The Motley Fool

Was bringt über 30 Jahre mehr Vermögen – jährlich 10.000€ aufs Tagesgeldkonto oder 3.000€ in DAX-ETF?

Wer sich jedes Jahr voll reinhängt, um 10.000 Euro auf sein Konto zu sparen, der sollte doch nach 30 Jahren mehr Vermögen zur Verfügung haben, als jemand der viel mehr konsumiert und nur 3.000 Euro pro Jahr in einen ETF gibt, oder? Könnte man denken, aber in Wahrheit ist das ein knappes Rennen, wie ich dir im Folgenden aufzeigen werde.

Der Unterschied bei den Sparanstrengungen ist gewaltig …

Dreitausend Euro, das ist eine Summe, die die meisten von uns im Laufe eines Jahres auf die Seite legen können. Das kann entweder eine Monatsrate von 250 Euro sein oder ein Einmalbetrag beispielsweise zum Jahreswechsel, wenn Weihnachtsgeld sowie gegebenenfalls Bonus und Steuerrückzahlung anfallen. Selbst Leute mit unterdurchschnittlichem Gehalt können sich das leisten, soweit sie keine Sonderlasten tragen müssen.

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Ganz anders sieht es bei Zehntausend Euro aus. Dafür müssten sich viele von uns gewaltig strecken. Über 800 Euro pro Monat zu sparen ist zwar durchaus möglich, aber es bedeutet eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität, zumindest wenn man nicht zu den Großverdienern mit fünfstelligen Boni gehört. Wer beispielsweise netto vielleicht 2500 Euro bekommt, der müsste jeden dritten Euro dafür verwenden. Der Rest von 1666 Euro reicht dann oft kaum für mehr als für Miete, Auto und das Nötigste.

Toll wäre es daher, wenn man mit kleineren Sparbeträgen trotzdem mehr erreichen könnte als viele andere Menschen, die sich vielleicht sogar mehr anstrengen.

… der Unterschied beim Sparerfolg ist minimal

Schauen wir uns also zwei fiktive Menschen mit normalem Gehalt und unterschiedlichen Sparstrategien an, ich nenne sie Hänsel und Gretel. Hänsel ist ein Sparfuchs, er knausert wo er kann, dreht im Winter die Heizung runter, fliegt nie in den Urlaub und besucht weder Restaurant noch Theater. Mit seiner Familie streitet er regelmäßig deswegen, aber er hat das Ziel klar vor Augen: 833 Euro wollen pro Monat gespart werden, um im Alter ein bequemes Ruhekissen zu haben.

Dafür hat er extra ein Tagesgeldkonto eingerichtet, auf das ein Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang den Betrag überweist. Solch ein Konto ist super, denkt er, denn es sei total sicher und wenn er in einer Notlage schnell Geld bräuchte, wäre er sofort flüssig.

Gretel nimmt es nicht ganz so ernst. Sie geht gerne Shoppen, zweimal im Jahr in den Urlaub und verwöhnt ihre beiden Kinder. Aber auch sie will nicht ohne Rücklagen dastehen, wenn es auf die Rente zugeht. Weil sie auf größerem Fuß lebt, bleibt dafür nicht so viel übrig, aber immerhin 250 Euro gehen monatlich in einen ETF-Sparplan. Weil sie überzeugt ist, dass Aktien sich langfristig am besten entwickeln, setzt sie dabei auf eines der günstigen Produkte, die den DAX nachbilden.

Die Verzinsung, mit der Hänsel rechnen kann, lege ich mal großzügig mit 0,5 % fest, während Gretel, basierend auf den Erfahrungen über die letzten Jahrzehnte, durch ihre regelmäßigen Zukäufe auf eine langfristige Rendite von rund 8 % kommen sollte. Die Wertentwicklung ihrer Rücklagen sieht dann wie folgt aus:

Jahr 10.000 EUR p.a. zu 0,50% 3.000 EUR p.a. zu 8,00%
1 10.000 € 3.000 €
2 20.050 € 6.240 €
3 30.150 € 9.739 €
4 40.301 € 13.518 €
5 50.503 € 17.600 €
6 60.755 € 22.008 €
7 71.059 € 26.768 €
8 81.414 € 31.910 €
9 91.821 € 37.463 €
10 102.280 € 43.460 €
11 112.792 € 49.936 €
12 123.356 € 56.931 €
13 133.972 € 64.486 €
14 144.642 € 72.645 €
15 155.365 € 81.456 €
16 166.142 € 90.973 €
17 176.973 € 101.251 €
18 187.858 € 112.351 €
19 198.797 € 124.339 €
20 209.791 € 137.286 €
21 220.840 € 151.269 €
22 231.944 € 166.370 €
23 243.104 € 182.680 €
24 254.320 € 200.294 €
25 265.591 € 219.318 €
26 276.919 € 239.863 €
27 288.304 € 262.052 €
28 299.745 € 286.016 €
29 311.244 € 311.898 €
30 322.800 € 339.850 €
31 334.414 € 370.038 €
32 346.086 € 402.641 €
33 357.817 € 437.852 €
34 369.606 € 475.880 €
35 381.454 € 516.950 €
36 393.361 € 561.306 €
37 405.328 € 609.211 €
38 417.354 € 660.948 €
39 429.441 € 716.824 €
40 441.588 € 777.170 €
41 453.796 € 842.343 €
42 466.065 € 912.731 €
43 478.396 € 988.749 €
44 490.788 € 1.070.849 €

Tabelle: Zwei verschiedene Sparstrategien – Tagesgeldkonto versus DAX-ETF, erstellt vom Autor

Wie man gut erkennen kann, hat Hänsel über die ersten Jahre klar die Nase vorne. Bis Gretel eine sechsstellige Summe erreicht, wächst der Abstand von Jahr zu Jahr auf über 75 Tausend. Aber nach dem 17. Jahr dreht sich das Bild – und zwar mit zunehmender Dynamik. Dann greifen die höheren Renditen und der Zinseszinseffekt mit voller Kraft. Längst machen die Kapitalerträge dort mehr aus als die zusätzlichen Einzahlungen, während die Fortschritte bei Hänsel immer noch ziemlich linear verlaufen.

Und siehe da, im Jahr 30 zieht Gretel tatsächlich an Hänsel vorbei und dreht ihm eine Nase – besser gelebt und doch mehr auf der hohen Kante!

Es kommt noch besser

Und nach 30 Jahren sparen muss ja noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein. Im Jahr 44 hätte Gretel eine Million Euro und damit mehr als doppelt so viel wie Hänsel. Es würde noch extremer, falls Gretel statt auf einen langweiligen ETF zu setzen, lieber ein- bis zweimal pro Jahr in ein qualitativ hochwertiges Unternehmen investieren würde.

Erwirtschaftet sie so 14 %, dann braucht sie lediglich 1000 Euro pro Jahr, um Hänsels Performance nach 30 Jahren zu schlagen – unglaublich, oder? Mit einem Zehntel der Sparanstrengungen kann man das Gleiche wie ein Tagesgeld-Sparfuchs erreichen, wenn man sich ein bisschen um sein Geld kümmert und langfristig investiert. Was für ein Unterschied in der Lebensqualität – jetzt und in der Rente!

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