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Der Einstieg in das Thema „Virtuelle Währungen“

Dieser Artikel ist der erste in einer Reihe über die neue Welt der digitalen Assets. Weitere Artikel werden sich mit ICOs, digitalen Wertmarken, der virtuellen Währung und Tipps zur Vermeidung von Betrug befassen.

Es ist eine wahre Flut an Informationen, die seit einiger Zeit aus Sozialen Medien und den traditionellen Medien über uns hinwegkommt. Wörter und Phrasen wie Blockchain, Kryptowährung, verteiltes Ledger, ICO und digitale Token sind in unseren Newsfeeds omnipräsent.

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Große Unsicherheiten bestehen derzeit bei den virtuellen Währungen im Allgemeinen und ihrem potenziellen Wert als Anlagen im Besonderen. Nur die Zeit wird zeigen, ob (und wenn ja, welche) virtuellen Währungen zu einem festen Bestandteil unserer Finanzmärkte werden – und ob Investitionen in diesem neuen, aufstrebenden Sektor als Teil eines diversifizierten Portfolios sinnvoll sind.

Bevor man Anlageentscheidungen trifft, muss man einige Konzepte verstehen, die diesen virtuellen Währungen zugrunde liegen.

Was sind virtuelle Währungen?

Laut der Commodity Futures Trading Commission sind virtuelle Währungen „eine digitale Wertdarstellung, die als Tauschmittel, Rechnungseinheit und/oder Wertaufbewahrungsmittel fungiert“. Mit anderen Worten, jede Währung wird durch alphanumerische Codes dargestellt, die in einem Blockchain-Netzwerk generiert und aufgezeichnet werden können und von den Benutzern in diesem Netzwerk als Zahlungsmethode erkannt werden. In einigen Fällen kann man virtuelle Währungen ausgeben und handeln, aber diese Produkte haben nicht den gleichen rechtlichen Status wie Geld oder „gesetzliches Zahlungsmittel“ in den Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko und den meisten anderen Ländern.

Der Internal Revenue Service (US-Steuerbehörde) gibt an, dass virtuelle Währungen für die Zwecke der US-Bundesbesteuerung als Eigentum zu behandeln sind, wobei Transaktionen in US-Dollar ausgewiesen werden müssen. Wenn die virtuelle Währung zur Lohnzahlung verwendet wird, unterliegt sie dem Bundeseinkommenssteuerabzug, und Gewinne und Verluste aus dem Verkauf oder Austausch der virtuellen Währung haben steuerliche Auswirkungen. Werden virtuelle Währungen für persönliche oder Anlagezwecke gehalten, verlangt der IRS, dass man Gewinne oder Verluste meldet, die der Kapitalertragssteuer unterliegen würden.

Eine beliebte Art der virtuellen Währung ist die Krypto-Währung, oder einfach Krypto. Der Begriff Krypto bezieht sich auf den Prozess der Kryptographie, ein mathematisch anspruchsvolles Verschlüsselungsverfahren zur Verbesserung des Datenschutzes und der Authentifizierung. Einige Leute sind an Krypto-Währungen interessiert, weil diese die Anonymität und die Fähigkeit bieten, Transaktionen geheim zu halten. Eine der ersten und vielleicht bekanntesten Krypto-Währungen ist Bitcoin.

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist eine Kryptowährung, die 2009 von einer anonymen Person oder einer Gruppe von Personen unter dem Namen Satoshi Nakamoto entwickelt wurde. Wie andere Krypto-Währungen unterscheidet sich Bitcoin von „Fiat-Währungen“ wie Dollar, Euro, Renminbi oder Yen. Im Gegensatz zu einer Papierwährung wird Bitcoin nicht durch eine physische Papiereinheit oder Münze dargestellt oder organisiert. Vielmehr ist jede Bitcoin eine eindeutige alphanumerische Zeichenfolge von Computercode. Anstatt wie Papiergeld von einer Zentralbank ausgegeben zu werden, wird eine Währung wie Bitcoin durch eine Technologie gesteuert, die bestimmt, wie viele Bitcoins produziert werden und wie Transaktionen, die Bitcoin verwenden, aufgezeichnet werden. Befürworter der Krypto-Welt glauben, dass Bitcoin eine attraktive Alternative zu Papiergeldern sein kann, da diese Währung nicht von einer Zentralbank oder Regierung kontrolliert wird.

