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Altersvorsorge-Tipps für jedes Alter

Der Ruhestand ist eine Lebensphase, für die man in jedem Alter sparen kann, und es ist nie der falsche Zeitpunkt, um mit der Planung zu beginnen. Hier werden wir die verschiedenen Ziele besprechen, die du Ende 20, 30, 40, 50 und 60 erreichen solltest. Konkret konzentrieren wir uns auf den Aufbau eines Sparkontos und eines Rentenkontos, die Maximierung der Sozialleistungen und die Erstellung eines langfristigen Finanzplans, der dir während deiner goldenen Jahre Sicherheit gibt.

Altersvorsorge ab 20

Wenn du deine Karriere startest, ist der Ruhestand womöglich das Letzte, woran du denkst — aber das sollte nicht der Fall sein. Wenn du früh beginnst, Geld für den Ruhestand beiseite zu legen, hast du eine reale Chance, beträchtlichen Reichtum anzusammeln. Denn je früher du mit dem Sparen beginnst, desto mehr kannst du den Zinseszinseffekt zu deinem Vorteil nutzen.

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In seiner einfachsten Form ist der Zinseszinseffekt der Gewinn, den du mit deinen bisherigen Gewinnen erzielst. Du tätigst zum Beispiel eine Investition im Wert von 1.000 US-Dollar, und bekommst 10 % pro Jahr. Dein Einsatz ist um 100 US-Dollar auf 1.100 US-Dollar gestiegen. Wenn dieser Betrag dann um weitere 10 % wächst, steigt dein Einsatz um 110 US-Dollar auf 1.210 US-Dollar. Während deine Investition wächst — wenn sie mit dem gleichen Prozentsatz wächst — wird sie mit der Zeit immer schneller wachsen und dein Vermögen exponentiell erhöhen. Das wichtigste dabei ist die Zeit. Deshalb musst du so früh wie möglich mit dem Sparen für den Ruhestand beginnen.

Aber werden wir nicht voreilig. Bevor du dich auf den Aufbau deines Ruhestandsfonds konzentrieren kannst, musst du ein Budget aufstellen, das deine bestehenden Ausgaben aufzeigt und dir zeigt, an welcher Stelle du sparen kannst. Das Erstellen eines Budgets ist einfach — liste einfach deine laufenden Ausgaben, berücksichtige einmalige Ausgaben, die im Laufe des Jahres auftauchen, und vergleiche deine Gesamtausgaben, also wie viel du nach Hause bringst, nachdem die Steuern abgezogen wurden. Wenn nicht viel Platz zum Sparen ist, musst du etwas an deinen Lebensstandard gehen.

Angenommen, du kannst deine Ausgaben auf einem Niveau halten, das Sparen ermöglicht, dann sollte dein erstes Ziel sein, nicht für den Ruhestand, sondern für Notfälle zu sparen. Du weißt nie, wann du es mit einer unerwarteten Ausgabe zu tun haben wirst, und ohne Bargeldreserven hast du keine andere Wahl, als auf Kreditkartenschulden zurückzugreifen – und das willst du nicht. Dein Notgroschen sollte genug Geld aufweisen, um die Lebenshaltungskosten von mindestens drei und idealerweise sechs Monaten zu decken.

Wenden wir uns nun kurz dem Thema Schulden zu, weil die Wahrscheinlichkeit, dass du welche hast — sei es der Studentenkredit oder Kreditkartenschulden — hoch ist. Obwohl die Abzahlung von Schulden nicht unbedingt wichtiger als deine Altersvorsorge sein sollte, solltest du es dennoch vorziehen. Studentendarlehen haben im Allgemeinen eine 10-jährige Rückzahlungsperiode, aber wenn du schneller zahlen kannst, zahlst du weniger Zinsen und hast mehr Geld zur Verfügung, um deinen persönlichen Rentenfonds zu finanzieren. Ähnlich verhält es sich mit privaten Studentendarlehen und Kreditkartenschulden — je früher du sie begleichst, desto weniger Geld wirst du verlieren.

Sobald du einen vollen Notfallfonds hast und auf einem guten Weg bist, deine Schulden zu tilgen, kannst du wirklich anfangen, an deinem persönlichen Rentenfonds zu arbeiten. Wenn dein Arbeitgeber soetwas anbietet, ist das ein guter Ausgangspunkt.

