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3 Dividendenaktien, die besser zahlen als ExxonMobil

Mit einer Dividendenrendite von 4 % und einer unglaublich langen Geschichte voller Dividendenerhöhungen ist der Öl- und Gasriese ExxonMobil (WKN:852549) für viele Investoren auf lange Sicht eine großartige Aktie. In letzter Zeit hat ExxonMobil jedoch eine schwierige Phase durchlaufen, da die Produktionsmengen zurückgehen, und die Investoren fragen sich, ob die jüngste Entscheidung, die Ausgaben für Öl und Gas zu verdoppeln, der beste Weg für das Unternehmen ist.

Diese Faktoren könnten dazu führen, dass einige Investoren anderswo nach einer Dividendenaktie suchen, auf die man sich in den nächsten Jahren verlassen könnte. Deshalb haben wir drei unserer Autoren bei The Motley Fool gebeten, jeweils eine Aktie hervorzuheben, die laut ihrer Meinung ExxonMobil ersetzen könnte. Daher haben sie Enterprise Products Partners (WKN:915716), AT&T (WKN:A0HL9Z) und Ford Motor (WKN:502391) ausgesucht.

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Ausrichtung auf das stabilste Segment der Öl- und Gasindustrie

Tyler Crowe über Enterprise Products Partners: Das Öl- und Gasgeschäft ist unglaublich volatil, was die Dividendenerhöhung von ExxonMobil noch eindrucksvoller macht. Das Unternehmen war in der Lage, das zu tun, weil es Vermögenswerte in allen Bereichen der Wertschöpfungskette besitzt. Die Schwäche in einem Segment wird daher wahrscheinlich durch die Stärke in anderen Segmenten ausgeglichen.

Von allen Segmenten der Öl- und Gas-Wertschöpfungskette ist das Segment, das sich stets als eines der stabilsten erwiesen hat, das Midstream-Segment – Transport, Verarbeitung und Logistik. Unternehmen in diesem Bereich der Branche agieren meist wie Mautstellen, die für ihre Dienstleistungen eine Gebühr erheben, die sie vor dem Auf und Ab der Rohstoffpreise schützt.

Enterprise Products Partners ist seit jeher einer der besten Anbieter in dieser Branche und hat einen unglaublichen Wert für die Investoren des Unternehmens geschaffen. Das Unternehmen zahlt nicht nur eine kräftige Rendite von 5,9 %, sondern konnte diese seit dem Börsengang 1998 jährlich steigern und 56mal in Folge erhöhen. Das Unternehmen hat den S&P 500 damit absolut überholt.

EPD Total Return Price Chart

EPD-Gesamtgewinnpreis. Daten von YCharts.

Da das Unternehmen gerade viel investiert, um die boomende Nachfrage nach Öl- und Gasinfrastruktur zu befriedigen, hat das Management beschlossen, die Auszahlungserhöhungen zu verlangsamen. Das klingt zunächst nicht so toll, sollte aber die langfristige Rendite sicherstellen, denn das Management hat sich stets als guter Verwalter des Aktienkapitals erwiesen, sodass wir hier einen kleinen Vorteil daraus ziehen sollten.

Wenn du eine renditestarke Investition wünschst, die die Rendite von ExxonMobil übersteigt und dir einen Einblick in die boomende Öl- und Gasindustrie Nordamerikas gibt, ist Enterprise Products Partners ein guter Ausgangspunkt.

Eine Telekom-Aktie unter Druck

Keith Noonan über AT&T: Die Aktien von AT&T sind ungefähr 3 % in den letzten zehn Jahren gefallen, aber die hohen Ausschüttungen haben mindestens die Rendite in diesem Zeitraum auf etwa 70 % erhöht. Das liegt deutlich unter der Gesamtrendite des S&P 50 Index von rund 170 % in diesem Zeitraum, aber es gibt Gründe zu glauben, dass der Telekom-Riese einen überzeugenden Wert zu den aktuellen Preisen bietet.

Mit 6,4 % liegt die Auszahlung der AT&T-Aktie deutlich über der von Exxon. AT&T hat auch seine Ausschüttung 34 Jahre lang erhöht –nur ein Jahr weniger als ExxonMobil.

Die Aktien von AT&T notieren etwa beim 9fachen der für dieses Jahr erwarteten Gewinne und bewegen sich im Bereich der Fünf-Jahres-Tiefststände. Die Aktie ist aufgrund der Ungewissheit über die langfristigen Auswirkungen der Übernahme von Time Warner im bisherigen Jahresverlauf um 20 % gefallen.

Der Einspruch des Justizministeriums gegen die Übernahmegenehmigung schafft zusätzliche Unsicherheit für die Investoren, die sich Gedanken über die Entwicklung des Unternehmens machen. Es sieht so aus, als ob die Fusion durchgehen wird, aber wenn nicht, hat AT&T immer noch die Möglichkeit, andere Übernahmen zu verfolgen und mehr Einnahmen für die Aktionäre zu generieren.

Wenn der Deal zustande kommt, wird AT&T sich einen Platz als einer der weltweit führenden Content-Produzenten sichern und neue Vermögenswerte bekommen. Zusätzlich bekommt das Unternehmen weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Werbetarife von Time Warner-Inhalten durch die Nutzung von Daten aus dem eigenen Mobilfunknetz für gezielte Werbung.

Teures Öl

Rich Smith über Ford: Mit Ölpreisen über 70 US-Dollar und noch in der Nähe des Jahreshochs, würde man denken, dass es ExxonMobil großartig geht – und das trifft auch zu, zumindest teilweise. In einem anderen Bereich geht es dem Unternehmen nicht so gut. Der Umsatz stieg im letzten Quartal um 16,7 %, der Gewinn des Ölriesen aber nur um 16 %.

Im Gegensatz dazu könnte der Absatz von profitablen SUVs und großen Trucks der Ford Motor Company nach unten gehen, wenn die Ölpreise weiter steigen. (Fords F-150-Linie allein macht 90 % der Gewinne des Unternehmens aus, laut einem Bericht auf NPR.) Ford ist auch den drohenden Handelskriegen mit Europa und China und der wachsenden Popularität von Elektroautos von Unternehmen wie Tesla ausgesetzt. Dennoch wuchs der Gewinn von Ford im letzten Quartal schneller als der Umsatz.

Ford zahlt auch eine höhere Dividendenrendite als Exxon – 5,6 % gegenüber 4 %. Ob man es glaubt oder nicht, Ford gibt weniger als die Hälfte der Gewinne für die Finanzierung dieser Dividende aus (31 %) als ExxonMobil (64 %). Daher macht Ford seine Sache nicht nur besser in einem wohl härteren Geschäftsumfeld als Exxon, das Unternehmen ist auch besser positioniert, um die Dividende zu steigern, wenn es dies wünscht, wenn sich das Geschäft verbessert.

Deshalb denke ich, dass Ford nicht nur eine bessere Dividende zahlt als ExxonMobil, sondern auch in Zukunft eine bessere Dividende zahlen wird.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla. Dieser Artikel wurde von Tyler Crowe, Rich Smith und Keith Noonan auf Englisch verfasst und am 25.07.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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