The Motley Fool

Ein nützlicher Trick, um Geld zu sparen

Warum tun sich so viele von uns schwer damit, Geld zu sparen? Es gibt ein paar offensichtliche – und populäre – Antworten: ungleiche Wohlstandsverteilung, stagnierende Löhne und abzuzahlende Studienkredite, die eine ganze Generation von Hochschulabsolventen lähmen.

Ohne diesen Gründen ihre Berechtigung abzusprechen, sei hier auf einen Faktor hingewiesen, über den wir die meiste Kontrolle haben: unsere eigenen Ausgaben. Es fühlt sich gut an, andere zu beschuldigen. Unsere eigenen Fehler einzugestehen ist dagegen psychologisch belastend. Also betonen wir, was sich unserer Kontrolle entzieht.

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Das ist bedauerlich, denn schon kleine Korrekturen unseres Verhaltens können zu großen Veränderungen führen. Deshalb möchte ich einen Trick hervorheben, der meiner Familie geholfen hat, im Lauf der Zeit das meiste Geld zu sparen: einen Monat pro Jahr festzulegen, in dem wir (fast) alles in bar bezahlen – und diese Ausgaben schriftlich festhalten.

Beispiele aus der Praxis

Bevor wir ins Detail gehen, sehen wir uns ein paar Beispiele von außerhalb der Finanzwelt an.

Vor zwei Jahren fühlte ich mich oft groggy und müde. War das Problem meine Ernährung, ein Mangel an Bewegung oder etwas anderes? Ich kaufte mir einen Fitbit Surge Two. Dieses Gadget kann viele Aspekte des Lebens untersuchen; einer davon ist dein Schlaf. Im Gegensatz zu den anderen Funktionen war die Protokollierung des Schlafs lästig – ich fand das Tragen der Uhr im Bett störend, und wahrscheinlich sank die Qualität meines Schlafes dadurch umso mehr.

Nichtsdestotrotz verfolgte ich zwei Wochen lang alles – meine sportliche Betätigung, meine Ruhezeiten und meinen Schlaf. Als ich mir die Daten ansah, bemerkte ich, dass mein Schlaf besser war, wenn ich mich alle 60 Minuten etwas bewegte, 30 Minuten leichte Bewegung hatte und (Überraschung, Überraschung) vor 22:30 Uhr ins Bett ging.

In den nächsten zwei Wochen versuchte ich, alle drei Dinge zu erreichen, und ich schlief mehr als eine halbe Stunde länger. Es war ein spürbarer Unterschied. Ich verfolge meinen Schlaf jetzt nicht mehr regelmäßig – wie gesagt, es war mir lästig -, aber ich habe eine große Verbesserung erreicht.

Ähnliches habe ich in der Vergangenheit mit dem Essen erlebt – Ich wog 125 Kilo, als ich meine Football-Karriere in der High School beendete und schnell Gewicht verlieren musste – mit ähnlichen Resultaten. Ich durchlebte den Schmerz und die Plackerei des Dokumentierens, gefolgt von Reflexion, gefolgt von Schritten der Veränderung, die einen bleibenden Unterschied machten.

Verfolge deine Ausgaben

Das bringt uns zu dem erwähnten Trick, um Geld zu sparen: (fast) alles in bar zu bezahlen und diese Ausgaben schriftlich festzuhalten. Das macht keinen Spaß, ist aber sehr erhellend. Einmal im Jahr, am Anfang des Monats, machen meine Frau und ich folgendes:

  • Ich hebe eine große Menge Bargeld von meinem Girokonto ab und verstecke die Kreditkarten.
  • Dann folge ich folgendem Plan: Teile die erwarteten Ausgaben in Umschläge mit genügend Geld auf, um diese Ausgaben zu decken.
  • Berechne deine Ausgaben am Ende jedes Tages.

Nach zwei Wochen schickten meine Frau und ich unsere Tochter für eine Nacht zu ihren Großeltern, um eine romantische Nacht der…. Budgetprüfung miteinander zu verbringen!

Die letzte Überprüfung öffnete uns die Augen: Wir gingen essen und gaben mehr für Lebensmittel aus, als wir je gedacht hätten. Wir sahen auch, dass wir eine Menge für die Stromversorgung ausgaben, indem wir im Sommer die Klimaanlage laufen ließen. (Wir zahlten daraufhin denselben Betrag zum Sparen auf unser Bankkonto ein, um uns daran zu erinnern, wie weh das getan hat.)

Die nächsten zwei Wochen verbrachten wir damit, diese Verhaltensmuster zu korrigieren. Wir hatten mäßigen Erfolg, aber es gibt keine Zweifel, dass wir jetzt mehr Geld sparen. Für die anderen 11 Monate führen wir einfach eine Tabelle, die unsere allgemeinen Trends verfolgt. Wenn wir mehr Geld ausgeben als erwartet, ist das ein Zeichen, dass wir uns nach den Ursachen umsehen müssen.

Glaubst du mir nicht?

Der Nobelpreisträger Daniel Kahneman entwickelte die Theorie, dass der Mensch Entscheidungen mit zwei Systemen trifft. System 1 läuft automatisch und schnell – es steigt nicht bis zur Ebene des Bewusstseins hinauf. System 1 hilft dir, zu entscheiden, wo du dich im Restaurant hinsetzt oder welches Müsli du im Laden kaufst. System 2 ist langsam und bewusst – es hilft dir beim Hauskauf oder bei der nächsten Investition.

Als Verhaltensökonom erläuterte es Dr. Hersh Shefrin in einem Interview mit LearnVest wie folgt:

Die Art und Weise, wie die meisten von uns arbeiten, ist, dass unser System 1 Reizantwortmuster findet, die funktionieren, und dabei werden wir durch Wiederholung gut in unseren Gewohnheiten. Es ist, als würde man einen Wettbewerbsvorteil ausreizen. Je mehr wir das tun, desto tiefer wird die Spur, in der wir täglich fahren, und desto schwieriger wird es auch, aus ihr herauszukommen.

Die einmonatige Verfolgung der Ausgaben hebt die automatischen System-1-Entscheidungen auf das Niveau von System 2. Dort werden der Schmerz und die Freude an deinen finanziellen Entscheidungen bewusst erlebbar und helfen dir, bessere Entscheidungen zu treffen.

Wenn also Geld sparen dein langfristiges Ziel ist, zücke die Kalkulationstabelle, verstecke deine Kreditkarten, ziehe einen Haufen Geld aus dem Geldautomaten und bereite dich darauf vor, dein Verhalten zu ändern. Auf kurze Sicht wird das keinen Spaß machen. Auf lange Sicht aber kann es dein Leben verändern.

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Dieser Artikel wurde von Brian Stoffel auf Englisch verfasst und am 25.07.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Fitbit.

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