Eine Betriebsrente ist ein recht einfacher Prozess. Du entscheidest, wie viel deines monatlichen Gehalts du beitragen möchtest, und dein Arbeitgeber zieht diese Summe automatisch ab. Die meisten Unternehmen bieten auch an, die Beiträge der Mitarbeiter in unterschiedlichem Maße anzupassen. Vielleicht gibt’s ja auch noch einen Zuschuss vom Arbeitgeber.

Wenn das bei dir nicht angeboten wird, kannst du auch in einen privaten Rentenfonds über eine Versicherung einzahlen.

Sobald du deinen Pensionssparplan eröffnest, wirst du so viel Geld wie möglich investieren wollen. Das kann zu Beginn deiner Karriere nur wenig sein, besonders wenn du gleichzeitig an der Tilgung deiner Schulden arbeitest. Aber eine Sache, die du tun solltest, ist die Tatsache zu nutzen, dass du jung bist und deine Ersparnisse aggressiv anlegen. Das bedeutet Mitte/Ende 20 viel Geld in Aktien stecken und nur einen kleinen Teil der Ersparnisse in Anleihen.

In diesem Lebensabschnitt solltest du — grob geschätzt — für maximales Wachstum etwa 80-90 % deines Portfolios in Aktien stecken. Selbst wenn deine Beiträge moderat sind, kannst du, wenn du sofort beginnst und aggressiv investierst, dank der Kraft des Zinseszinseffekts im Laufe der Zeit eine große Summe sparen — wie die folgende Tabelle zeigt:

Monatlicher Sparbetrag Gesamtbetrag nach 40 Jahren (bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7 %)
200 USD 479.000 USD
400 USD 958.000 USD
600 USD 1,44 Millionen USD
800 USD 1,92 Millionen USD
1.000 USD 2,39 Millionen USD

Tabelle und Berechnungen: Autor.

Die meisten 20-Jährigen schaffen es nicht, sich von 1.000 US-Dollar im Monat zu trennen. Aber wenn du deine Lebenshaltungskosten niedrig genug hältst, um so viel zu sparen, kannst du mit weit über 2 Mio. US-Dollar in Rente gehen. Selbst wenn du nicht so viel sparen kannst — kleinere Beträge (z. B. 400 US-Dollar oder nur 200 US-Dollar pro Monat) konsequent gespart bringen’s auch. Die Rendite von 7 % liegt zwar etwas unter der historischen Rendite des Aktienmarktes, ist aber eine vernünftige Annahme.

Altersvorsorge ab 30

Obwohl du einen Großteil deiner 20er damit verbringen könntest, dich auf andere finanzielle Ziele als den Ruhestand zu konzentrieren, sind deine 30er eine gute Gelegenheit, sich auf die Altersvorsorge und das Sparen zu konzentrieren. Im Idealfall bist du weitgehend frei von Studentenschulden und verdienst dank der langjährigen Berufserfahrung mehr.

Ein wichtiger Schritt in der Altersvorsorge mit 30 Jahren ist die Überprüfung deines Budgets. Es ist wahrscheinlich, dass dich deine Ausgaben und Einnahmen über die Jahre erhöht haben. Nimm dir also die Zeit, einen neuen Plan zu erstellen, der nicht nur deine Finanzen beinhaltet, sondern dir auch Raum zum Sparen ermöglicht.

Es zahlt sich auch aus, deine liquiden Ersparnisse im Laufe deines dritten Lebensjahrzents zu steigern, besonders wenn du seit der Auflegung deines Notfallfonds Hausbesitzer geworden bist. Wenn du Wohneigentum besitzt, besteht eine viel größere Wahrscheinlichkeit von ungeplanten Unkosten. Du wirst dieses Sicherheitsnetz brauchen, um der Versuchung zu widerstehen, vorzeitig auf dein Alterskapital zurückzugreifen (was du um jeden Preis vermeiden solltest).

