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Eine Suche auf Amazon ist viel mehr wert als auf Google

Der Online-Händler Amazon (WKN:906866) ist seit einigen Jahren die Nr. 1 für die Online-Produktsuche – noch über Google und anderen Suchmaschinen. Laut einer Umfrage von Survata hat der Tech-Gigant im vergangenen Jahr fast die Hälfte aller Produktrecherchen verarbeitet. Google, die Tochtergesellschaft von Alphabet (WKN:A14Y6F) konnte dagegen nur 36 % des Marktes besetzen.

Natürlich hat Google ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, um diese Produktsuche zu monetarisieren. Nach Angaben von Merkle entfielen im zweiten Quartal 59 % der Klicks auf Google-Anzeigen. Aber die Suchanzeigen von Amazon könnten viel mehr wert sein als die von Google.

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Irre viele Klicks

Google hebt normalerweise seine Produktlistungsanzeigen über Textanzeigen hervor, wenn Benutzer nach einem Produkt suchen. Diese Anzeigen, mit Produktbildern und Preisen, können viele Klicks erzeugen. Und da sie zu einer Produktlistung auf der Website eines Einzelhändlers führen, können sie für den Handel eine Menge Geld wert sein.

Aber es gibt ein Anzeigenformat bei Amazon, das noch mehr Klicks abbekommt als Produktlistenanzeigen bei Google. Und während Händler in der Regel das Banner für die Produktlistung bei Google freigeben müssen, können sie die Headline-Suchanzeigen bei Amazon vollständig kaufen. Nutzer klicken nach Angaben von Merkle 42 % öfter auf diese Amazon-Werbung.

Nicht nur, dass die Headline-Suchanzeigen von Amazon mehr Klicks erhalten, sie konvertieren auch besser als die Anzeigen von Google. Tatsächlich konvertieren sowohl die Suchanzeigen von Amazon als auch die gesponserten Produktanzeigen fast 3,5-mal so schnell wie die von Google.

Der starke Unterschied bei den Konvertierungen ist wahrscheinlich auf die Art der beiden Plattformen zurückzuführen: Leute gehen zu Amazon, weil sie die feste Absicht haben, etwas zu kaufen. Und sie gehen zu Google, weil sie etwas wissen wollen. Das macht die Suchanzeigen von Amazon viel wertvoller als die von Google.

Das soll nicht heißen, dass Googles Produktlisten-Anzeigen nicht wertvoll sind. Die Ausgaben für diese Anzeigen stiegen laut Merkle im Jahresvergleich um 31 %, fünfmal schneller als die Ausgaben für Textanzeigen. Das Wachstum beim Einkaufen auf mobilen Endgeräten hat dieses Wachstum unterstützt, zusammen mit der Dominanz von Google bei der Suche auf mobilen Endgeräten. Allerdings ist die Amazon Mobile App eine der beliebtesten Apps unter den Millennials für Produktinformationen, so dass Amazon mit der Zeit zu einer größeren Bedrohung für dieses Umsatzwachstum werden kann.

Amazons Anzeigengeschäft steht noch am Anfang

Das Anzeigengeschäft von Amazon wächst extrem schnell. Der Bereich “Sonstige”, der neben anderen kleineren Unternehmen auch die Werbung umfasst, wuchs im ersten Quartal um 132 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl wurde durch Änderungen in der Rechnungslegung positiv beeinflusst, aber die Sparte wuchs im vierten Quartal noch um 60 %.

Die Ausgaben für Headline-Suchanzeigen und gesponserte Produkte stiegen laut Merkle um 162 % bzw. 165 % gegenüber dem Vorjahr. Die Ausgaben für Produktanzeigen sind rückläufig, machen aber nur etwa 1 % der gesamten Werbeausgaben bei Amazon aus. Da immer mehr Anbieter und Drittanbieter zu Amazon strömen, sind die Ausgaben für ihre Anzeigen wahrscheinlich höher als diese Zahlen.

Interessanterweise bieten gesponserte Produkte für Werbetreibende den besten Wert, nicht die Headline-Anzeigen – und das, obwohl die gesponserten Produkte niedrigere Klickraten haben. Das lässt für Amazon noch Spielraum, die Preise für das beliebteste Anzeigenformat zu erhöhen. Es gibt immer noch Möglichkeiten für Amazon, seine Kernsuchanzeigenprodukte zu optimieren, um den Wert für sich und seine Inserenten zu maximieren.

Das Anzeigengeschäft von Amazon wird immer größer werden. Während bei Google fast drei Fünftel der Anzeigenklicks auf Produktanzeigen entfallen, sollten sich Anleger von Alphabet keine allzu großen Sorgen machen. Das Format wächst immer noch schnell und eignet sich besonders gut für Händler und Verkäufer, die nicht bei Amazon verkaufen, sowie für andere Einzelhändler.

Allerdings sollten sich Amazon-Investoren freuen, dass das Geschäft mit den Produktanzeigen so gut läuft – und dass da noch jede Menge Platz für Wachstum ist.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet und Amazon.

Dieser Artikel von Adam Levy erschien am 25.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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