Bitcoin wird über das Bitcoin-Netzwerk ausgetauscht, ein Peer-to-Peer-Zahlungssystem, das mit Kryptographie arbeitet. Benutzer können Bitcoin senden und empfangen, indem man digital signierte Nachrichten über eine Krypto-Währungsbörse an das Netzwerk sendet. Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk werden in einem öffentlich verteilten Ledger namens Blockchain aufgezeichnet und durch ein Proof-of-Work-System namens Mining validiert.

Was ist eine Blockchain?

Blockchain, auch bekannt als Distributed-Ledger-Technologie, ist die Technologie, die Bitcoin und viele andere virtuelle Währungen antreibt. Im Falle von Bitcoin funktioniert Blockchain durch die Teilnahme vieler Personen, die ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen, um das Bitcoin-Netzwerk aufrechtzuerhalten und Transaktionen aufzuzeichnen (zum Beispiel, wenn jemand Bitcoins handelt oder ausgibt). Diejenigen, die Mathematik und Technologie einsetzen, um neue Bitcoin zu erschaffen, werden als „Miner“, also als Bergleute, bezeichnet.

Bergleute beschäftigen sich mit komplexen Computerproblemen, um die Überprüfung und Verbuchung von Bitcoin-Transaktionen zu erleichtern. Als Belohnung für die Lösung dieser Rechenaufganben erhält ein Bitcoin-Miner eine neue Bitcoin. All diese Berechnungen kosten viel Energie, weshalb sich die heutigen Mining-Zentren in Regionen befinden, in denen Energie kostengünstig ist.

Die Blockchain-Technologie ist das entscheidende Merkmal von Bitcoin, da sie verhindert, dass Benutzer von Bitcoin ihre Münzen doppelt ausgeben und eine permanente Aufzeichnung der Transaktionen erstellt.

Gibt es noch andere Krypto-Währungen?

Bitcoin ist eine von Tausenden von Krypto-Währungen. Der Zweck, die Funktionalitäten und die Verwendung dieser Krypto-Währungen können variieren. Einige haben Ähnlichkeiten mit Bitcoin. Etwa Litecoin. Diese Währung wurde im Jahr 2011 vom Wunderkind Charlie Lee erdacht, ist in vielerlei Hinsicht ähnlich wie Bitcoin, aber nicht identisch, da es einen anderen Mining-Algorithmus verwendet.

Ethereum (2015) hingegen ist eine Plattform für „smart contracts“ (sog. Intelligente Verträge), die als bedingte Transaktionen bezeichnet werden: Computercode, der es ermöglicht, bestimmte Ereignisse auszulösen, wenn bestimmte vordefinierte Bedingungen erfüllt sind, wie z.B. die Möglichkeit, reale Produkte (z.B. ein Auto zu mieten) bei der Bezahlung freizuschalten. Ethereum hat eine eigene Krypto-Währung, die als Ether bezeichnet wird und die die Zahlungsform dieser intelligenten Verträge sein kann.

Immer Vorsicht walten lassen

Das Wissen um virtuelle Währungen ist die eine Sache, die Investition aber eine ganz andere. Investitionen in virtuelle Währungen können verschiedene Formen annehmen. So kann man Coins kaufen, in der Absicht , dass diese Wert zulegen oder in Plattformen investieren, die die Blockchain-Technologie und andere Aspekte der virtuellen Währungsrevolution erleichtern und hoffen, dass sie erfolgreich sind. Dies allerdings birgt ein erhebliches Risiko. Man sollte nur investieren, wenn man sich den Totalverlust leisten kann. Man muss sich wirklich bewusst sein, dass die ganze Investition futsch sein kann.

Wie bei anderen Arten von Investitionen gibt es auch bei der Anlage in virtuelle Werte schwarze Schafe und Betrug, ganz zu schweigen von Cyber-Attacken. Es stellt sich auch die Frage, wie diese Währungen im In- und Ausland reguliert werden. Weniger Regulierung bedeutet weniger Anlegerschutz.

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Dieser Artikel der FINRA erschien am 28.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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