Mehr Geld zu verdienen und weniger Schulden zu haben bedeutet, dass du auch deine Beiträge zur Altersvorsorge erhöhen solltest. Ob das nun 20 US-Dollar oder mehrere hundert US-Dollar sind, hängt alles von deinem Budget und deinen Prioritäten ab. Auch wenn der Ruhestand noch weit entfernt ist, solltest du in jedem Fall aggressiv investieren, damit die Zinseszinsen ihre vermögensbildende Wirkung entfalten können.

Wie auch in den zehn Jahren davor, wirst du auch in Zukunft auf Aktien setzen wollen, um das Wachstum deines Rentenfonds zu maximieren. An diesem Punkt in deinem Leben sollten Aktien etwa 75-80 % deines Portfolios ausmachen, da du noch genügend Zeit hast, um die Einbrüche des Marktes zu überstehen.

Wenn du nicht vor 30 damit begonnen hast, für deinen Ruhestand zu sparen, hast du noch mehr als genug Zeit, um bedeutenden Wohlstand aufzubauen. Schau dir die folgende Tabelle an, die anzeigt, was aus deinem persönlichen Rentenfonds werden könnte, auch wenn du es versäumt hast, während deiner 20er für den Ruhestand zu sparen:

Monatlicher Sparbetrag Gesamtbetrag nach 30 Jahren (bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7 %)
200 USD 227.000 USD
400 USD 453.000 USD
600 USD 680.000 USD
800 USD 907.000 USD
1.000 USD 1,13 Millionen USD

Tabelle und Berechnungen: Autor.

Altersvorsorge ab 40

Deine 40er sind eine entscheidende Zeit für die Karriere. An diesem Punkt hast du es hoffentlich geschafft, die Ränge zu erklimmen und dir ein höheres Gehalt als in den vergangenen Jahren zu sichern. Gleichzeitig steigen bei vielen 40-Jährige nicht nur ihre Einnahmen, sondern auch ihre Unkosten. Teils geschieht es aufgrund der Annahme, das Geld freier ausgeben zu können. Daher sollte man hier Schulden vermeiden – besonders Kreditkartenschulden.

Wenn du bereits 40 bist und dein Verdienst nicht dort ist, wo du gehofft hast, lohnt es sich, etwas zu recherchieren, ob du aufgrund deines Jobs unterbezahlt bist, und dich für eine entsprechende Erhöhung einsetzen solltest. Das ist aus mehreren Gründen wichtig. Erstens, je mehr du verdienst, desto einfacher wird es für dich sein, dein Rentenkonto zu finanzieren. Aber genauso wichtig ist, dass Sozialleistungen darauf basieren, wie viel du während der 35 einnahmensstärksten Arbeitsjahre verdient hast. Daher je mehr du verdienst, desto mehr bekommst du, wenn du älter bist.

Eine andere Sache, die du mit 40 tun solltest, ist, Geld für die Ausbildung deine Kinder und andere kurzfristige Ziele wie Hausrenovierungsarbeiten beiseite zu legen. Auf diese Weise wirst du nicht versucht sein, deine Pensionskasse zur Deckung dieser Kosten anzuzapfen.

Gleichzeitig ist dies der Zeitraum, in dem du wirklich beginnen solltest, deine Beiträge für die Altersvorsorge zu erhöhen — vor allem, wenn deine Ersparnisse begrenzt oder nicht vorhanden sind. Obwohl der Ruhestand noch nicht greifbar ist, sinkt deine Chance, die Vorteile des Zinseszinseffekts auszunutzen. Stell also sicher, dass du so aggressiv wie möglich deinen Rentenfonds fütterst. Konzentriere dich auch weiterhin auf Aktien, die zu diesem Zeitpunkt gut 65-70% deines Portfolios ausmachen sollten (oder mehr, wenn du eine hohe Risikotoleranz hast).

So könnte dein persönlicher Rentenfonds aussehen, wenn du mit 40 zu sparen beginnst — abhängig von der Höhe der Ersparnisse:

Monatlicher Sparbetrag Gesamtbetrag nach 20 Jahren (bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7 %)
200 USD 98.000 USD
400 USD 197.000 USD
600 USD 295.000 USD
800 USD 393.000 USD
1.000 USD 492.000 USD

Tabelle und Berechnungen: Autor.

