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Top-Aktien für August

Foto: Getty Images

Stefan Graupner: Xencor

Xencor (WKN: A1W96L) ist ein Biotech mit einer führenden Plattformtechnologie, die es erlaubt, Antikörper mit mehr als nur einer Aktivität auszustatten. Mit ihrer Plug & Play-Technologie können Antikörper schneller und besser entwickelt werden, um ein optimales Wirkprofil zu haben.

Nicht umsonst sind Novartis, MorphoSys, Amgen, Alexion, Boehringer Ingelheim und andere mit an Bord, denn Xencor hat bei bispezifischen Antikörpern eine Führungsposition inne. Neben 8 verpartnerten Programmen verfolgt Xencor aber auch 8 eigene Programme und ist zudem bestens finanziert.

Dabei sind insgesamt 2 Wirkstoffe in klinischer Phase 3, 2 weitere in Phase 2 und 7 in Phase 1. Die erste Zulassung könnte also bald geschehen.

Stefan Graupner besitzt keine der erwähnten Aktien.


Ralf Anders: Thales Group

Was Industrie 4.0 heute noch ausbremst, sind vor allem Sicherheitsbedenken. Das Unternehmen, das vielleicht am besten für Abhilfe sorgen kann, heißt Thales Group (WKN: 850842).

Der einzige große und unabhängige Anbieter von Bahnsignaltechnik ist ebenso ein hochgeachteter Lieferant von Weltraum- und Verteidigungstechnik. Seit vielen Jahren investiert Thales auch in den Ausbau des Bereichs Cybersecurity, der jetzt immer bedeutender wird. Über die aktuelle Übernahme von Gemalto (WKN: A0CA8L) wird das Leistungsportfolio mit führender Identifizierungstechnik komplettiert.

Egal ob Schlachtfeld, Verkehrschaos oder Fabrikhölle: für Thales sind das alles komplexe Systeme und Netzwerke, in die das Unternehmen Sicherheit, Ordnung und Effizienz bringt. Ein Konzern mit klarer Vision, der vor einer großen Zukunft steht.

Ralf Anders partizipiert über ein von ihm betreutes Indexzertifikat an der Aktienentwicklung von Gemalto.


Björn König: Wirecard

Anfang Juli war Wirecard (WKN: 747206) das große Thema in den Medien. Der Commerzbank droht nämlich nach 30 Jahren aufgrund ihres Börsenwertes ein unrühmliches Ende im DAX. Wirecard steht schon als Nachfolger in den Startlöchern. Zwar gab das Papier aufgrund von Gewinnmitnahmen im Juli nach, die Zukunft des Payment-Abwicklers sieht aber nach meinem Empfinden positiv aus. Sie haben sich als Zahlungsabwickler in der FinTech-Branche einen Namen gemacht. Auch bei MasterCard. Gemeinsam will man das kontaktlose Bezahlen mit Wearables voranbringen. Der Technologie werden gute Chancen prophezeit, Smartphones, Bargeld und Karten bei Zahlungen abzulösen.

Björn König besitzt keine der erwähnten Aktien.


Thomas Brantl: Lufthansa

Meine Top-Aktie im August ist die Lufthansa (WKN: 823212)-Aktie. Die Aktie ist in den letzten Monaten unter die Räder gekommen und hat seit dem Jahreswechsel knapp 32 % an Wert verloren (Stand: 21.07.2018).

Klar, die steigenden Ölpreise sind Gift für die Lufthansa und alle anderen Airlines. An den Stärken der Lufthansa ändert der Ölpreis aber nichts. Da wären beispielsweise das riesige Streckennetz, das größte Bonusmeilen-Programm Europas und die starke Marke.

Gerade im Hub-to-Hub-Geschäft sehe ich nicht wirklich einen Konkurrenten, der der Lufthansa in Europa das Wasser reichen könnte. Das alles bekommst du jetzt 32 % günstiger als im Dezember 2017 – weshalb die Lufthansa-Aktie meine Top-Aktie im August ist.

Thomas Brantl besitzt Aktien der Lufthansa.


Stefan Naerger: Rocket Internet

Mein Favorit für den August ist die Aktie von Rocket Internet (WKN: A12UKK). So langsam scheint sich der Markt mit dem Startup-Inkubator anzufreunden. Alleine in den letzten drei Monaten konnten sich die Investoren von Rocket Internet über ein Plus von etwa 23 % freuen (Stand: 23.07.2018).

Kein Wunder, denn die Berliner liefern – nach Delivery Hero und Hello Fresh ist seit einiger Zeit auch Home24 an der Börse. Laut eigenen Aussagen stehen in Zukunft verstärkt die Bereiche Fintech, Software und künstliche Intelligenz auf dem Einkaufszettel. Das wäre ganz nach meinem Geschmack. Oliver Samwer scheint ebenso optimistisch zu sein. Zuletzt investierte der CEO von Rocket Internet satte 29.000.000,00 Euro in sein Unternehmen.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Rocket Internet


Vincent Uhr: Berkshire Hathaway

Eigentlich sind veränderte Aktienrückkaufbedingungen allein kein Grund, um eine Aktie hervorzuheben. Im Falle Berkshire Hathaways (WKN: A0YJQ2) kann man die Sache jedoch durchaus anders sehen.

Denn mit der Lockerung der hauseigenen Rückkaufpolitik erhält Buffett mehr Flexibilität und könnte zugleich vermutlich einen Teil seines 108-Milliarden-US-Dollar-Cash-Problems loswerden.

Dass nun langfristig Berkshire Hathaways liquide Mittel nicht im Sinne der Aktionäre verwendet werden, glaube ich übrigens nicht. Gerade Buffett gilt als besonders konservativ und effizient, was den eigenen Mitteleinsatz angeht.

Zudem könnte die Lockerung der Rückkaufpolitik ein Wink dafür sein, dass Buffett und sein Vize Munger die Aktie von Berkshire momentan selbst für unterbewertet halten. Auch deshalb könnte der August ein spannender Zeitpunkt sein, um sich mit Berkshire Hathaway näher auseinanderzusetzen.

Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien).


Peter Roegner: thyssenkrupp AG

Das traditionsreiche Industrieunternehmen thyssenkrupp AG (WKN: 750000) steht seit längerem in den Schlagzeilen, und das meistens nicht positiv.

Zuletzt meldeten sich mit dem schwedischen Investor Cevian und dem US-Hedgefonds Elliott zwei aktivistische Aktionäre und forderten deutliche Veränderungen bei den Duisburgern, die bis zur Zerschlagung des Konzerns reichen.

Aus heutiger Sicht ist unklar, wie das Ganze ausgehen wird. Eines aber scheint eindeutig: Das Engagement der Investoren sollte am Ende allen Aktionären zugutekommen. An der Börse werden nämlich Industriekonglomerate mit einem Abschlag zum Wert der einzelnen Teile gehandelt, sodass eine Zerschlagung zu Kursgewinnen führen kann.

Aber selbst wenn es dazu nicht kommen sollte, bestehen bei den Verwaltungskosten sowie bei der Konzentration auf das margenstarke Servicegeschäft noch erhebliche Potenziale, die unter dem Druck der Großaktionäre sicher schneller gehoben werden, als es sonst der Fall wäre.

Peter besitzt keine der im Text genannten Aktien.


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