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3 Internetaktien, die einen Killer-Vorteil haben

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Manche Leute sagen, dass das Internet der große Nivellierer sei. Das World Wide Web gleicht das Spielfeld aus, denn die Welt ist nur einen Klick von deiner digitalen Tür entfernt. Zum Glück für Investoren läuft es nicht immer so. Es gibt viele dot-com-zentrierte Unternehmen, die große Vorteile gegenüber der Konkurrenz haben.

Netflix (WKN:552484), Twilio (WKN:A2ALP4) und Facebook (WKN:A1JWVX) dominieren die Bereiche Premium-Videostreaming, In-App-Kommunikationslösungen und Social Networking. Sie haben die Investoren im Laufe der Jahre reich belohnt und die Schwarzmaler „aufgefressen“, welche die Größe ihrer Burggräben unterschätzt haben. Lass uns nun die Killer-Vorteile durchgehen, die Netflix, Twilio und Facebook mit großem Erfolg ausnutzen.

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Netflix

Es scheint, als ob jeder einzelne Internet-, Telekommunikations- und Medienriese sein Augenmerk auf Streaming-Videoinhalte richtet, aber niemand dominiert den Premium-Markt so wie Netflix. Netflix fügte im zweiten Quartal 5,1 Millionen Neukunden hinzu, und obwohl diese Nachricht die Anleger enttäuschte, da sie hinter der früheren Prognose von Netflix zurückblieb, wirst du kein anderes Unternehmen finden, das in diesem Jahr 5,1 Millionen zahlende Kunden zu seinem eigenständigen Premium-Service hinzufügt. Netflix hat ein Wachstum von mehr als 40 % zu verzeichnen, da es seinen Kundenstamm vergrößert und mehr Umsatz aus dem Durchschnittsmitglied herausholt.

Der Vorteil dabei ist, dass Netflix seine Contentkosten auf mehr zahlende Nutzer verteilen kann als jeder andere. Netflix hatte bis Ende Juni 130,1 Millionen Abonnenten, und was noch wichtiger ist, 124,4 Millionen von ihnen sind zahlende Mitglieder. Rivalen mit Millionen oder sogar Dutzenden von Millionen zahlender Nutzer können sich die rund 8 Milliarden Dollar, die Netflix in diesem Jahr in neue Programminhalte investieren wird, nicht leisten. Content ist wichtig, und während Netflix die Kluft zwischen den Abonnentenzahlen vergrößert, wird gleichzeitig das Angebot ausgebaut.

Twilio

Twilio ist kein bekannter Name wie Netflix, aber das macht das Unternehmen nicht weniger zu einem Monster in der engeren Nische, die es dominiert. Twilio ist der führende Anbieter von In-App-Kommunikationslösungen. Wenn du das nächste Mal dein Netflix-Passwort zurücksetzen musst oder dein Uber-Fahrer dich anruft, um dir mitzuteilen, dass du nicht an der richtigen Ecke wartest, kannst du Twilio dafür danken, dass es deine Erfahrung verbessert hat, ohne die jeweilige App verlassen zu müssen. Twilio rockt, und das nicht nur, weil sich der Aktienkurs in diesem Jahr mehr als verdoppelt hat. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 48 % und Twilio sollte mit einem weiteren starken Bericht aufwarten, wenn es die Zahlen für das zweite Quartal bekannt gibt.

Der große Vorteil dabei ist, dass Twilio ein Nischenpionier und Liebling in einer Branche ist, in der die Wechselkosten hoch sind. Die meisten der führenden Softwareentwickler verwenden Twilio. Es mag billigere Lösungen geben, aber Top-Apps werden sicherlich keinen Schaden riskieren, indem sie mit weniger bewährten Spielern zusammenarbeiten, um Kosten zu sparen. Twilio ist nicht immun. Es musste im letzten Jahr einen Rückschlag einstecken, als Uber und Lyft begannen, einige In-App-Features an Twilio-Rivalen auszulagern. Da jedoch die Zahl der aktiven Kunden von Twilio im ersten Quartal um 33 % gestiegen ist und der Umsatz pro Benutzer gestiegen ist, ist es ein Beweis dafür, dass man auch in den mörderischsten Segmenten nachhaltige Burggräben finden kann.

Facebook

Es mag wie ein lausiges Timing erscheinen, jetzt einen Lobgesang auf Facebook anzustimmen. Die Aktie wurde letzte Woche durchgeschüttelt, nachdem sie enttäuschende Finanzergebnisse veröffentlicht hatte. Die Investoren drehen durch, weil die Zahl der aktiven Nutzer in Europa zurückgeht. Stagnierende täglich aktive Nutzer auf der anderen Seite des Atlantiks haben auch nicht geholfen. Im Tumult komplett untergegangen ist, dass der Umsatz in diesem Zeitraum immer noch um beeindruckende 42 % gestiegen ist.

Die Geheimwaffe von Facebook besteht aus Skalierung und Information. Unterschätze nicht eine Plattform, die monatlich 2,23 Milliarden aktive Nutzer und 1,47 Milliarden täglich aktive Nutzer anzieht. Die Leute gehen auf Facebook, weil dort die Familie, Freunde und Kollegen sind. Das ist der Netzwerkeffekt hoch drei. Einige mögen argumentieren, dass jüngere Nutzer zu Instagram als bildzentrierte soziale Plattform ihrer Wahl strömen oder auf WhatsApp zurückgreifen für die reine Online-Kommunikation. Aber Facebook besitzt diese Dienste auch.

Zudem verfügt Facebook über einen jahrelangen Datenschatz, ein Pluspunkt, der auch auf Netflix zutrifft. Niemand kennt die Nutzungstrends besser als Netflix, wenn es um Videos geht. Das Gleiche gilt für Facebook, wenn es um fast alles andere geht. Diese Art von Informationen zu besitzen, das kann auch mal nach hinten losgehen, wie im letzten Jahr, als Facebook auf frischer Tat ertappt wurde. Informationen sind jedoch Gold wert – und diese Unternehmen wissen genau, wie man es in Geld umwandelt. Das Internet ist der große Nivellierer, aber manchmal sorgen Wettbewerbsvorteile der Marktführer dafür, dass sie auf einem anderen Niveau spielen können.

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Rick Munarriz besitzt Aktien von Netflix. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Facebook, Netflix und Twilio.

Dieser Artikel von Rick Munarriz erschien am 30.07.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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