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General Electric: 4 Dinge, die man beim Ergebnisbericht auf dem Schirm haben sollte

Nun, da General Electric (WKN:851144) sich mehr über den Plan für die Zukunft im Klaren ist und den Anlegern einen Turnaround-Plans vorgelegt hat, ist es an der Zeit, auf den kommenden Einnahmebericht zu schielen. Da wird wahrscheinlich recht viel los sein. Hier die Dinge, auf die man achten sollte:

1. Ergebnis- und Cashflow-Prognose

Nicht überrascht sein, wenn GE die Prognose für das Gesamtjahr 2018 senkt. Denn davon kann man ausgehen, wenn die Analysten-Konsensus-Schätzung bei 0,94 Dollar Einnahmen pro Aktie liegen, und die Guidance des Unternehmens bei zwischen 1 bis 1,07 Dollar. Darüber hinaus wiederholte CEO John Flannery bei der Konferenz zum Q1, dass das Management davon ausgeht, dass man eher vom unteren Ende der Prognose ausgehen sollte. Ein Vorgeschmack auf die künftige Guidance?

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Schwer zu sagen, aber die Guidance für die Energie-Sparte wurde um implizierte 500 Millionen Dollar gekürzt, also 0,05 Dollar Einnahmen pro Aktie. Wir wissen auch, dass Flannery und Miller davon ausgehen, dass starke Erträge im Gesundheitswesen und in der Luftfahrt zusammen mit Kosteneinsparungen dazu beitragen werden, den Rückgang im Energie-Segment auszugleichen.

Ein Blick auf die (wenn auch grobe) Prognose von Flannery auf der Konferenz der Electrical Products Group (EPG) im Mai deutet jedoch darauf hin, dass Luftfahrt und Gesundheitswesen die bisherigen Erwartungen nicht ausreichend übertreffen werden, um den Rückgang bei Energie vollständig auszugleichen.

2. GE Aviation und der große LEAP nach vorne

Die Marge im Luftfahrtsegment muss sehr genau beobachtet werden, da es hier eng werden könnte. Warum? Blick zurück aufs Q1, als GE einen Gewinnanstieg von 26 % im Luftfahrtsegment und eine deutliche Margenausweitung meldete.

Das war ein gutes Ergebnis. Das Management sagte, dass der Gewinn „durch höhere Preise für Triebwerke und Aftermarket-Materialien sowie Einsparungen bei Produktkosten“ getrieben wurde.

Das ist die gute Nachricht, aber das Margenwachstum wurde „teilweise durch einen negativen Mix aus höheren LEAP-Lieferungen ausgeglichen.“ Heißt: Die Verschiffung von mehr LEAP-Triebwerken reduziert die Gesamtmarge. Denn die Motorenhersteller verdienen ihr Geld mit Aftermarket und Service und nicht mit der Ausrüstung selbst.

Diese Tatsache ist wichtig, weil GE 70 LEAP-Triebwerke weniger ausgeliefert hat, als man für das Quartal erwartet hatte. Die Marge wurde also künstlich erhöht, aber GE rechnet weiterhin damit, im Jahr 2018 1.100 bis 1.200 LEAP-Triebwerke auszuliefern. Das bedeutet, dass GE die LEAP-Produktion in den kommenden Quartalen erhöhen wird. Man sollte auf den Einfluss der Marge achten.

Luftfahrt-Segment Q1 2018 Q1 2017
Umsatz (Milliarden Dollar) 7,12 6,67
Profit (Milliarden Dollar) 1,6 1,2
Marge 22,5 % 19,1 %
ausgelieferte LEAP-Motoren 186 77

Quelle: GEs Unternehmenspräsentation.

GE erwartet für das Jahr 2018 aus dem Bereich Luftfahrt einen Profit von etwa 6,21 Milliarden Dollar.

3. Das Strom-Segment

Es ist kein Geheimnis, dass das GEs Stromgeschäft durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung leidet. Die Kernprodukte von GE sind Gasturbinen, aus denen hochprofitable Serviceerlöse generiert werden. Nachdem die Stärke des Gasturbinenmarktes stark überschätzt wurde, musste GE seine Gewinnaussichten für Strom im letzten Jahr oder so drastisch reduzieren.

Laut Management wird die Nachfrage nach Endgeräten bis mindestens 2020 noch schwach bleiben. Die beste Möglichkeit für GE ist es also, die Energiedienstleistungen umzustrukturieren, um wieder eine zweistellige Marge zu erzielen (die Strommarge lag 2017 bei 5,6 %). In diesem Zusammenhang sollte jede Diskussion über die Fortschritte bei der Marge für Energiedienstleistungen oder der Einziehung von Bargeld aufmerksam verfolgt werden. Miller meint, dass sich das Segment in der zweiten Jahreshälfte etwas stabilisieren könnte, und das wäre sehr zu begrüßen.

4. Kosteneinsparungen

Flannery macht beeindruckende Fortschritte. Zum Beispiel hat GE im ersten Quartal 800 Millionen Dollar aus den Strukturkosten herausgenommen, wobei für 2018 insgesamt 2 Milliarden Dollar an Kostensenkungen geplant sind. Und er hat kürzlich angekündigt, die Unternehmenskosten bis 2020 um rund 500 Millionen Dollar zu senken.

Investoren sollten auf weitere Fortschritte bei der Kostensenkung im Jahr 2018 achten, insbesondere im Energie-Segment.

Ausblick auf den Einnahmebericht

GE befindet sich in einer aus Investitionsperspektive ungewöhnlichen Position. Wenn man die Trends und Analystenmeinungen betrachtet, sollte es einen nicht verwundern, wenn GE die Guidance für 2018 senkt.

Wenn Flannery die Investoren davon überzeugen kann, dass GE die Marge im Energiesektor verbessert, werden die Investoren wahrscheinlich zu dem Schluss kommen, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist.

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Dieser Artikel von Lee Samaha erschien am 18.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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