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Drei Möglichkeiten, wie man beim Traden viel Geld spart

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Anstatt Gewinne zu erwirtschaften, schmeißt so mancher Investor sein Geld schon bei der Wahl des Depots regelrecht zum Fenster raus.

Das ist natürlich nicht besonders klug, denn dein schwer verdientes Geld sollte für dich arbeiten und nicht in der Kasse des Brokers landen. Darum heute einmal drei wertvolle Tipps, wie man möglichst ökonomisch an der Börse tradet.

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1. Günstige Handelsgebühren statt Fixpreis

So mancher Broker versucht, die Kundschaft mit auf den ersten Blick markigen Werbeaussagen zu beeindrucken. Da wird dann zum Beispiel von einer Flatrate für jeden Trade gesprochen. Auf den ersten Blick scheint das auch ziemlich attraktiv zu sein, doch wie immer lohnt sich auch hier der genauere Blick ins Detail.

Entscheidend ist nämlich nicht ein allgemeiner Pauschalpreis, sondern die Frage, welches Produkt du an welchem Handelsplatz kaufst. Dazu ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Der Broker Flatex bietet eine Flat-Fee von 5,90 Euro zuzüglich Börsengebühren für Xetra, US-Handel sowie den außerbörslichen Direkthandel an. Das hört sich zunächst einmal günstiger und übersichtlicher an, als wenn ein Broker für jede Börse individuelle Gebühren berechnet.

Würdest du dagegen einen Xetra-Trade beim niederländischen Broker DEGIRO ausführen, wäre das zwar nicht zu einer Flat-Fee und im außerbörslichen Handel möglich, dafür kostet der gleiche Trade dort hingegen nur 2 Euro zzgl. Gebühren.

Wenn man bedenkt, dass ein Großteil des Handels deutscher Aktien über die Xetra läuft, sammelt sich hier für jeden Anleger mit der Zeit eine schöne Summe gesparter Gebühren an.

2. Sparpläne wählen

Wenn du in jedem Monat Transaktionen auf mehrere Einzelaktien oder ETFs ausführst, ist womöglich ein Sparplan die bessere Alternative, als die Anlageprodukte manuell zu handeln.

Viele Broker bieten die Möglichkeit, ausgewählte ETFs im Rahmen von zeitlich begrenzten Aktionen zumindest günstiger oder sogar kostenlos zu handeln.

Es lohnt sich daher auf jeden Fall, einmal genau in das Preisverzeichnis deines Brokers zu schauen. Bei einem Aktiensparplan wählst du die Wertpapiere selbst aus, auf die dein Broker dann zum Beispiel monatlich einen automatischen Kauf ausführt. Üblicherweise setzen diese Sparpläne einen monatlichen Mindestbetrag voraus, der in der Regel bei 25 Euro beginnt.

Nach meiner persönlichen Erfahrung sind gängige ETF-Produkte von Anbietern wie Xtrackers von der Deutschen Bank (WKN:514000), iShares von BlackRock (WKN:928193), Comstage etc. im Rahmen solcher Aktionen bei bekannten Brokern wie Consorsbank, Comdirect bzw. Onvista kostenfrei verfügbar.

Im Zweifel würde ich empfehlen, die WKN-Nummer des gewünschten ETF zu notieren und dann beim Broker nachzufragen, ob ein kostenfreier Sparplan möglich ist.

3. Vorausschauend ordern

Ein sehr häufiger Fehler, den vor allem Anfänger an der Börse machen, ist zaghaft zu ordern.

Wenn ich mir beispielsweise sicher bin, dass ich hundert Aktien der Deutschen Bank kaufen möchte, sollte diese Transaktion nach Möglichkeit direkt in einem Trade ausgeführt werden, anstatt vier Transaktionen zu je 25 Aktien zu tätigen.

Die Gründe, warum Investoren zaghaft und nicht vorausschauend ordern liegen meistens darin begründet, dass entweder im Augenblick nicht das volle Investitionskapital zur Verfügung steht oder Anleger aufgrund von Angst oder Vorsicht nicht die volle Order auf einmal durchführen wollen.

Das ist natürlich verständlich, verursacht aber absolut unnötige Kosten. Also wäre mein Tipp in diesen Fällen, möglichst zu warten, bis das volle Anlagekapital zur Verfügung steht und auch wirklich nur dann zu investieren, wenn man darüber absolut sicher ist.

Fazit: Planen und Preise vergleichen

Mit der richtigen, vorab geplanten Anlagestrategie kann man ohne Zweifel eine ganze Menge Geld an der Börse sparen. Wie das Beispiel oben zeigt, lohnt es sich bei der Brokerwahl auch einmal über die eigenen Landesgrenzen hinweg zu schauen, denn attraktive Angebote finden sich nicht selten auch außerhalb Deutschlands.

Wer allerdings wirklich günstig handeln möchte, sollte vor allem auch sein eigenes Verhalten genau im Auge behalten und wenn nötig korrigieren.

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Björn König besitzt Aktien der Deutschen Bank. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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