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3 Wege, wie Google das Cloud-Geschäft vergrößern wird

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Alphabets (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H) Tochterunternehmen Google ist ein Underdog im Cloud-Plattform-Markt, der hauptsächlich von Amazon (WKN:906866) und Microsoft (WKN:850747) dominiert wird. Zu Beginn dieses Jahres gab Google bekannt, dass das gesamten Cloud-Geschäft des Unternehmens einen Umsatz von über 1 Mrd. US-Dollar pro Quartal erwirtschaftet hatte.

Das klingt beeindruckend, liegt aber deutlich hinter Microsoft und Amazon. AWS (Amazon Web Services), das keine Produktivitätssoftware wie die G-Suite von Google anbietet, erwirtschaftete im letzten Quartal 6,1 Mrd. US-Dollar Umsatz. Microsoft, das Cloud-Services wie Office 365, Dynamics CRM und Azure besitzt, erzielte im letzten Quartal einen Umsatz von 6,9 Mrd. US-Dollar.

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Auch das Cloud-Geschäft von Google erlitt Anfang Juli einen erheblichen Rückschlag, als Google Clouds COO Diane Bryant, die im vergangenen November zur Sparte gekommen war, abrupt zurücktrat. Einige Analysten erwarteten, dass sie Diane Greene als CEO der Cloud-Sparte ersetzen würde, da Greene angeblich Schwierigkeiten hatte, das Geschäft auszubauen.

Trotz dieser Herausforderungen ist Greene optimistisch. Lass uns daher einen genaueren Blick auf die drei Hauptziele werfen, die Greene und die Führungskräfte von Google Cloud kürzlich auf Googles jährlicher Next-Konferenz in San Francisco vorgestellt haben.

1. Fokussierung auf den Unternehmensmarkt

Amazon hat mit AWS den First-Mover-Vorteil im Cloud-Markt, der große Unternehmenskunden wie Comcast und General Electric anzog. In der Zwischenzeit nutzte Microsoft die Präsenz seiner Unternehmenssoftware (Windows und Office), um seine Cloud-Services zu verkaufen.

Google mangelte es an beiden Vorteilen und das Unternehmen fiel im Enterprise-Markt zurück. Auf der Next-Konferenz erklärte Greene, dass Google neue Cloud-basierte Dienste für bestimmte Nischen der nächsten Generation einführen würde anstatt direkt mit Amazon und Microsoft zu konkurrieren.

Zum Beispiel können Unternehmen das neue Contact Center nutzen, das Gespräche für Call-Center mit Menschen und Chatbots analysiert, um Kundenservice-Prozesse zu rationalisieren. Sie können auch den Cloud-Spanner-Service zur Organisation von Datenbanken in der Cloud oder AutoML-Dienste (Maschinelles Lernen) zur Analyse großer Datenmengen nutzen. Google will auch mehr Unternehmenskunden davon überzeugen, von den Office-Tools von Microsoft auf die G-Suite-Dienste umzusteigen.

Der Versuch, Nischen zu besetzen, klingt logisch. Amazon und Microsoft können aber auch konkurrierende Dienste in ihren Cloud-Infrastruktur-Plattformen bündeln, was es für Google schwierig machen würde, im Enterprise-Markt Fuß zu fassen.

2. Feinde von Amazon für sich gewinnen

Greene gab außerdem bekannt, dass Google Target, einen der größten Einzelhändler des Landes mit über 1.800 Geschäften, als Kunden der Cloud-Plattform gewonnen hat. Die Entscheidung von Target, die Google Cloud-Platform anstelle von AWS zu nutzen, zeigt, dass die Einzelhändler, die sich durch den Marktplatz von Amazon bedroht fühlen, nicht daran interessiert sind, das margenstarke Cloud-Geschäft von Amazon zu unterstützen.

Das bedeutet, dass Google die Chance hat, im wachsenden Retail-Cloud-Markt zu expandieren, der nach Schätzungen von Mordor Intelligence zwischen 2017 und 2023 von 13,2 Mrd. US-Dollar auf 40,8 Mrd. US-Dollar wachsen könnte. Google sicherte sich auch Home Depot als Google Cloud-Kunde im Jahr 2016.

Viele Einzelhändler arbeiten jedoch aus ähnlichen Gründen mit Microsoft zusammen. Microsofts Liste der Azure-Kunden enthält bereits Wal-Mart, Costco und Walgreens – daher könnte Google nur noch als eine  zweite Alternative zu AWS angesehen werden.

3. Umzug in lokale Clouds

Im Allgemeinen laufen lokale Netzwerke auf privaten Clouds, die die Daten hosten, die Unternehmen nicht auf öffentliche Cloud-Plattformen hochladen möchten. In der Zwischenzeit überbrücken „hybride“ Clouds die Lücke zwischen privaten und öffentlichen Clouds, sodass Unternehmen einige Daten in die Cloud hochladen und andere Daten in ihren privaten Clouds behalten können.

Private und hybride Implementierungen werden in der Regel von großen Unternehmen wie Microsoft, IBM und Hewlett-Packard Enterprise durchgeführt. Allerdings versucht Google, sich mit „Virtual Private Clouds“ in Quarantänebereichen von lokalen Netzwerken in diesen Markt zu drängen.

Ein Kernstück dieser Bemühungen ist die Google Kubernetes Engine, ein System, das das Open-Source Container-Orchestrierungssystem von Kubernete nutzt, um bestimmte Anwendungen und Prozesse voneinander zu isolieren.

Der Einstieg in den lokalen Einsatz klingt nach einer interessanten Möglichkeit, Microsoft entgegenzuwirken, aber Microsoft und Amazon bieten bereits ähnliche Dienste an. Microsoft bietet Azure Stack als einheitliche Plattform für öffentliche und private Clouds an und Amazon hat bereits 2009 einen eigenen „Virtual Private Cloud“-Service eingeführt.

Immer noch der Außenseiter…

Google versucht verzweifelt, mit Amazon und Microsoft im Cloud-Markt Schritt zu halten, aber die Bemühungen des Unternehmens sind einfach nicht besonders spannend. Greene teile TechCrunch kürzlich mit, dass Google immer noch langfristig auf dem Cloud-Markt denkt. Aber ich denke, das Unternehmen könnte dieses Spiel auch verlieren, wenn es nicht gelingt, Kunden mithilfe von innovativen neuen Funktionen von Amazon und Microsoft wegzulocken.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, ist im Vorstand von Motley Fool. Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet bei LinkedIn und ist im Vorstand von Motley Fool. LinkedIn ist ein Tochterunternehmen von Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien) und Amazon. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Short September 2018 $180 Calls auf Home Depot und Long January 2020 $110 Calls auf Home Depot. The Motley Fool empfielht Costco Wholesale und Home Depot.

Dieser Artikel von Leo Sun erschien am 22.6.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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