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Bank of Canada: 5 Dinge, die man vom letzten Treffen mitnehmen kann

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Letzte Woche hat die Bank of Canada das fünfte ihrer acht geplanten Treffen für dieses Jahr abgehalten, um die Geldpolitik und die Aussichten für die Wirtschaft Kanads zu erörtern.

Hier sind die fünf Dinge, die aus diesem Treffen hervorgegangen sind – und die man auf dem Schirm haben sollte.

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Kanadas Zentralbank erhöht erneut ihren Leitzins

Die wichtigste Sache ist, dass die Bank of Canada (BoC) noch einmal den Nachtkreditzins für das vierte Mal in den letzten 12 Monaten anhebt.

Der Tagesgeldsatz ist das wichtigste politische Instrument, über das die Zentralbank verfügt, und höhere Zinsen signalisieren, dass die Bank eine restriktivere Haltung einnimmt.

Wenn die Zinsen steigen, erhöht dies die Kosten, um Geld für Unternehmen und Privatpersonen zu leihen. Während dies tendenziell zu höheren Gewinnen für Kreditgeber wie unter anderem die Toronto Dominion Bank (WKN:852684) und die Royal Bank of Canada (WKN:852173) führt, neigt dies auch dazu, das Wachstum zu dämpfen. Das ist zwar keine riesige Katastrophe, ist aber auch alles andere als toll für die Märkte.

Der kanadischen Wirtschaft geht es weiterhin einigermaßen gut

Die BoC veröffentlichte auch ihren aktualisierten Ausblick für die kanadische Wirtschaft.

Grundsätzlich prognostiziert die Bank mehr von der gleichen Wachstumsschwäche, die Kanada in den letzten zehn Jahren erlebt hat.

Das kanadische Bruttoinlandsprodukt soll 2018 um 2 % wachsen, gefolgt von einem erwarteten Wachstum von 2,2 % im Jahr 2019 und einem Rückgang auf 1,9 % im Jahr 2020.

Das ist nicht gerade die Art von Nachrichten, die einen von den Socken haut, aber es könnte auch viel schlimmer sein.

Der US-Wirtschaft geht es gut, anderen Märkten nicht unbedingt

Die BoC gab in ihrer Mitteilung bekannt, dass das US-Wirtschaftswachstum „stärker als erwartet“ gewesen sei, und hob daher ihren Ausblick für das Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts für 2018 von 2,7 % auf 3,1 % an.

Gleichzeitig senkte die BoC aber auch ihre Prognose für einige wichtige internationale Märkte, darunter China, Japan und den Euroraum, aufgrund der „erheblichen Risiken“ dieser Volkswirtschaften.

Kanadas Beschäftigungsaussichten sind „durchwachsen

Die Bank berichtete, dass das Lohnwachstum nach wie vor über 2 % liegt; sie wies aber auch darauf hin, dass das Wachstum etwas geringer ist als das, was man von einer Wirtschaft erwarten könnte, die angeblich Vollbeschäftigung hat oder zumindest nahe dran ist.

Ein Teil des Grundes dafür könnte sein, dass in letzter Zeit mehr Menschen in die Belegschaft eingetreten sind, während die Unternehmen langsamer neue Mitarbeiter eingestellt haben.

Das Problem

Neben der Anhebung des Leitzinses war wohl der größte Takeaway des Treffens in der vergangenen Woche die Aussage, dass „eskalierende Handelsspannungen erhebliche Risiken für die Aussichten darstellen.“

Eskalierende Handelsspannungen waren der Hauptgrund dafür, dass die BoC ihre Aussichten für wichtige Auslandsmärkte gesenkt hat, da es immer deutlicher wird, dass die USA entschlossen sind, mehr aus ihren bestehenden Handelsbeziehungen herauszuholen.

Gute und schlechte Nachrichten

Die gute Nachricht dabei ist, dass die kanadische Wirtschaft weiterhin auf einem soliden Fundament steht, einschließlich der Erwartungen für ein unscheinbares, aber dennoch stetiges Wachstum in den nächsten Jahren und einen recht robusten Arbeitsmarkt.

Die schlechte Nachricht ist, dass der Anstieg der Kreditkosten und eine restriktive Geldpolitik nicht viel dazu beitragen werden, die Wirtschaft anzukurbeln, und wenn sich die laufenden Handelsverhandlungen plötzlich zum Schlechten wenden, könnte dies das Problem sogar noch verschlimmern.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Jason Phillips erschien am 21.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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