Wie du siehst, wird ein Betrag von 200 US-Dollar pro Monat nicht ausreichen, wenn du erst mit 40 zu sparen beginnst. Möglicherweise musst du daher deine Ausgaben ernsthaft überdenken und in deinem Budget Platz für mehr Einsparungen schaffen, auch wenn deine Einnahmen höher sind als früher.

Bei welchen Kosten könntest du sparen? Wenn dein Haus einen großen Teil deines Einkommens verschlingt, könntest du eine kleinere Bleibe in Betracht ziehen und damit deine wahrscheinlich größten monatlichen Unkosten senken. Wenn du zwar gerne ein Auto hast, es aber eigentlich nicht brauchst, könntest du mit dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel jedes Jahr Tausende sparen. Eine andere Möglichkeit: Wenn du die Art von Arbeit hast, die du von überall erledigen kannst, könntest du in einen weniger teuren Teil des Landes ziehen, wo du mehr für dein Geld bekommst und daher nicht so viel ausgeben musst, um deinen Lebensstandard zu erhalten. Das wichtigste ist, genug zu sparen, um einen Rentenfonds aufzubauen, bevor es zu spät ist.

Altersvorsorge ab 50

Sobald du deine 50er erreicht hast, beginnt der Ruhestand plötzlich, sich wie eine echte Möglichkeit anzufühlen. Aber nur weil du in der Nähe der Ziellinie bist, heißt das nicht, dass du mit dem Faulenzen schon beginnen kannst — ganz im Gegenteil. Du solltest mehr sparen.

Wenn du es schaffst, 6.500 US-Dollar pro Jahr 12 Jahre lang wegzulegen, wirst du mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7 % am Ende etwa 116.000 US-Dollar rausbekommen. Das ist nicht viel, womit man im Laufe des Ruhestandes arbeiten kann, aber es ist viel besser als nichts.

Doch es gibt einige andere kritische Schritte, die du jetzt zur Vorbereitung auf deine goldenen Jahre unternehmen solltest. Zuerst beginne damit, extra Hypothekenzahlungen zu leisten, damit dein Wohnungsbaudarlehen abbezahlt ist, bis du in Rente gehst. Vermeide es, zusätzliche Schulden zu machen. So edel es sein mag, deinen Kindern die Last der Kosten für ihre Ausbildung zu ersparen — bedenke, dass sie ihre gesamte Karriere noch vor sich haben, um den Studentenkredit abzubezahlen, du aber nicht. Idealerweise nimmst du keinerlei Schulden in den Ruhestand mit, denn wenn du das tust, werden sie wahrscheinlich einen großen Teil deiner begrenzten Einnahmen auffressen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Abschluss einer Pflegeversicherung. Es wird geschätzt, dass 70 % der Senioren ab 65 Jahren eine Form der Langzeitpflege in ihrem Leben benötigen, und wenn du nicht über eine Police zur Deckung dieser astronomischen Kosten verfügst, könnten sich dich später bankrott machen. Deine 50er sind ein guter Zeitpunkt, um einen Versicherungsschutz zu beantragen, denn in diesem Alter ist es wahrscheinlicher, dass er nicht nur zugelassen wird, sondern dass du auch einen langfristigen Rabatt auf deine Versicherungsprämien erhältst, der auf deiner derzeitigen Gesundheit basiert.

Schließlich solltest damit beginnen, einige der Investitionen aus Aktien weg zu verlagern und in sicherere Anlageformen wie Anleihen zu investieren. Du solltest aber trotzdem so aggressiv wie möglich investieren, ohne dabei schlaflose Nächte zu haben. Wenn du Anfang 50 bist, kannst du 65-70% deines Portfolios in Aktien halten. Doch wenn du Mitte 50 bist, solltest du vielleicht auf 60 % runter gehen – besonders wenn du planst, mit Anfang/Mitte 60 in Rente zu gehen.

Altersvorsorge ab 60

Sobald du deinen 60sten erreicht hast, geht alles ganz schnell. Also ist das Beste, das du tun kannst, deine aktuelle finanzielle Situation einzuschätzen und eventuell notwendige Anpassungen in letzter Minute vorzunehmen. Du kannst ein Rentenbudget aufstellen und sehen, wie lange deine Ersparnisse bei welchen Ausgaben reichen. Wenn du knapp bei Kasse bist, kannst du dir überlegen, länger zu arbeiten und so zusätzlich in deinen persönlichen Rentenfonds einzahlen.

