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Wie man effektiver ein Vermögen aufbaut: Im Donald Trump-Stil oder im Warren Buffett-Stil?

Wer ein Vermögen aufbauen möchte, orientiert sich gerne an denjenigen, die es schon geschafft haben. Warren Buffett, der CEO von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) und einer der reichsten Menschen unseres Planeten, könnte dementsprechend eine Anlaufstelle sein. Oder aber Donald Trump. Der pöbelnde Politiker, der durch Vati und irgendwas mit Immobilien ebenfalls ein fragwürdiges Vermögen erlangt hat.

Zu welchen Wegen einem die beiden konkret raten, und welcher womöglich die halsbrecherischste Variante ist, erfährst du, wenn du weiterliest.

Warren Buffett vs. Donald Trump

Warren Buffett rät vielen seiner Anhänger, es einfach zu halten. Sinngemäß rät er den meisten Privatinvestoren, in kostengünstige Indexfonds zu investieren. Denn so könne man langfristig von den Erfolgen der breiten Börsen profitieren. Ohne großen Aufwand, ohne großes Risiko, bei einer im langjährigen Durchschnitt ansehnlichen Rendite. Das ist durchaus ein vielversprechender Weg, den wir Fools auch ein ums andere Mal aufzeigen.

Und Trump? Erst kürzlich riet der amtierende US-Präsident laut Business Insider Deutschland in seinem neuen Buch, dass man sich als angehender Vermögender am besten so viel Geld wie möglich leihen sollte. Ob 100.000 US-Dollar, oder aber ein paar hundert Millionen würden hierbei keinen Unterschied machen.

Mit diesen finanziellen Mitteln solle man idealerweise in Häuser, nein, besser in Wolkenkratzer investieren. Aktienfonds hingegen wären nicht das richtige Mittel, um Reichtum zu erlangen. Und selbst wenn man dann mit seinem Vorhaben auf die Nase fiele, würde es keinen Unterschied machen, ob man 100.000 US-Dollar oder hundert Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt hat. Wohl doch eher ein dubioser Vorschlag, oder?

Handle. Nicht. Auf. Pump.

Eigentlich ist es wirklich unglaublich, wozu ein US-Präsident seinen Anhängern rät. Auf Pump – egal wie hoch – etwas zu kaufen, mit ungewissem Ausgang. Wenn das Trumps oberste Maxime ist, dürfte wohl vielen inzwischen klar sein, weshalb er mindestens einmal fast pleitegegangen wäre.

Jeder seriöse Investor sollte diese Äußerungen daher wohl eher belächeln. Sich mehr Geld zu leihen, als man wohl jemals verdienen könnte, um in etwas zu investieren, was man idealerweise vielleicht noch nicht einmal in der vollen Komplexität versteht, ist kein guter Weg, um ein Vermögen aufzubauen. Zumal der Ausgang bei einer solchen Investition, wie gesagt, sehr ungewiss ist und auch im finanziellen Ruin enden kann.

Wenn du daher Tipps von Personen erhalten möchtest, die es wirklich geschafft haben, bleib bei den eher gemäßigten Vertretern. Ich persönlich denke, Warren Buffett ist hierfür wirklich eine grundsolide Anlaufstelle.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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