 06.08.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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