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Amazon wird nächstes Jahr mehr als die gesamte Konkurrenz zusammen verkaufen

Schon seit Jahren ist Amazon (WKN:906866) im E-Commerce der unangefochtene Primus. Erstaunlich ist, dass das Unternehmer immer größer werden kann.

Amazon wächst immer noch schneller als der gesamte US-amerikanische E-Commerce-Markt – nach Schätzungen von eMarketer fast doppelt so schnell. Der Riese wird den Gesamtumsatz in den USA um 29 % steigern, der Rest der Branche zusammen schafft lediglich 16 %. Nächstes Jahr wird Amazon 53,7 % des gesamten Online-Einzelhandelsmarktes besetzen. Im Jahr 2016 lag der Marktanteil noch bei 38,3 %.

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Dieser schnell wachsende Marktanteil von Amazon passiert zur selben Zeit, da die Konkurrenz durch Walmart (WKN:860853) zugenommen hat. Dennoch konnte Walmart den Marktanteil von Amazon nicht geföhrden. Letztlich ist der Erfolg von Amazon auf einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zurückzuführen.

Die ultimative Online-Shopping-Markt

Amazon profitiert von einem massiven Netzwerkeffekt.

Der Großteil des Umsatzes stammt von Drittanbietern. Die meisten dieser Händler verwenden „Fulfilled by Amazon“ – wo Amazon das Inventar von Dritten in seinen eigenen Lagerhallen lagert und versendet -, damit die Produkte für den Prime Versand qualifiziert sind. Amazon hat mittlerweile weltweit über 100 Millionen zahlende Prime Mitglieder, und schätzungsweise 90 Millionen Amerikaner haben laut Consumer Intelligence Research Partners Zugang zu Prime.

Da immer mehr Kunden Prime beitreten, wollen immer mehr Händler ihre Produkte einer Gruppe von Käufern feilbieten, die im Durchschnitt mehr ausgeben als Nicht-Prime Mitglieder. Das erhöht die Anzahl der bei Amazon verfügbaren prime-tauglichen Artikel, die vor kurzem 100 Millionen erreicht hat. Je mehr Artikel verfügbar sind, desto mehr Kunden kommen zu Prime.

Letztendlich kommt dieser Netzwerkeffekt sowohl den Käufern als auch den Händlern zugute. Händler verkaufen mehr Produkte und Käufer können diese schnell finden und erhalten.

Der Netzwerkeffekt hat dazu geführt, dass Amazon den Traffic in zahlende Kunden umwandelt, was fast doppelt so hoch ist wie bei Walmart. Walmart kann mit der Produktauswahl bei Amazon nicht mithalten, auch wenn man für einige Millionen Artikel einen kostenlosen, in den USA zwei Tage in Anspruch nehmenden Versand anbietet.

Noch eine Umdrehung mehr

Amazon ruht sich nicht nur auf seinen Lorbeeren aus und lässt das Netzwerk von Prime Members und „Fulfilled by Amazon“-Händlern weiter wachsen. Das Unternehmen drängt weiterhin auf zusätzliche Vorteile für Prime Mitglieder und experimentiert mit anderen Möglichkeiten, die es Händlern ermöglichen, ihre Bestände für Prime zu qualifizieren.

Amazon hat kürzlich spezielle Rabatte für Prime Mitglieder eingeführt, die in den USA bei Whole Foods einkaufen. Man experimentiert auch mit der kostenlosen Lieferung von Lebensmitteln von Whole Foods für Prime Mitglieder. Darüber hinaus wird der Prime Day weiter ausgebaut – eine Art Sonderangebots-Shopping-Tag – und hält für Prime Mitglieder spezielle Angebote bereit.

Für Händler experimentiert Amazon mit einem eigenen Lieferservice. Ein solcher Service würde es größeren Händlern mit eigenen Lagern ermöglichen, durch eine engere Zusammenarbeit mit Amazon Versandkosten zu sparen.

Jetzt dreht man an beiden Seiten das Rad noch einmal schneller. Und die Ergebnisse sprechen für sich: Trotz starker Konkurrenz nimmt Amazon jedes Jahr einen größeren Anteil am E-Commerce in den USA ein. Man hat sogar den Preis für die Prime-ohne zu große Klagen von den Verbrauchern erhöhen können. Und immer mehr Händler kommen als Drittanbietern hinzu, um neue Kunden zu erreichen. Das Rad von Amazon dreht sich schneller als das von jedem anderen, und es wird viel Aufwand benötigen, um aufzuholen.

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The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Amazon.

Dieser Artikel von Adam Levy erschien am 12.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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