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3 Dividenden zum Lieben von Unternehmen, die du hasst

Unternehmen, die bei Verbrauchern einen schlechten Ruf haben, ändern oft nichts, weil sie ihre Leistungen nicht verbessern müssen, um die Kunden zu halten. Gute Beispiele dafür sind ein Kabelnetzbetreiber, der in vielen Bereichen ein Monopol besitzt, wie Comcast (WKN: 157484) oder eine Bank, von der man einfach nicht wegkommt, wie Wells Fargo (WKN: 857949) oder sogar ein Unternehmen, welches alle erdenklichen Daten über dich sammelt und diese nicht sorgfältig verwaltet, wie Equifax (WKN: 854618).

Aus dem einen oder anderen Grund erhalten diese Unternehmen jedes Jahr schlechte Noten von den Verbrauchern, aber wir zahlen trotzdem unsere Rechnungen weiter und scheinen nicht in der Lage zu sein, den Anbieter zu wechseln. Es ist eine Tatsache, dass die Verbraucher sie hassen, aber sie trotzdem nicht verlassen und dies macht sie zu großartigen Dividendenwerten.

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Quelle: Getty Images

Man kann nicht mit ihnen, aber auch nicht ohne sie leben

Von diesen 3 Unternehmen muss Comcast den meisten öffentlichen Spott ertragen, zum Großteil, weil sein Kundenservice einen schlechten Ruf besitzt, aber, wenn man ein Kabelunternehmen betreibt, welches in fast allen seinen Bereichen ein Monopol besitzt, gibt es für die Kunden nicht viele Alternativen. Anhand der nächsten Abbildung kannst du deutlich erkennen, dass der schlechte Ruf dem Umsatz- oder Gewinnwachstum in den letzten zehn Jahren nicht geschadet hat. Zudem würde ich nicht erwarten, dass sich dies ändert.

Quelle: YCharts

Comcast hat sich, im Gegensatz zu seinen meisten Konkurrenten, besser auf das Ende des Kabelfernsehens vorbereitet. Es kaufte NBCUniversal, um sein Medienimperium zu erweitern und hat die Inhalte genutzt, um Themenparks zu ergänzen, ähnlich wie Walt Disney (WKN: 855686) es getan hat, um sein hochprofitables Geschäftsmodell aufzubauen.

Der wachsende Cashflow wurde genutzt, um seit 2009 Milliardenbeträge in Form einer Dividende an die Aktionäre auszuschütten. Die Auszahlung stieg von 0,14 USD auf voraussichtlich in diesem Jahr 0,76 USD pro Aktie. Zudem möchte das Management 2018 für 5 Milliarden USD Aktien zurückkaufen. Dies ist das 4. Jahr in Folge, dass Aktien im Wert von 5 Milliarden USD zurückgekauft werden. Comcast mag kein beliebtes Unternehmen sein, aber es ist eine großartige Dividendenaktie für Investoren, weil die Kunden nicht aufhören können, für die Dienstleistungen zu zahlen.

Die Bank, die wir nicht aufgeben können

Gefälschte Konten, Schadenersatzansprüche von Mitarbeitern, unerwünschte Autoversicherungen und Vorwürfe von nicht autorisierten Hypothekenvertragsänderungen, kratzen nur an der Oberfläche von Wells Fargos Problemen der letzten 2 Jahre. Dennoch ist der Umsatz nicht gesunken, die Aktie hält sich stabil und die Dividende ist in dieser Zeit sogar gestiegen.

Quelle: YCharts

Der Grund, warum Wells Fargo nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist, dass es eine von nur einer Handvoll großer Banken ist, aus denen die Kunden wählen können. Es ist einfach schwer, einen Riesen mit einem Vermögen von 1,9 Billionen USD, 8.200 Standorten, 13.000 Geldautomaten und 265.000 Mitarbeitern zu stürzen. Für mich ist es die Nähe der Geldautomaten, die mir den Wechsel zu einer anderen Bank erschwert.

Wells Fargo’s Dividendenrendite ist mit nur 2,9 % derzeit nicht die höchste am Markt, aber die Bank hat gezeigt, dass sie sie langfristig steigern kann. Wenn die Kunden die Bank nicht einmal verlassen, wenn sie gefälschte Konten eröffnet, scheint es nichts zu geben, was sie falsch machen und nicht dennoch weiter hohe Gewinne erzielen kann.

Die Datenpanne, die jeder schon vergessen hat

Als Equifax´s Datenverlustpanne im Jahr 2017 begann, war das Unternehmen für die meisten Verbraucher ein mächtiger, aber weitgehend unbekannter Wettbewerber. Die Tatsache, dass bei Equifax von bis zu 150 Millionen Menschen die Daten gestohlen wurden, war ebenso schockierend wie verwirrend. Die große Mehrheit der Verbraucher hat aber nur sehr wenig getan, um ihre Daten zukünftig zu schützen. Es überrascht nicht, dass Equifax, in Umfragen unter den am meist gehassten Unternehmen, nicht gut abgeschnitten hat, aber die Datenpanne hat dem Unternehmen nur sehr wenig geschadet.

Quelle: YCharts

Der Umsatz ist seit dem Datenleck weiter gestiegen. Im ersten Quartal 2018 legte er um 4 % zu. Der Jahresüberschuss wurde durch Einmaleffekte belastet, aber auf lange Sicht scheint der Hackerangriff, die Ergebnisse nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Es überrascht nicht, dass die Dividende weiterhin an die Anleger ausgezahlt wird und seit der Aufdeckung des Datenverlusts sogar gestiegen ist.

Equifax hat derzeit eine bescheidene Dividendenrendite von nur 1,2 %. Aber es scheint eine sichere Dividende zu sein, egal was das Unternehmen macht. Wenn ein Datenleck, welcher 150 Millionen Menschen betraf, Equifax nicht zu Fall bringen konnte, was kann es dann?

Gehasste Unternehmen und großartige Dividenden

Trotz der geringen Popularität dieser Unternehmen, zahlen die Verbraucher ihnen direkt oder indirekt weiterhin Geld, weil sie kaum eine andere Wahl haben. Wenn Comcast der einzige Internetanbieter oder Wells Fargo die einzige Bank mit einem Geldautomaten in der Nähe ist, ist es fast unmöglich, eine andere Alternative zu wählen. Unterdessen sammelt Equifax von den meisten von uns Daten, ohne dass wir es überhaupt bemerken.

Die Wettbewerbsvorteile machen die Firmen nicht populär, aber sie verhelfen ihnen zu guten Geschäften und konstanten Cashflows, weshalb ihre Dividenden sie heute zu guten Kaufgelegenheiten machen.

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Travis Hoium besitzt Aktien von Walt Disney. The Motley Fool besitzt Aktien und empfiehlt Walt Disney.

Dieser Artikel von Travis Hoium erschien am 26.06.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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