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Quartalsbericht von Tesla: 3 Fragen an Elon Musk

Bei Tesla (WKN:A1CX3T) entwickeln sich gerade mehrere wichtige Dinge. Obwohl die Produktion des Model 3 sprunghaft angestiegen ist, haben sich der Nettoverlust und der negative freie Cashflow des Unternehmens deutlich verschlechtert. Das Management erwartet sicherlich, dass sich die finanzielle Situation von Tesla verbessert, wenn die Lieferungen des Model 3 steigen, aber es gibt keine Garantien dafür.

Kein Wunder, dass wichtige Fragen dabei auftauchen. Die Investoren werden in einem entscheidenden Moment im Quartalsbericht einige Antworten darauf erhalten. Das Elektroauto- und Energie-Unternehmen hat gerade ein Datum für den Bericht zum zweiten Quartal bekannt gegeben: den 1. August.

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Bevor der Quartalsbericht von Tesla zum zweiten Quartal veröffentlicht wird, hier sind die drei wichtigsten Fragen, auf die die Investoren wahrscheinlich Antworten erwarten:

1. Wie läuft die Produktion des Model 3?

Die Investoren müssen nicht bis zum Quartalsbericht warten, um zu erfahren, wie die Produktion und die Auslieferungen des Model 3 in diesem Zeitraum verlaufen sind. Das Unternehmen hat diese Zahlen bereits veröffentlicht. Tesla produzierte eine Rekordzahl von 53.339 Fahrzeugen – 55 % mehr verglichen mit dem vorhergehenden Quartal. Davon entfielen 28.578 Fahrzeuge auf das Model 3. Da sich jedoch die Produktion des Model 3 im Laufe des Quartals exponentiell beschleunigte, wurden die meisten Fahrzeuge gegen Ende des Zeitraums produziert, sodass sich 11.166 Einheiten auf dem Weg zu den Kunden befinden und erst im dritten Quartal ausgeliefert werden.

Wichtig ist, dass Tesla sein Ziel erreicht hat, bis zum Ende des Quartals 5.000 Model-3-Einheiten pro Woche zu produzieren – aber dieses Ziel wurde erst in den letzten sieben Tagen des Quartals erreicht, sodass die Investoren nur raten können, wie nachhaltig das alles ist. Um zumindest einige Bedenken auszuräumen, bemerkte Tesla, dass das Unternehmen in der Lage war, diese Produktionsrate zu erreichen, während die Produktion des Model S und X gleich blieb.

Die große Frage ist daher, wie die Produktion des Model 3 seit dem Erreichen der angestrebten Produktionsrate des verlaufen ist. Ist es Tesla gelungen, dieses höhere Leistungsniveau aufrechtzuerhalten? Erwartet Tesla bis Ende August noch eine Produktionsrate von 6.000 Model 3 pro Woche?

2. Was kommt als Nächstes für den Autopiloten?

Nachdem das Fahrerassistenzsystem von Tesla im Oktober 2015 auf den Markt gekommen war, verbesserte das Unternehmen die Technologie durch regelmäßige Softwareupdates, die wichtige Neuerungen mit sich brachten, wie z. B. eine unterstützte Lenkung, Spurwechsel, die Möglichkeit, das Fahrzeug in engen Räumen ein- und auszuparken sowie eine verbesserte automatische Notbremsung.

Teslas Autopilot-Programm scheint jedoch in letzter Zeit in Verzug zu geraten. Daher versprach Musk zunächst, bis Ende 2017 die Fähigkeiten des Autopiloten bei einer Fahrt durch das ganze Land zu demonstrieren und damit zu beweisen, dass das noch nicht freigegebene Add-on „volle Autonomie“ auf Kurs ist. Der Autopilot scheint jedoch in den Hintergrund zu geraten, da Tesla sich auf die Beschleunigung der Model-3-Produktion konzentriert.

Nun, da die Produktion des Model 3 angestiegen ist, wird sich der Autohersteller mehr um den Autopiloten kümmern?

3. Wird Tesla dieses Jahr doch noch Kapital aufbringen müssen?

Teslas finanzielle Situation sieht nicht gut aus. Das Unternehmen beendete sein erstes Quartal mit 2,7 Mrd. US-Dollar in liquiden Mitteln, doch das Management plant, in Q2, Q3 und Q4 zusammen etwa 2,3 Mrd. US-Dollar mehr auszugeben, obwohl es in Q1 einen negativen freien Cashflow von 1,05 Mrd. US-Dollar hatte. Erschwerend kommt hinzu, dass Tesla sagte, dass das Unternehmen erst im dritten Quartal mit einem positiven Cashflow rechnet – das bedeutet, dass das zweite Quartal wahrscheinlich auch einen negativen freien Cashflow aufweisen wird.

Das Management hat vorhergesagt, dass es in diesem Jahr kein Kapital aufnehmen muss, da es höhere Auslieferungen des Model 3 erwartet, um das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte sowohl profitabel als auch Cashflow-positiv zu machen. Hält das Management an diesem Plan fest? Oder ist das kapitalintensive Autogeschäft teurer als vom Management erwartet?

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 21.07.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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