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Warum man besser mit Aktien statt Immobilien vorsorgt

Älteres Paar beim Strandurlaub reich
Foto: Getty Images

Vor einigen Tagen sprang mir beim Blättern durch die Nachrichtenseiten wieder eine Horrormeldung entgegen. Jeder zweite Rentner in Deutschland müsse mit weniger als 800 Euro im Monat auskommen. Klar, solche Meldungen sind einfach frustrierend.

Das gilt natürlich nicht nur für jetzige Rentner, sondern auch für die junge Generation. Denn ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass sich demografische Entwicklungen und damit die Rentenproblematik insgesamt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eher weiter verschlechtern als verbessern werden.

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Also fix in die eigenen vier Wände…

Mit Freunden, Verwandten und Kollegen habe ich unzählige Gespräche über das Thema Altersvorsorge geführt. In den meisten Fällen landeten wir dann (wenn überhaupt vorgesorgt wird) beim Thema Riester oder Immobilien.

Zum besseren Verständnis muss ich erklären, dass ich im ländlich geprägten westfälischen Münsterland lebe und die eigene Immobilie in diesem Teil Deutschlands für viele junge Menschen tatsächlich noch eine überdurchschnittlich große Rolle spielt.

Der Grundgedanke dahinter erscheint zunächst plausibel: Eine eigene Wohnung oder ein Haus zu besitzen, befreit im Alter von der Verpflichtung, monatlich für die eigene Miete aufkommen zu müssen.

…will gut überlegt sein

Ob deshalb der Erwerb einer Eigentumswohnung oder eines Hauses zur Altersvorsorge ein cleverer Schachzug ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Denn natürlich müssen Eigentümer sich insbesondere um die Instandhaltung selbst kümmern.

Wenn man beispielsweise mit – sagen wir Anfang 30 – ein Haus baut, ist es mit dem Renteneintrittsalter 35 bis 40 Jahre alt. Und dann kommen die großen Reparaturen. Das Dach ist undicht, Fenster und Türen müssen repariert, Leitungen saniert werden usw.

Jetzt kommt das Argument: Nun gut, aber ich kann das Haus ja verkaufen und habe dann ordentlich Bargeld auf dem Konto.

Meine Antwort darauf: Hast du schon mal versucht, ein 40 Jahre altes, sanierungsbedürftiges Haus zu verkaufen? Was passiert, wenn beispielsweise die Leitzinsen zum Verkaufszeitpunkt niedrig sind und es für potenzielle Käufer sogar interessanter ist, einen günstigen Kredit aufzunehmen und selbst zu bauen? Oder schlimmer noch, es kommt zu einem Crash am Immobilienmarkt.

Aber selbst wenn man all diese Argumente einmal ausblendet, gibt es für mich einen noch viel gewichtigeren Grund, niemals in Immobilien zu investieren: Ein Haus ist nämlich buchstäblich ein Klotz am Bein. Du bist damit örtlich gebunden und nimmst dir die Mobilität, zum Beispiel für einen Jobwechsel in eine andere Stadt zu ziehen.

Ich hatte mal einen Kollegen in Bonn, der in Olfen wohnte und dann jeden Morgen fast 140 Kilometer zur Arbeit pendelte, weil er an sein Haus gebunden war. Du kannst dir vorstellen, dass dann ein Umzug aus beruflichen Gründen ans andere Ende von Deutschland praktisch unmöglich ist.

Aktien sind die Lösung

Gut, sicher wird dich nicht überraschen, dass ich als Fool ein großer Freund von Aktien bin. Die Vorteile liegen aber auch im Vergleich zu Immobilien recht deutlich auf der Hand.

Da wäre zunächst einmal die Rendite. Während die Immobilie nach langer Zeit an Wert verliert, neigt ein gutes Aktienportfolio, welches über Jahrzehnte gehalten wird, trotz Kurschwankungen zu ordentlichen Gewinnen.

Ein Beispiel: Der DAX 30 hat seit Beginn der 1990er-Jahre eine Wertsteigerung um über 500 % gezeigt. Solche Entwicklungen sind bei Immobilien überhaupt nicht möglich, bestenfalls kann der Wert des Grundstückes steigen. Aber das hängt natürlich wiederum sehr stark von der Lage und Nachfrage ab.

Wertpapiere binden dich nicht. So einfach wie du sie kaufst, kannst du sie jederzeit wieder an der Börse veräußern. Allerdings gilt hier natürlich die Devise: Der Foolishe Weg ist langfristig in gute Unternehmen zu investieren und die Aktien zu halten.

Neben den möglichen Kursgewinnen zahlen viele Unternehmen attraktive Dividenden. Und diese können ein nicht zu unterschätzendes dauerhaftes Zusatzeinkommen darstellen.

Fazit: Flexibel bleiben

Ein ideales Investment erfüllt meiner Meinung nach die oben genannten drei Kriterien: eine hohe Rendite, Flexibilität und geringe Kosten. Immobilien scheitern da leider in allen drei Bereichen.

Deshalb mein Tipp: Wenn man jung ist und das Geld für einen Hausbau spart, sollte man noch einmal ernsthaft darüber nachdenken, das Geld besser in ein solides Aktienportfolio oder mit weniger Aufwand in einen attraktiven ETF-Sparplan anzulegen. Auf lange Sicht dürften die Vorteile eines solchen Investments meiner Ansicht nach deutlich überwiegen.

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