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3 Aktien, die bessere Renditen als Amazon bieten könnten

Seit dem Jahr 2000 ist die Aktie des E-Commerce-Riesen Amazon (WKN:906866) um unfassbare 2.070 % gestiegen. Das ist eine jährliche Rendite von etwa 18,7 %.

Man kann natürlich nicht wissen, welche Aktien das nächste Amazon sein werden. Dennoch glauben drei Experten, dass BofI Holding (WKN:A0D8WZ), XPO Logistics (WKN:A1JHUP) und iQiyi (WKN:A2JGN8) ziemlich gute Aussichten haben.

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Große Vorteile und viel Platz zum Wachsen

Matt Frankel (BofI Holding): Die BofI Holding (steht für Bank of Internet) ist eine reine Online-Bank und konnte eindrucksvoll wachsen.

Allein im vergangenen Jahr sind die Assets der BofI um fast 15 % gewachsen, der Jahresüberschuss ist dadurch um 25 % gestiegen. Seit 2012 hat BofI sein Ergebnis um 29 % jährlich gesteigert.

Das Beste am Geschäftsmodell von BofI ist die Struktur, die einen großen Wettbewerbsvorteil bietet. Da man nicht die gleichen Kosten hat wie Banken mit Geschäftsgebäuden, ist der Overhead überraschend gering. Tatsächlich beläuft sich der zinslose Aufwand von BofI auf 1,64 % der Bilanzsumme, verglichen mit einem Durchschnitt von 2,91 % unter den Mitbewerbern.

Damit kann BofI profitabler arbeiten als der Wettbewerb. Die Eigenkapitalrendite und die Gesamtkapitalrendite der Bank sind fast doppelt so hoch wie die Branchenstandards von 10 % bzw. 1 %. Wichtig ist auch, dass dieser Kostenvorteil es BofI ermöglicht, mehr Zinsen auf Einlagenprodukte wie Girokonten zu zahlen, was dazu beiträgt, mehr Kundschaft anzuziehen und das Wachstum anzukurbeln.

Letztlich ist BofI mit einer enormen Geschwindigkeit gewachsen und dennoch nach wie vor extrem klein, was Banken betrifft. Mit etwa 10 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verfügt BofI über einen winzigen Bruchteil der Mittel großer US-Banken und liegt auf Augenhöhe mit Banken wie der Florida Community Bank und der Provident Bank. Welche Banken, bitteschön? Eben.

Unter dem Strich verfügt BofI über ein Geschäftsmodell, das es ermöglicht, schneller zu wachsen als die Wettbewerber und gleichzeitig mehr Gewinne zu erwirtschaften. Und da BofI noch am Anfang seiner Wachstumsgeschichte sein könnte, dürfte sich das Anleger, die langfristig investieren, durchaus lohnen.

Schon jetzt ein großer Konkurrent für Amazon

Neha Chamaria (XPO-Logistics): Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass XPO Logistics den Überkonkurrenten Amazon schlagen könnte. Tatsächlich sollte man sich mal anschauen, wie sich die beiden Aktien in den vergangenen Jahren verlaufen sind.

Daten via YCharts

Vor allem zwei Dinge sprechen für XPO: ein Asset-Light-Geschäftsmodell und die Marktführung bei Last-Minute-Lieferungen angeht.

Während Zusteller wie FedEx und United Parcel Service große Summen ausgeben müssen, um eine eigene Flotte zu betreiben und zu erhalten, stammen fast 69 % des Umsatzes von XPO aus dem nicht-eigenen Transportnetzwerk. So besitzt XPO nur etwa 16.000 Fahrzeuge und 39.000 Anhänger, nutzt aber die Dienste von fast einer Million vermittelten Lkw und 11.000 unabhängigen Zustellern.

Ein solches Asset-Light-Geschäft bedeutet auch, dass XPO nur etwa 3 % des Umsatzes in Netto-Investitionen steckt, obwohl FedEx und UPS die Investitionen ständig erhöhen und bis zu 8 % oder mehr ihres Umsatzes ausgeben. Es überrascht nicht, dass die freien Cashflows von XPO in den letzten Jahren im Gegensatz zu den Konkurrenten sprunghaft angestiegen sind. Inzwischen hat sich XPO auch einen soliden Wettbewerbsvorteil als Nordamerikas größter Last-Mile-Lieferant für sperrige Güter wie Möbel und Haushaltsgeräte erarbeitet.

Abgesehen davon zeigen die jüngsten Schritte von XPO, dass sie der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein wollen. So experimentiert man mit technologiebasierten Services wie der Auftragsverfolgung via Amazon Alexa und dem Google Assistant bis hin zu einem Cloud-basierten Marktplatz und der gemeinsamen Nutzung von Lagern und Last-Mile-Hubs. Außerdem mit einer ganzen Reihe von Ideen, um mit den sich wandelnden Zeiten Schritt zu halten, die alle auf größere Dinge für das Unternehmen und die Aktie hindeuten.

Der nächste Unterhaltungsriese

Matt DiLallo (iQiyi): Das chinesische Entertainment-Streaming-Unternehmen iQiyi ist seit seinem Börsengang Anfang des Jahres unglaublich volatil. Die Aktien stiegen zunächst an, bevor die Befürchtungen eines Handelskriegs etwas von dieser Begeisterung abkühlen ließen. Das wird sich für „das chinesische Netflix“ wahrscheinlich auch in Zukunft fortsetzen. Wenn es jedoch um Aktien geht, die das Potenzial haben, Amazon-ähnliche Renditen zu erzielen, ist iQiyi eines der wenigen Unternehmen, bei denen die Marktchancen dem Hype zu entsprechen scheinen.

iQiyi sieht sich selber als eine Art „Online-Disney“, weil man mit Werbung genauso viel Geld verdient wie mit Abonnements. So oder so, die Zahlen sind beeindruckend. Zuletzt hatte das Unternehmen rund 61 Millionen zahlende Abonnenten, das ist fast halb so viel wie Netflix hat (118 Millionen Premium-Abonnenten). Mittlerweile haben mehr als 540 Millionen Menschen die iQiyi-App auf ihren mobilen Geräten installiert, mehr als 420 Millionen von ihnen nutzen diese auch jeden Monat. Während diese Nutzer vielleicht nicht für die Dienste von iQiyi bezahlen, sind das doch tolle Zahlen für die Werbevermarktung.

Das Unternehmen hofft, das lukrativere Abonnementgeschäft durch die Schaffung exklusiver Inhalte für Abonnenten auszubauen. Hier soll auf einzigartige Weise KI eingesetzt werden, um die richtigen Inhalte für die Entwicklung zu bestimmen. Diese Strategie hat sich bereits bewährt, da das Unternehmen viele der Top-Internet-Shows in China produziert hat. iQiyi hat das Potenzial, erstaunliche Renditen zu erzielen, weil man scheinbar noch ganz am Anfang steht.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und BofI Holdings und empfiehlt iQiyi und XPO Logistics.

Dieser Artikel von Matthew Frankel et. al. erschien am 10.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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