Je länger du arbeitest, desto länger vermeidest du es auch, deinen persönlichen Rentenfonds anzuzapfen und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Geld für den gesamten Ruhestand reicht.

Widerstehe auch dem Drang, deine Aktien mit 60 zu verkaufen. Zu diesem Zeitpunkt solltest du noch etwa die Hälfte deines Portfolios in Aktien investiert haben, wenn nicht sogar etwas mehr, sodass deine Anlagen weiterhin Wachstum im Ruhestand generieren.

Ein weiterer wichtiger Schritt in deinen 60er Jahren ist die Entwicklung einer intelligenten Sozialversicherungsstrategie. Du bist berechtigt, die volle monatliche Leistung zu erhalten, sobald du das volle Rentenalter erreicht hast. Dies liegt für die heutigen Arbeitnehmer entweder bei 65, 67 oder irgendwo dazwischen. Du kannst bereits ab dem 62. Lebensjahr Leistungen beantragen, aber dadurch werden sie erheblich reduziert..

Das Alter, in dem du die Sozialversicherung in Anspruch nimmst, hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Wenn dein Rentenfonds nicht allzu solide ist und du glaubst, dass du allein nicht hinkommst, dann zahlt es sich in der Regel aus, bis zum vollen Rentenalter oder darüber hinaus zu warten. Andererseits, wenn du nicht bei bester Gesundheit bist, ist es in der Regel sinnvoll, früher in Rente zu gehen. Das rührt daher, weil eine Sozialversicherung entworfen ist, um dir die gleichen Gesamtlebensdauerleistungen unabhängig davon zu zahlen, wann du beantragst, aber nur wenn du eine durchschnittliche Lebensdauer lebst.

Die Logik ist, dass die Reduzierung der Leistungen, die du durch eine frühzeitige Verrentung bekommst, durch die größere Anzahl von Zahlungen ausgeglichen wird, die du in deinem Leben bekommst. Wenn du früher stirbst als der durchschnittliche Senior, könntest du bei einem späteren Rentenbeginn allerdings am Ende mit weniger Geld aussteigen.

Wenn du verheiratet bist, sollten du und dein Ehepartner zusammen eine Rentenstrategie entwickeln, die für euch beide funktioniert. Ihr könntet zum Beispiel den, der mehr verdient, bis zum vollen Renteneintrittsalter arbeiten lassen, wodurch die monatlichen Zahlungen höher ausfallen, während der niedrigere Verdiener früher einreicht. Es gibt eine Reihe von Kombinationen, mit denen du herumspielen kannst, also berücksichtige die Ziele und Bedürfnisse des anderen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, sich über staatliche Programme zu informieren und herauszufinden, was sie abdecken und was nicht. Dann kannst du prüfen, ob du eine Zusatzversicherung zur Deckung deiner Gesundheitskosten benötigst.

Schließlich solltest du einen Plan ausarbeiten, wie du deine Zeit im Ruhestand verbringen wirst. Von einem Vollzeitarbeitszeitplan zu einem kompletten Mangel an Struktur kann dich leicht aus der Bahn werfen, also überlege dir das gut. Finde heraus, was du mit deiner Zeit machen wirst und was dich das kosten wird. Du kannst dein eigenes Unternehmen zu gründen, während du noch arbeitest und dann dieses Unternehmen im Ruhestand weiterführen. Das gibt dir nicht nur etwas, womit du deine Tage verbringen kannst, sondern dient auch als Einnahmequelle.

Den Preis im Auge behalten

Egal in welchem Lebensjahrzehnt du dich gerade befindest, es lohnt sich immer, über den Ruhestand nachzudenken. Die Schritte, die du heute unternimmst, könnten den Unterschied zwischen dem Genießen der goldenen Jahre und Geldproblemen ausmachen — und das sollte eine Rolle bei deinen finanziellen Entscheidungen spielen, unabhängig davon, wie alt du bist.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 23.07.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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